Fernstudium-Erfahrungen an der HFH

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Von der Kostümschneiderin zum Dr. rer. pol. 

Das Theater faszinierte Dr. Sabine Münch schon immer. Der Berufswunsch Kostümbildnerin war deshalb gar nicht so abwegig. Sie versuchte den Beruf über den praktischen Weg der Damen-/Kostümschneiderin an der Bayerischen Staatsoper München zu ergreifen. Heute lehrt sie an der HFH am Studienzentrum Künzelsau im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft. Wieso sie sich für die Lehre entschieden hat erzählt sie im Interview.  

HFH-Lehrende Dr. Sabine Münch

Wo sind Sie neben Ihrer Lehrtätigkeit an der HFH noch beschäftigt? 

Ich bin kaufmännische Leitung des Karosserie- und Lackierfachbetriebes Stefan Münch e. K. und leite eine eigene produzierende Werbefirma. Als solche übernehme ich Aufgaben im Marketing, Vertrieb, Personalwesen und in der Unternehmensführung. 

Warum haben Sie sich für eine Lehrtätigkeit im Hochschulbereich entschieden? 

Durch meine Lehrtätigkeit an der HFH im Studiengang BWL Bachelor bin ich immer in Kontakt mit jungen Menschen und mit dem aktuellen Stand der Forschung in meinem Fachgebiet. Mein erworbenes Wissen bleibt dadurch aktuell und durch die Betreuung verschiedenster Projekt- und Bachelorarbeiten kommt immer Abwechslung rein.

Welche Akzente setzen Sie in der Lehre und wie machen Sie das? 

Meine Aufgabe an der HFH ist die Aufarbeitung der Studienbriefe mit den Studenten, so dass eine Grundlage für das Lernen auf die Prüfung geschaffen wird und Fragen beantwortet werden können. In Unternehmensführung versuche ich den großen Bereich „Strategie“ durch ein Schaubild, das sich langsam über mehrere Stunden an einer Metaplanwand entwickelt, zu strukturieren, damit die Studenten ein Gerüst bekommen, um die vielen Fachbegriffe einzusortieren.

In Marketing und Vertrieb arbeiten wir mit vielen Beispielen, die ich versuche auf die Firmen der Studenten zu beziehen, um einen direkten Bezug zur Praxis zu schaffen. 

Was gefällt Ihnen an der HFH besonders? 

Berufsbegleitende Studierende wissen, was sie wollen. Die vielen Studienbriefe gehen Sie mit einer hohen Motivation an und stürzen sich geradezu ins Lernen. Ich mag meine Studierenden und will möglichst alle zu einem erfolgreichen Studienabschluss führen. Das Lehrbeauftragten-Team am SZ in Künzelsau ist schon lange zusammen, was auf ein gutes Betriebsklima schließen lässt – und so empfinde ich das auch. Darüber hinaus ist unser Studienzentrum top ausgestattet.

Von allen Hochschulen, die ich bisher als Lehrbeauftragte und zum Teil auch als Studentin erlebt habe, ist die HFH die am besten organsierte Hochschule. Und wer schon einmal Studienbriefe anderer Fernhochschulen in der Hand hatte, der weiß, dass der größte Vorteil der HFH die super aufgearbeiteten Materialien sind.

Was sind Ihrer Meinung nach Besonderheiten eines Fernstudiums? 

Im Fernstudium ist die Selbstmotivation der wichtigste Faktor, gleich gefolgt vom Verständnis des Umfeldes für das Studium. Nicht jeder Student ist der Typ zum dreimaligen Lesen und vor allem hat nicht jeder die Zeit dazu. Aber wenn man das Studium wirklich will, gibt es auch immer eine Möglichkeit und unsere Studierenden wissen in der Regel ganz genau, was sie mit dem Studium erreichen wollen.

Nicht selten gibt auch ein Chef, der weiß, dass der Mitarbeiter oft Überstunden macht und dabei nicht auf jede Minute schaut, tagsüber mal eine Stunde Zeit zum konzentrierten Lesen. Nur wenn man nach Hilfe fragt, bekommt man auch welche: egal ob bei Familie und Freunden, beim Chef oder bei Lehrbeauftragten.

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