Fernstudium-Erfahrungen an der HFH

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Seit 19 Jahren am Studienzentrum Hannover

Dr. rer. pol. Jeanette Malchow ist der HFH fast seit ihrer Gründung im Jahre 1997 als Lehrende treu. Am Studienzentrum Hannover versucht die engagierte Dozentin ihren Studierenden betriebswirtschaftliche Thematiken näher zu bringen.

Für gesellschafts- und wirtschaftspolitische Themen interessierte und engagierte sie sich bereits als Jugendliche – ein Studium in Volkswirtschaftslehre lag da nahe. Was sie so lange an der HFH gehalten hat, erzählt sie im Kurzinterview. 

Lehrbeauftragte Dr. Jeanette Malchow

Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit im Bildungsbereich entschieden? 
Seit meinem Grundstudium habe ich in der universitären Lehre gearbeitet; erst als studentische Tutorin, später als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Nach meiner Promotion habe ich dann Lehrveranstaltungen konzipiert. Vor allem meine Fächer – Volkswirtschaftslehre und Steuerlehre – gelten bei vielen Studierenden als sperrig. Dabei haben insbesondere die Themen aus der Volkswirtschaftslehre eine große Bedeutung für uns alle. Die Herausforderung, das den Studierenden klar zu machen, ihnen die Ängste zu nehmen, hat mich von meinem ersten Tutorenjob an motiviert.

Was hält Sie seit 19 Jahren an der HFH?
Der HFH bin ich treu geblieben, weil ich von ihrer Qualität überzeugt bin. 

Was gefällt Ihnen an der HFH besonders? 
Innerhalb der vielfältigen Hochschullandschaft, zu der mittlerweile auch eine hohe Anzahl an Fernstudienanbietern gehört, ist die HFH für mich Synonym für eine verlässliche, fundierte Institution, die den Anspruch der Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit von ganz verschiedenen Bildungswegen erfüllt. Auch Menschen, die keine Hochschulzugangsberechtigung über den Schulweg erworben haben,  können durch das Studienangebot der HFH einen Weg einschlagen, der ihnen Perspektiven eröffnet, die sonst verschlossen geblieben wären. Wenn ich solche Menschen auf ihrem ehrgeizigen – und sicher auch anstrengenden Weg – unterstützen kann, macht meine Arbeit mir besonders Spaß. 

Welche Akzente setzen Sie in der Lehre? 
Um die Studierenden optimal auf die Klausuren vorzubereiten versuche ich ihnen Zusammenhänge zu vermitteln. Das bezieht sich zum einen auf die Zusammenhänge im Lehrstoff; zum anderen versuche ich die Studierenden auf den Zusammenhang zwischen den theoretischen Modellen und der wirtschaftspolitischen Realität hinzuweisen. 

Wie kommen Studierende aus Ihrer Sicht gut durchs Studium? 
Natürlich sind die Anforderungen an Selbstdisziplin, Zeitmanagement und Fokussierung auf das Wesentliche um einiges höher als in einem Vollzeitstudium. Aus meiner Sicht ist es für Studierende in einem berufsbegleitenden Studium aber auch wichtig, sich Campus-Atmosphäre zu schaffen. Die Präsenzphasen sind dafür gut geeignet: Studierende können zum Beispiel Lerngemeinschaften bilden, sich untereinander austauschen oder nach den Präsenzveranstaltungen etwas gemeinsam unternehmen. Das Studium ist auch neben dem Beruf eine wichtige Lebensphase, die nicht nur für Anstrengung, sondern auch Spaß stehen soll.

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