Ringvorlesung zur Grundrechtsdebatte - Teil 3 mit Dipl. Pflegewissenschaftlerin Kerstin Weber am 04.11.2021

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"Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege" mit Dipl. Pflegewissenschaftlerin Kerstin Weber (4.11.)

Am 4. November um 18:30 Uhr sind "Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege" das Diskussionsthema der laufenden Ringvorlesung zur Grundrechtsdebatte. Referentin ist Dipl. Pflegewissenschaftlerin Kerstin Weber, die als Pflegedirektorin in Wuppertal tätig ist.

Die Online-Reihe wird 14-täglich fortgesetzt.
Zur kostenlosen Teilnahme melden Sie sich bitte unten an. Wir freuen uns auf Sie!

Datum & Uhrzeit

04.11.2021 18:30 Uhr

Terminart

Onlinetermin

 

Zum Vortrag:

 

Im Vortrag am 4.11. geht Dipl. Pflegewissenschaftlerin Kerstin Weber zunächst darauf ein, was genau unter freiheitsentziehenden Maßnahmen in der stationären Patienten-/ Bewohner­versorgung zu verstehen ist und wie sich die Rechtsgrundlage aktuell darstellt.

Es wird erörtert, welche Gründe überhaupt dazu führen, freiheitsentziehende Maßnahmen in Betracht zu ziehen und anzuwenden – und wie sich diese Maßnahmen auswirken: auf die Patient:innen und Bewohner:innen selbst, auf deren Angehörige und auch auf die Mitarbeitenden in den pflegerischen Einrichtungen.

In der anschließenden Diskussion sind die Teilnehmenden eingeladen, über ihre Sichtweisen und Erfahrungen zu diskutieren.

Wie können freiheitsentziehende Maßnahmen möglichst vermieden werden, auch in der Versorgung z.B. kognitiv beeinträchtigter Menschen, die zwingend einer Behandlung bedürfen? Was ist in Fällen, wenn freiheitsentziehende Maßnahmen vermieden werden sollen, juristisch zu beachten?

 

 

Zur Referentin:

Portrait Kerstin Weber

Dipl. Pflegewissenschaftlerin Kerstin Weber

Kerstin Weber (geb. 1971) ist Dipl. Pflegewissenschaftlerin und als Pflegedirektorin in einem Krankenhaus in NRW tätig.

Vita:

  • 1993 – 2004 Krankenschwester im Bereich interdisziplinärer Intensivstation, periphere Stationen: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie
  • 2006 Diplom Pflegewissenschaftlerin (FH)
  • 2006 – 2008 Kommunikative und organisatorische Beratung von Einrichtungen im Gesundheitswesen
  • 2008 Weiterbildung zur unabhängigen Pflegesachverständigen am Wittener Institut für angewandte Pflegewissenschaft
  • 2008 – 2013 unabhängige Pflegesachverständige im Gesundheitswesen für Sozialgerichte, Landessozialgerichte, Oberlandesgericht sowie im Bereich Personenschadenmanagement für Versicherungen
  • 2013 Verfahrenspflegerin in Verfahren über die Notwendigkeit freiheitsentziehender Maßnahmen für Amtsgerichte nach dem „Werdenfelser Weg“
  • 2013 – 2016 Leiterin einer Krankenpflegeschule in Essen, Dozentin im Bereich Pflegemanagement
  • 2017 stellvertretende Pflegedirektorin
  • seit 2019 Pflegedirektorin

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