Förderungsmöglichkeiten und Finanzierungstipps

Finanzielle Unterstützung für Ihr Studium

Ob Stipendium, Bildungskredit oder steuerliche Vergünstigungen: Es gibt viele Möglichkeiten, sich für ein Studium an der Hamburger Fern-Hochschule finanzielle Unterstützung zu sichern. Wir wollen Ihnen die Recherche nach der für Sie optimalen Unterstützung etwas leichter machen. In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Fördermöglichkeiten und Finanzierungstipps zusammengestellt.

Aktuell: Während der Corona-Pandemie gibt es Unterstützungen für Studierende, die in finanzielle Notlagen geraten sind. Die Informationen zur Corona-Hilfe finden Sie unten.

Förderung durch Deutschlandstipendien

(mit freundlicher Unterstützung der DAA-Stiftung Bildung und Beruf)

Seit 2015 werden an der HFH zwei Mal jährlich bis zu sechs neue Deutschlandstipendien vergeben. Möglich ist dies durch die Unterstützung der DAA-Stiftung Bildung und Beruf, die sich an der Vergabe der Deutschlandstipendien mit finanziellen Mitteln beteiligt. Die Förderung beträgt 300 Euro im Monat. Die Stipendien werden zunächst für den Zeitraum von zwei Semestern gewährt, können jedoch auf Antrag verlängert werden.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Auswahlkommission der HFH – dabei spielen neben Leistungen in Schule und Studium insbesondere gesellschaftliches Engagement sowie die individuelle Bildungs- und Herkunftsbiographie eine Rolle. DAA-Stiftung und HFH möchten vor allem Studierende fördern, die aufgrund von herausfordernden Lebensumständen besondere Unterstützung benötigen. 


Das Deutschlandstipendium an der HFH

Hier finden Sie ein Merkblatt mit detaillierten Infos zum Deutschlandstipendium an der HFH und zu den hochschulrechtlichen Hintergründen sowie das Antragsformular zur Bewerbung:

Merkblatt | Antragsformular


Allgemeine Informationen zum Deutschlandstipendium erhalten Sie unter www.deutschlandstipendium.de. Aktuelle Inhalte rund um das Deutschlandstipendium finden Sie regelmäßig auch im News-Bereich der HFH.

Ihr Ansprechpartner für das Deutschlandstipendium an der HFH:

Herr Marcin Czaja
Alter Teichweg 19
22081 Hamburg
E-Mail: deutschlandstipendium@hamburger-fh.de
Telefon: 040 / 35094-3803

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Studienkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Als Überbrückungshilfe bei pandemiebedingten Notlagen kann der Studienkredit der KfW hilfreich sein. Dabei handelt es sich um ein bewährtes Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Es bietet Studierenden bis zum 31. Dezember 2021 die Möglichkeit, monatlich bis zu 650 Euro aufzunehmen.

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Studierende aller staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland im Alter von 18 bis 44 Jahren, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • deutsche Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse,
  • Familienangehörige eines deutschen Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Bildungsinländer und in Deutschland gemeldet.

Für die Überbrückungshilfe wurde schon im Frühjahr der Berechtigtenkreis des klassischen KfW-Studienkredits bis zum 31.März 2021 befristet erweitert. So können ihn auch ausländische Studierende – aus Drittstaaten und EU-Bürger, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – in Anspruch nehmen.

Das Darlehen wurde für alle Darlehensnehmer befristet bis Dezember 2021 zinslos gestellt. Die Kosten übernimmt das BMBF.

Es gilt das bewährte Antragsverfahren. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen des KfW-Studienkredits mit einer maximal monatlichen Auszahlung von 650 Euro. Nähere Informationen: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe

 

Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Studierende an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland können zur Linderung von pandemiebedingten Notlagen bis September 2021 eine Überbrückungshilfe des BMBF in Form eines Zuschusses beim regional zuständigen Studierenden- bzw. Studentenwerk beantragen. Der Antrag kann gesondert für jeden Monat bis September 2021 gestellt werden. Immer unter der Voraussetzung, dass Sie nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage sind, ist jeweils eine Antragstellung für jeden neuen Monat möglich.

Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke. Anträge können ausschließlich über folgendes Online-Tool gestellt werden: www.überbrückungshilfe-studierende.de

Antragsberechtigt sind Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert, in Deutschland wohnen und nicht beurlaubt waren. Dies gilt für Studierende aus dem In- und Ausland, ohne Altersbegrenzung, auch für Fernstudierende. Ob Sie im berufsbegleitenden Studium antragsberechtig sind, erfahren Sie im Rahmen der Antragsstellung. Hier finden Sie ausführliche Richtlinien des BMBF.

Hier finden Sie alle Informationen des BMBF zu KfW-Studienkredit und Überbrückungshilfe.

Absolventinnen und Absolventen der HFH erhalten Rabatt auf ihr Masterstudium. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Studienberatung.

Abitur und Fachhochschulreife sind nicht die einzigen Türöffner für ein Studium. Es gibt immer mehr junge Menschen, die sich einen Hochschulzugang durch Aus- oder Fortbildung oder herausragende Leistungen im Beruf erworben haben. Genau dies ist die Zielgruppe der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB). Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergibt sie auch für beruflich Qualifizierte sogenannte Aufstiegsstipendien.

Bewerben kann sich, wer ein Erststudium beginnen möchte oder das zweite Fachsemester noch nicht abgeschlossen hat. Besonders interessant ist, dass das Programm keine Altersgrenze vorsieht und die Förderung unabhängig vom Einkommen gewährt wird. Zahlreiche Studierende der Hamburger Fern-Hochschule werden bereits durch das Aufstiegsstipendium gefördert. Denn beim Studieren ohne Abitur zählt die HFH bundesweit zu den Spitzenreitern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) unterstützt junge Menschen, die sich im Anschluss an eine duale Ausbildung berufsbegleitend weiterqualifizieren wollen. Voraussetzung ist der eindeutige inhaltliche Bezug des Studiums zur Ausbildung oder der Berufstätigkeit der Bewerber.

Anders als beim Aufstiegsstipendium steht das Weiterbildungsstipendium nur Bewerbern bis 25 Jahren offen. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden. Neben dem Studium muss eine wöchentliche Arbeitszeit von 15 Stunden nachgewiesen werden. Auch Studierende der Hamburger Fern-Hochschule sind bereits als Stipendiaten in das Programm aufgenommen worden. Sie haben hierzu noch Fragen? Weitere Informationen finden Sie hier.

Die gemeinnützige, private Rudolf Helfrich-Stiftung Bildung und Beruf fördert die Berufsbildung, insbesondere durch berufliche Qualifizierung sowie berufliche und soziale Integration, vorrangig von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im In- und Ausland.

Auf Initiative des Stiftungsgründers vergibt die Stiftung Stipendien für ein Studium an der HFH (Studiengebühren, Prüfungskosten) bis zu einer Förderdauer von zehn Semestern.

Über die finanzielle Förderung der Studien- und Prüfungsgebühren hinaus sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten neben der Studienbegleitung durch Tutoren, Lehr­beauftragte und Professoren zusätzlich durch die Rudolf Helfrich-Stiftung betreut werden, um eine nachhaltige Integration und einen möglichst reibungslosen Studienerfolg zu unterstützen. Hierbei wird u.a. an regelmäßige, evtl. moderierte Zusammenkünfte, auch zum Zwecke des Erfahrungsaustausches, sowie Unterstützung bei der Anbahnung von Kontakten und bei dem Aufbau eines Netzwerkes gedacht.

Förderantragsberechtigt sind junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren – vorzugsweise, aber nicht ausschließlich – mit Migrationshintergrund, welche nicht über die finanziellen Mittel verfügen, ein Studium an der Hamburger Fern-Hochschule finanzieren zu können. Hier finden Sie weitere Informationen zur Stipendienvergabe sowie ein Antragsformular.

Um schneller herausfinden, welche Stipendien existieren und sich lohnen, gibt es mehrere Stipendiendatenbanken und Stipendiensuchmaschinen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat beispielsweise den Online-Stipendienlotsen eingerichtet, der weit über 1.000 Stipendien in seiner Datenbank gelistet hat. Außerdem ist eine Recherche bei mystipendium.de zu empfehlen. Die 2013 mit dem Preis „Hochschulperle“ ausgezeichnete Website empfiehlt anhand der Eingaben zu Lebenslauf und Studium aus über 1.500 Einträgen das passende Stipendium.
 
Wer es schafft, seine Persönlichkeit und seine berufliche Vision gut darzustellen, wird als Stipendiat aber nicht nur finanziell unterstützt. Die meisten Programme bieten ihren Studierenden auch eine persönliche Studien- und Karriereplanung, die Möglichkeit weiterer Fortbildungen und die großen Vorteile eines Netzwerks von Kommilitonen und Alumni.

 

Eine BAföG-Förderung wird nur für ein Vollzeitstudium und in der Regel nur für den ersten, berufsqualifizierenden Abschluss gewährt. Da das Fernstudium an der HFH speziell für Berufstätige konzipiert ist, die berufsbegleitend studieren, kommt diese Art der finanziellen Entlastung, auch in den dualen Studiengängen, leider nicht infrage.

Eine Ausnahme stellen jedoch die Bachelorstudiengänge Psychologie und Wirtschaftspsychologie dar, da Sie diese auch in einer Vollzeit-Studienvariante studieren können. Wenn dieses Vollzeitstudium zugleich zu Ihrem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt, können Sie einen Antrag auf BAföG-Förderung stellen.

Steuerliche Vergünstigungen

Aufwendungen für ein Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung und für ein Zweitstudium können in der Regel als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Ihr Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt hilft Ihnen hier sicher weiter. Zu den Aufwendungen zählen Studiengebühren, Fachbücher, Fachzeitschriften, Schreibmaterial, Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen und Unterbringungskosten. Als Studierender der HFH erhalten Sie jährlich eine Bescheinigung über die Höhe der gezahlten Studiengebühren, die Sie Ihrem Finanzamt vorlegen können. Besuchen Sie auch unsere Infoseite: Fernstudium steuerlich absetzen.

Unterstützung durch den Arbeitgeber

In Zeiten des lebenslangen Lernens stehen viele Unternehmen den Weiterbildungsvorhaben ihrer Mitarbeiter positiv gegenüber. Teilweise beteiligen sich die Arbeitgeber an den Studiengebühren oder unterstützen ihre Mitarbeiter durch Freistellungen für die Präsenzphasen an der HFH. Ein Gespräch mit den Personalverantwortlichen kann sich also durchaus lohnen – schließlich profitiert auch das Unternehmen von Ihrem frisch erworbenen Know-how. Übrigens verweisen viele Unternehmen ihre Mitarbeiter für ein berufsbegleitendes Fernstudium gezielt an die Hamburger Fern-Hochschule. 

Wohngeld

Studierende ohne BaföG-Anspruch können Wohngeld beantragen. Voraussetzung für diese staatliche Beihilfe zu Ihren Mietkosten sind bestimmte Einkommensgrenzen. Ein Single-Haushalt darf nicht mehr als 870 Euro, ein Zwei-Personen-Haushalt nicht über 1.190 Euro verdienen. Ein Wohngeldantrag wird bei der örtlichen Wohngeldbehörde, der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung gestellt.

Kindergeld

Volljährige Auszubildende und Studierende haben bis zu ihrem 25. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld für eine erstmalige Berufsausbildung bzw. ein erstmaliges Studium (relevant z.B. für HFH-Studierende in einem dualen Studium). Dies wird an die Eltern ausgezahlt. Beteiligen sich die Eltern aber finanziell nicht an der Weiterbildung an der HFH, können Sie beantragen, dass die staatliche Leistung direkt an Sie überwiesen wird. Zuständig sind die Familienkassen, die meistens bei der Arbeitsagentur angesiedelt sind.

Bildungsurlaub

Mit dem Bildungsurlaub fördert der Staat die Initiative von Arbeitnehmern zum lebenslangen Lernen. Anders als bei vielen anderen Förderinstrumenten können Sie beim Bildungsurlaub weitestgehend selbst die inhaltlichen Schwerpunkte Ihrer Weiterbildung festlegen. Ob und in welchem Umfang Bildungsurlaub für ein Fernstudium an der HFH genehmigt wird, hängt jedoch maßgeblich von dem Gesetz des Bundeslandes ab, in dem Sie Ihren beruflichen Schwerpunkt haben. Eine Bewilligung ist an vielfältige Bedingungen geknüpft und wird je nach Bundesland sehr unterschiedlich gehandhabt. Die für Sie geltenden Konditionen erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Behörde.
 

Ermäßigung für Verdi-Mitglieder

Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) erhalten an der HFH exklusive Ermäßigungen bei ihrem Fernstudium: Bachelorstudierenden werden die ersten beiden Monatsraten sowie die letzte Rate erlassen; Masterstudierende sparen ebenfalls die ersten beiden Monatsraten und reduzieren die Gebühr für die Masterthesis um 250 Euro.

Nicht berücksichtigt werden können Studierende, die bereits ein Studium an der HFH erfolgreich absolviert haben und nun z.B. mit einem Masterstudium beginnen, da sie bereits eine deutlich reduzierte Studiengebühr zahlen.

Für die Einlösung Ihres Rabatts laden Sie bitte den Ermäßigungsgutschein von der Verdi-Website herunter und reichen ihn zusammen mit einer Kopie des Mitgliederausweises und den Anmelde- und Immatrikulationsunterlagen ein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Studienkredit der KfW
Auch der Staat honoriert das Bestreben junger Menschen, sich weiter zu bilden. Der Bund vergibt über die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) flexible Kredite mit monatlichen Zahlungen von bis zu 650 Euro. Antragsteller bis 44 Jahren können sich durch den KfW-Studienkredit bis zu 14 Semester fördern lassen. Die Kreditvergabe ist unabhängig vom elterlichen und vom eigenen Einkommen.

Zinsgünstige Studienkredite privater Banken
Während immer mehr Banken die KfW-Kredite vermitteln, bieten einige wenige noch eigene Darlehen für Studierende an. Diese zinsgünstigen Kredite sind jedoch in der Regel für ein Vollzeitstudium gedacht. Die Website studies-online.de bietet einen gut recherchierten und ständig aktualisierten Überblick über alle Studienkredite und Bildungsfonds.

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