Erfahrungen im HFH-Fernstudium

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Der Honda-Monkey-Tuner 

Gianni "Potenza" Wittschier ist kein gewöhnlicher HFH-Student. Neben seinem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen an der Hamburger Fern-Hochschule führt er nämlich seine eigene Werkstatt, in der er Honda "Monkeys" und britische Oldtimer tuned. Im Interview erzählt er, wieso er sich für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden hat und wie seine Arbeit in seiner Werkstatt "Gianni Potenza" aussieht. 

HFH-Botschafter Gianni Wittschier

 

Was genau machen Sie in Ihrem eigenen Betrieb? 

Durch mein Hobby und meine Vorliebe zu britischen Oldtimern habe ich schnell gemerkt, dass die Versorgung von Tuningteilen aus Großbritannien zwar vorhanden ist, aber seit Jahrzehnten keine neuen Produkte oder Akteure den Markt betreten.

Es war offensichtlich, dass diverse Produkte nicht vorhanden waren und sie niemand herstellte - eine Nische. So produzierte ich neben Felgen diverse andere Teile und war schnell auf dem Markt etabliert.

Auch Vorderachsrahmen zur Aufnahme von serienfremden Motoren in den klassischen Mini entwickelte ich. So war es dem Kunden möglich einen 150 PS starken Motor mit Einspritzanlage und 5-Gang-Getriebe der Firma Honda unter die Serienhaube des Minis zu transplantieren. Einige Jahre später fasste ich mit ähnlichen Produkten auf dem Zweiradmarkt Fuß.

So diversifizierte ich mich und konnte bei Stagnation des einen Teilmarktes nicht die Bodenhaftung verlieren. Hierbei handelte es sich vornehmlich um die Kultmini-Bikes von Honda aus den 60ern, den "Monkeys". 

 

Wieso haben Sie sich damals für ein Fernstudium an der HFH entschieden?

Nachdem ich es zunächst an einer Präsenzhochschule versucht habe ist mir relativ schnell klar geworden, dass ich mir von einem Studium mehr erhoffe.

Der Vorteil an der HFH ist, dass das ganze Studium ein `running system` ist – man wird nicht durch Studierendenzahlen, Auswahlverfahren bei Seminaren oder Stoffwechsel gebremst, sondern kann sein Studium sehr zügig beenden und hat einen Zeitvorteil gegenüber Präsenzstudierenden.

Ein unschlagbares Kriterium für die HFH ist auch, dass die Klausuren mit zeitlichen Abständen zum Ende des Semesters anstehen. Dadurch kann man sich auf jede Klausur intensiv vorbereiten. 

 

Wieso haben Sie sich für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen entschieden?

Durch meine eigene Werkstatt bin ich sehr technisch orientiert. Ich bewege mich zwar auch in kaufmännischen bzw. betriebswirtschaftlichen Bereichen, aber die Technik dominiert.

Eine Weiterbildung empfand ich als zwingend erforderlich. Das „Standing“ ist einfach ein anderes, wenn man ingenieurwissenschaftliches Know-how vorweisen kann.

Der Titel Wirtschaftsingenieur genießt eben ein sehr gutes Image. Für mich und meinen Betrieb war das die richtige Entscheidung. 


Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen
 

 

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