von Anja Segschneider
02.12.2020 | Fernstudium-Tipps

Ein Fernstudium muss keine einsame Angelegenheit sein. Massenvorlesungen und Ersti-Partys gibt es zwar nicht, dafür jedoch haufenweise andere Möglichkeiten, sich zu vernetzen, face-to-face oder auch online.

So könnt Ihr nicht nur gemeinsam lernen, Tipps und Notizen austauschen, sondern lernt auch gleich noch neue Leute kennen.

Vernetzen

Präsenzveranstaltungen

Für alle Studierenden, die sich gern mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen austauschen möchten, sind Präsenzveranstaltungen der erste Anlaufpunkt. In den freiwilligen Präsenzen, die an der HFH in Blöcken überwiegend am Wochenende stattfinden, können sich Studierende nicht nur den Stoff aus ihren Studienbriefen ganz genau erklären lassen, sondern auch Kontakt zu Gleichgesinnten knüpfen.

 

Webcampus-Kommiliton_innen-Suche

Im HFH-Webcampus gibt es eine Suchfunktion, über die ihr Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Eurem Studiengang oder einfach in Eurer Nähe suchen und zu diesen Kontakt aufnehmen könnt.
Einfach auf der Startseite nach unten scrollen, dort findet ihr das Suchfeld. Ihr könnt nach Studiengang, Semester oder nach Studienzentrum filtern.
Keine Sorge, wenn ihr nicht von anderen gefunden werden wollt, könnt ihr diese Funktion in Euren Einstellungen ausstellen.

 

Webcampus-Forum

Im HFH-Webcampus findet Ihr verschiedene Foren, in denen Ihr Euch austauschen könnt. Die Themen reichen von allgemeinem Austausch bis hin zu fachspezifischen Fragestellungen.

 

Externe Foren

Auch auf anderen Seiten gibt es Foren und Blogs rund um das Fernstudium, in denen Ihr Euch austauschen könnt. Hier sind vor allem die Foren und Blogs von Fernstudiuminfos.de und Fernstudiumcheck.de zu nennen.

 

Facebook-Gruppen

Wenn Ihr nach Gleichgesinnten zum Lernen sucht, oder einfach nur ein paar Fragen von anderen Studierenden beantwortet bekommen möchtet, seid ihr in den entsprechenden Facebook-Gruppen gut aufgehoben. Es gibt bereits einige HFH-spezifische Gruppen, die von HFH-Studierenden gehostet werden. Facebook-Gruppen gibt es in der Regel auch speziell zu Eurem Studiengang.

Wenn Ihr keine passende Gruppe findet, einfach selber eine erstellen! Vergesst dann aber nicht, diese auch entsprechend zu moderieren.

Aus der Ferne zusammen lernen

Wenn Ihr Euch einmal vernetzt habt, kann es sinnvoll sein, eine Lerngruppe zu bilden. Lerngruppen haben viele Vorteile: Ihr könnt Euch schnell und unkompliziert austauschen, Euch gegenseitig unterstützen, den Stoff gemeinsam durchgehen und ihn Euch gegebenenfalls noch einmal erklären lassen. Wohl der wichtigste Faktor bei Lerngruppen ist jedoch der Motivationsschub, den diese versprechen. Den meisten Studierenden fällt es sehr viel leichter, sich zu einer Lernsitzung aufzuraffen, wenn sie wissen, dass andere auf sie warten.

Es ist allerdings nicht immer möglich, sich zum Lernen in einer Gruppe von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Das heißt jedoch nicht, dass sich Fernstudierende nicht auch aus der Ferne austauschen können.

 

WhatsApp-Lerngruppen

WhatsApp-Gruppen sind immer eine gute Möglichkeit, schnell Fragen zu stellen und diese beantwortet zu bekommen – vorausgesetzt, man hat keinen Vieltexter in der Gruppe. Außerdem bietet WhatsApp auch eine Videokonferenz-Funktion.

 

Slack

Das Chatprogramm Slack ist nicht nur für die Arbeit, sondern auch zum gemeinsamen Lernen praktisch. Einfach zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden und gegenseitig offene Fragen beantworten. Der Vorteil gegenüber WhatsApp: Wenn man keine Lust mehr hat, einfach ausloggen oder auf stumm schalten und es kommen keine Nachrichten mehr 24h am Tag auf das private Handy.

 

Zusammen lernen per Videochat

Unmittelbarer als das Chatten in Textform sind Videochat-Funktionen. Sie können zwar das Treffen in Person nicht ersetzen, kommen aber schon ziemlich nahe dran. Einfach mit einer Tasse Kaffee, einem Notizblock und den Lernmaterialien vor den eigenen Computer setzen und die nette Gesellschaft genießen – und vielleicht auch ab und an übers Studienthema reden ;-)

Bekannte Chatprogramme für mehrere Personen sind Zoom, Google Hangouts oder Skype.

 

Material austauschen

Beim gemeinsamen Lernen wird irgendwann die Frage auftauchen, wie Ihr untereinander Notizen austauschen oder zusammen an gemeinsamen Dokumenten arbeiten könnt. Hier sind Cloudsysteme unerlässlich.

Zu den bekanntesten gehören Dropbox und Google Drive. Allerdings eignet sich Google Drive in Kombination mit Google Docs meist besser für die Zusammenarbeit. Der große Vorteil: An Google-Dokumenten könnt Ihr gleichzeitig arbeiten, ohne gegenseitig Eure Fortschritte zu überschreiten.

Wenn Ihr keine Cloud nutzt und dennoch große Dateien austauschen möchtet, dann könnt ihr hierzu zum Beispiel WeTransfer nutzen.

 

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Mit ein wenig Eigeninitiative muss das Fernstudium also keine einsame Angelegenheit werden!

 

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