Ringvorlesung zur Grundrechtsdebatte - Teil 2 mit Dr. Tillmann Bendikowski am 21.10.2021

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"Von der Grenze des Sagbaren. Wie wir über die Vergangenheit sprechen sollen und dürfen" mit Dr. Tillmann Bendikowski (21.10.)

Mit dem Vortrag "Von der Grenze des Sagbaren. Wie wir über die Vergangenheit sprechen sollen und dürfen" mit Dr. Tillmann Bendikowski fand am 21. Oktober um 18:30 Uhr der zweite Teil der Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven der Grundrechtsdebatte“ der HFH statt.

Die Online-Reihe wird 14-täglich fortgesetzt.

Datum & Uhrzeit

21.10.2021 18:30 Uhr

 

Zum Vortrag:

 

"Die Meinungsfreiheit ist zu Recht ein hohes Gut in unserem Land. Das gilt auch für das Reden über die Geschichte.

Hier zeigen sich zugleich die Möglichkeiten wie die Grenzen des Sprechens: Es sollte nichts "verschwiegen" werden, es gibt nichts, worüber nicht gesprochen werden darf.

Aber "Fake News" über historische Ereignisse oder beispielsweise das Leugnen des Völkermords an den europäischen Juden sind mehr als eine Herausforderung für die Geschichtswissenschaft.

Solche Versuche machen deutlich, dass es im Umgang mit der Geschichte Grenzen des Sagbaren gibt – und dass eine freiheitliche Gesellschaft die Wahrung dieser Grenzen gewährleisten muss." (Dr. Tillmann Bendikowski)

 

Zum Referenten:

Portrait Dr. Tillmann Bendikowski

Dr. Tillmann Bendikowski (Foto: Medienagentur Geschichte)

Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, Journalist und Historiker, promovierte 1999 bei Prof. Hans Mommsen an der Ruhr-Universität Bochum.

Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen.

Seit März 2020 ist er als historischer Kommentator im NDR-Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »Das! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt.

Bei C. Bertelsmann erschienen von ihm u.a. „Der deutsche Glaubenskrieg: Martin Luther, der Papst und die Folgen“ (2016), „Ein Jahr im Mittelalter“ (2019) und „1870/71 – Der Mythos von der deutschen Einheit“ (2020).

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