Fernstudium-Anbieter: Tipps zur Auswahl

Wie finde ich die richtige Fernhochschule?

Sie suchen nach einem geeigneten Studium, das Sie beruflich und persönlich weiterbringt und sich idealerweise mit Ihren Verpflichtungen in Ausbildung, Beruf oder in der Familie vereinbaren lässt? Dann bietet Ihnen ein Fernstudium die ideale Möglichkeit.

Die Zahl der Fernstudiengänge wächst stetig und auch die Fernstudienanbieter sind inzwischen zahlreich. Das macht es nicht leicht, das Angebot zu überschauen, denn auf den ersten Blick scheinen viele Hochschulen und Studiengänge ähnlich zu sein. Auch die Argumente, die die einzelnen Anbieter für sich ins Feld führen, klingen oft gleichermaßen überzeugend.

Damit Sie die Fernhochschule finden, die am besten zu Ihnen passt, bieten wir Ihnen einen Leitfaden zur Orientierung. Hier finden Sie die wichtigsten Entscheidungskriterien auf einen Blick, sodass Sie gezielt das Studium wählen können, das Ihren Bedürfnissen und Erwartungen am meisten entspricht.
 

Sie haben konkrete Fragen zur HFH oder zu unseren Studiengängen?

Unsere Studienberatung steht Ihnen gerne zur Verfügung:

040 350 94 360 bzw. info@hfh-fernstudium.de

 
 

Achten Sie in erster Linie darauf, dass die Fernhochschule staatlich anerkannt ist und dass alle angebotenen Studiengänge akkreditiert sind. Die staatliche Anerkennung privater Hochschulen ist im Hochschulrahmengesetz des Bundes sowie in den Hochschulgesetzen der Länder geregelt.

Nur wenn eine private Fernhochschule staatlich anerkannt ist, haben deren Abschlüsse denselben Stellenwert wie die Abschlüsse staatlicher Hochschulen. Ist die Fernhochschule nicht staatlich anerkannt, stoßen Sie möglicherweise an Grenzen, wenn Sie an eine andere Hochschule wechseln möchten oder sich auf Stellen bewerben, für die staatlich anerkannte Hochschulabschlüsse vorausgesetzt werden.

Akkreditierungsverfahren dienen der Qualitätssicherung einzelner Studiengänge. Dabei werden mehrere Aspekte des Studienangebotes betrachtet, vorrangig in Bezug auf die Einlösung eines fachlichen und formalen Niveauanspruchs. Auch die Studierbarkeit des geforderten Pensums wird hierbei hinterfragt. Ohne ein überprüftes Niveau der Studiengänge und der Abläufe ist weder eine staatliche Anerkennung noch die Akkreditierung von Studiengängen möglich.

Ein weiterer Hinweis auf die Seriosität einer privaten Fernhochschule ist die Zulassung ihrer Fernstudiengänge bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), die im Fernunterrichtsschutzgesetz geregelt ist. Die in diesem Gesetz u. a. formulierten Informations- und Vertragspflichten für zulassungspflichtige außeruniversitäre Fernlehrgänge sind auch von Fernstudiengängen privater Hochschulen zu erfüllen. Dies betrifft die Seriosität der Aussagen in den Infomaterialien der Hochschule sowie die Vertragsgestaltung des Studienvertrages zur Sicherung des Verbraucherschutzes gemäß § 3 des Fernunterrichtsgesetzes. Werden die Prüfkriterien erfüllt, erteilt die ZFU für den betreffenden Fernstudiengang eine Zulassung, die durch Prüfsiegel und Zulassungsnummer dokumentiert wird.

Erfüllt eine Fernhochschule alle oben genannten Kriterien, und zwar

  • die staatliche Anerkennung der Fernhochschule durch das zuständige Hochschulministerium des Bundeslandes,
  • die Akkreditierung der Studiengänge durch eine Akkreditierungsagentur und
  • die Zulassung der Studiengänge durch die ZFU,

können Sie sicher sein, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

 

Tipp

Auf dem deutschen Bildungsmarkt operieren auch Anbieter, deren Hochschulabschlüsse nicht den europäischen Standards entsprechen und deshalb staatlich und europaweit nicht anerkannt sind. Erkundigen Sie sich deshalb erstens bei dem zuständigen Landesministerium des Sitzlandes der Hochschule, ob die Fernhochschule staatlich anerkannt ist. Prüfen Sie zweitens, ob der angebotene Studiengang akkreditiert ist. Diese Auskunft erhalten Sie unter www.akkreditierungsrat.de (siehe „Akkreditierte Studiengänge“). Drittens verschaffen Sie sich Klarheit, ob der Studiengang im Sinne des Verbraucherschutzes von der ZFU zugelassen wurde.


So ist es an der HFH:

  • Die HFH und alle ihre Studiengänge sind durch die Freie und Hansestadt Hamburg staatlich anerkannt.
  • Alle Studiengänge der HFH sind durch die Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.
  • Alle Studiengänge der HFH sind durch die unabhängigen Akkreditierungsagenturen ACQUIN bzw. ZEvA akkreditiert.
 
 
 

Wenn Sie sich bei einer privaten Fernhochschule für ein Studium einschreiben möchten, schließen Sie eine hochschulrechtliche Immatrikulation und einen Studienvertrag mit der jeweiligen Fernhochschule ab.

Mit diesem Vertrag verpflichten Sie sich zur Zahlung der Studiengebühren, und die Fernhochschule verpflichtet sich im Gegenzug, im Rahmen ihres Studienkonzeptes bestimmte Leistungen zu erbringen. Vertragsinhalte sind, neben der Höhe der Studiengebühren und der Studiendauer, die Leistungen, die Sie während Ihres Fernstudiums erhalten.

Außerdem enthält der Vertrag Angaben zu Widerrufsrecht, Kündigungsmöglichkeiten, Sondergebühren, Zahlungsmodalitäten, etc. Eine genaue Auflistung der gesetzlich geforderten Vertragsbestandteile in Fernunterrichtsverträgen finden Sie in § 3 des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG).

Bei der Ausgestaltung der Verträge gibt es bezüglich der Studiengebühren zum Teil gravierende Unterschiede. Bei manchen Anbietern fallen außer den Studiengebühren keine anderen Gebühren mehr an, andere Anbieter verlangen zusätzliche Gebühren für die Betreuung von Abschlussarbeiten, wieder andere stellen eine Reduzierung der Gebühren bei einer Verkürzung der Studiendauer in Aussicht.

Ein wichtiges Detail des Immatrikulationsantrages sind die möglichen Einschreibetermine. Bei manchen Fernhochschulen können Sie sich zu jedem beliebigen Termin einschreiben, bei anderen gibt es nur ein oder zwei feste Einschreibetermine pro Jahr.

Feste Einschreibetermine schränken zwar Ihre freie Zeiteinteilung etwas ein, haben aber den Vorteil, dass Sie zusammen mit anderen Student/-innen in einer mehr oder weniger konstanten Gruppe studieren, die Ihnen Rückhalt gibt und die Möglichkeit zu Austausch und gemeinsamem Lernen bietet.

Aus der Studienabbruchforschung gibt es Erkenntnisse, dass Studierende, die regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen und Lerngruppen bilden, seltener ihr Studium abbrechen. Dies bestätigt auch unsere langjährige Erfahrung.


Tipp

Erstellen Sie sich eine Liste mit den verschiedenen Kriterien der einzelnen Fernhochschulen, bei denen Sie sich über das Studienangebot informiert haben.

So bekommen Sie einen Überblick über die tatsächlichen Kosten und die Leistungen, die Sie dafür erhalten und können den Anbieter auswählen, der Ihren Erwartungen am meisten entspricht.


So ist es an der HFH:

  • An der HFH gehen aus den Unterlagen zur Immatrikulation und dem Studienvertrag alle wichtigen Infos wie Leistungen, Studiendauer oder Studiengebühren eindeutig hervor. Die Gebühren an der HFH setzen sich aus einer Studiengebühr und einer Gebühr für die Abschlussprüfung zusammen. 
  • An der HFH haben Sie ein einmonatiges Widerrufsrecht, das es ermöglicht, das Fernstudium zu testen. Wenn Sie davon Gebrauch machen, fallen keine Kosten an. Die reguläre Kündigungsfrist während des Studiums beträgt drei Monate.
  • An der HFH können sich jederzeit anmelden und alle Bachelorstudiengänge quartalsweise starten (1.1., 1.4., 1.7., 1.10.). Duale Studiengänge und Masterstudiengänge starten zum 1.1. und 1.7.
 
 

Die Tatsache, dass eine Fernhochschule ihr Informationsmaterial und ihre Homepage ansprechend gestaltet hat oder in sehr großem Umfang wirbt, sagt nicht unbedingt etwas über die tatsächliche Qualität ihres Angebotes aus.

Wichtiger als der Umfang und das Layout der Werbung sind die Inhalte.

Das Infomaterial sollte in erster Linie genaue Informationen darüber enthalten, welche Leistungen (auch in Art und Umfang) Sie für Ihr Geld erhalten, und Aufschluss über den genauen Studienverlauf sowie die exakte Höhe der Studiengebühren geben.

Auch sollten Sie dem Informationsmaterial entnehmen können, wie ein Vertrag mit dem entsprechenden Anbieter ausgestaltet ist.

Bevor Sie sich entscheiden, müssen Sie genau wissen, wie viel Geld Sie wie lange für welche Leistungen bezahlen und was an Aufwand auf Sie zukommt.

Eine wichtige Ergänzung zum Infomaterial sind Musterstudienbriefe oder Möglichkeiten, die eingesetzten Lernmedien zu testen. So können Sie als Interessent/-in vorab einen Einblick in das Lernmaterial der jeweiligen Fernhochschule gewinnen.

 

Tipp

Hinterfragen Sie Erfolgsgarantien und Versprechen sowie Aussagen, die die Leichtigkeit des berufsbegleitenden Studierens suggerieren. Letztlich müssen Sie im Rahmen eines Fernstudiums selbst eine Leistung bringen, die Ihnen die Fernhochschule nicht abnehmen kann.

Der berufsbegleitende Weg zum Bachelor- oder Masterabschluss ist in jedem Fall eine Herausforderung, die Sie nicht unterschätzen sollten. Lassen Sie sich über Mitarbeiter/-innen der jeweiligen Fernstudieneinrichtung Kontakte zu Studierenden oder Absolvent_innen herstellen, um in Erfahrung zu bringen, was tatsächlich auf Sie zukommt. Auch Erfahrungsberichte von Studierenden und Diskussionsforen im Internet können hierfür gute Informationsquellen sein.


So ist es an der HFH:

  • Die HFH-Infomaterialien enthalten die wichtigsten Infos zu jedem Studiengang und zum Studieren an der HFH. Ablaufpläne und Modulübersichten machen den Studienverlauf transparent, und die beiliegenden Unterlagen zur Immatrikulation weisen klar und übersichtlich die Studiengebühren aus.
  • An der HFH können Sie über eine Demo-Version die Online-Lerninhalte im Studium testen. Zudem können Sie das gesamte HFH-Fernstudium einen Monat lang testen und erhalten erste Studienbriefe und einen Zugang zum HFH-Webcampus.
  • Eine Vielzahl von Studierenden und Absolvent_innen haben bereits gute Erfahrungen mit dem Fernstudium an der HFH gemacht. Im Bereich Erfahrungsberichte finden Sie zahlreiche Erlebnisberichten unserer Studierenden und Absolvent_innen: Fernstudium-Erfahrungen an der HFH
 

Die unterschiedlichen Fernhochschulen haben unterschiedliche Studienkonzepte, die sich bezüglich der Anzahl und Ausgestaltung der Präsenzveranstaltungen stark unterscheiden können. 

Die Extrema bilden das reine Korrespondenzfernstudium, bei dem auf Präsenzen weitestgehend verzichtet wird, und – wie im Falle des HFH-Fernstudiums – das Konsultationsfernstudium, das sich durch einen sehr hohen (an der HFH freiwilligen) Präsenzanteil auszeichnet. 

Abgesehen von Fernstudiengängen werden von einigen Anbietern auch berufsbegleitende (Teilzeit-)Präsenzstudiengänge angeboten. Diese Angebote zeichnen sich durch einen hohen Anteil von Präsenzveranstaltungen und Tutorien aus, die an Abenden unter der Woche und an Samstagen stattfinden und oftmals Pflichtveranstaltungen sind.

Unabhängig davon, für welche Fern- oder Präsenzhochschule Sie sich entscheiden – je nach persönlichem Lerntempo und Vorwissen sollten Sie nach unserer Erfahrung durchschnittlich 12 bis 20 Stunden pro Woche an Zeitaufwand für ein berufsbegleitendes Studium einplanen.

Tipp:

Versuchen Sie für sich herauszufinden, was Ihnen eher liegt. Haben Sie immer schon eher für sich alleine gelernt und legen Wert auf eine freie Zeiteinteilung? Oder brauchen Sie regelmäßige, feste Termine, um den nötigen Druck zu haben und am Ball zu bleiben?

Nach unserer Erfahrung ist eine ausgewogene Mischung aus freier Zeiteinteilung und regelmäßigen Präsenzterminen für einen erfolgreichen Studienabschluss förderlich. Ein hohes Maß an Präsenzveranstaltungen schränkt nebenberuflich Studierende stark ein, zu wenige Präsenzlehrveranstaltungen gehen zu Lasten des Austausches mit Lehrbeauftragten und Kommilitonen, der für die Motivation während des Studiums eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Beachten Sie auch die anfallenden Fahrzeiten zu Präsenzen und Prüfungen – die Wahl eines wohnortnahen Studienzentrums kann Ihnen eine Menge Zeit sparen.

 

So ist es an der HFH:

  • Das Fernstudium an der HFH ist gezielt an Ihren Bedürfnissen ausgerichtet und kann individuell ganz flexibel gestaltet werden. Je nach eigener Präferenz kann es rein im Selbststudium absolviert oder in Kombination mit Präsenzveranstaltungen in den Studienzentren absolviert werden.
  • Der Zeitaufwand für das Selbststudium mit Hilfe der Studienbriefe beträgt wöchentlich zwischen 12 und 20 Stunden. Damit kann das Studium in der Regelstudienzeit erfolgreich bewältigt werden. Zusätzlich können bei Bedarf Seminare in den HFH-Studienzentren besucht werden.
  • Die Präsenzveranstaltungen in den Studienzentren der HFH sind freiwillig. Sie haben Seminarcharakter und sind ein optionales Angebot zur Unterstützung des Studienerfolgs.

Fernhochschulen werben mit unterschiedlichen Studiendauern. Achten Sie hierbei darauf, ob die Angaben realistisch erscheinen.

Die eigentlich interessante Information, die Sie in Erfahrung bringen sollten, ist weniger die prognostizierte Studiendauer, sondern eine Information zur Machbarkeit. Versuchen Sie sich daher darüber zu informieren, ob die Studierenden an der jeweiligen Fernhochschule das Studium auch tatsächlich innerhalb dieses angegebenen und angestrebten Zeitrahmens abschließen.

Natürlich sparen auf das Selbststudium ausgerichtete Medien auch Zeit beim Lernen, weil sie das Wesentliche knapp und prägnant darstellen und den Studierenden eine zeitraubende Beschaffung von Büchern und Skripten erspart bleibt. Die Anforderungen an das zu erwerbende Wissen und damit auch das Lernpensum sind aber mit dem an Präsenzhochschulen vergleichbar

Unserer Erfahrung nach kommt es auch bei einer Studiendauer von 7 bzw. 8 Semestern vor, dass Studierende ein oder zwei Semester mehr Zeit benötigen, um einen grundständigen Studiengang abzuschließen. Gründe dafür können sein, dass zum Beispiel die berufliche Belastung phasenweise zunimmt oder die familiäre Situation mehr Zeit erfordert. Aus unserer Sicht scheint daher ein Abschluss eines nebenberuflichen grundständigen Studiums in 6 oder gar weniger Semestern kaum realisierbar, zumal die hochschulrechtliche Mindestdauer für Bachelorstudiengänge in Vollzeitform bei 6 Semestern liegt.
 

Tipp

Achten Sie darauf, ob die Fernhochschule, die Sie interessiert, ihren Studierenden die Möglichkeit einer gebührenfreien Überziehung der Regelstudiendauer um ein oder mehrere Semester einräumt. So können Sie sicher sein, dass auch dann, wenn Sie Ihr Fernstudium nicht in der Regelstudienzeit abschließen können, keine zusätzlichen Gebühren auf Sie zukommen.

 

So ist es an der HFH:

  • An der HFH sind die Studiendauern auf berufsbegleitendes Studieren ausgelegt. Damit wird sichergestellt, dass das Studium auch neben Verpflichtungen in Beruf und/oder Familie machbar ist
  • Wer mehr Zeit in das Studium investieren kann, kann sein Studium auch in weniger Semestern beenden, in manchen Studiengängen gibt es für diesen Fall auch extra Vollzeitvarianten, z. B. im Fernstudium Psychologie und Wirtschaftspsychologie
  • An der HFH ist eine Überziehung der Studiendauer um 12 Monate bzw. 2 Semester möglich, ohne dass dafür weitere Gebühren anfallen.
 
 

Um das mit dem Studienabschluss angestrebte Qualifikationsniveau der Studierenden zu erreichen, muss aus einem ausformulierten Studienziel ein Studienkonzept mit systematischer Modulstruktur und anspruchsvollen Prüfungen abgeleitet werden.

In der Regel erfolgt die Wissensvermittlung in Fernstudiengängen über Medien wie z. B. Studienbriefe und Online-Plattformen, die beispielsweise unterstützende Audio- oder Videoformate bieten. Wichtig ist, dass der Einsatz dieser Medien an der jeweiligen Stelle sinnvoll ist. Eine gute Fernhochschule hat bei der Wahl ihrer Lehrmedien stets die Lernziele im Auge und setzt die Medien zielgerichtet so ein, dass sie möglichst effizientes und erfolgreiches Lernen ermöglichen.

Wesentlich ist zudem, dass sich die eingesetzten Studienbriefe und das ergänzende (Online-) Lernmaterial auch wirklich für das Selbststudium eignen. Das heißt, dass die Lerninhalte methodisch und didaktisch so gestaltet sein müssen, dass Sie im Wesentlichen ohne Anleitung und Unterstützung mit dem Studienmaterial zurechtkommen. Das Studienmaterial sollte deshalb von kompetenten Fachwissenschaftler_innen erstellt, und zudem unter fernstudien-didaktischen Gesichtspunkten seitens der Hochschule lektoriert werden.

Um Fragen aus dem Selbststudium klären zu können und sich mit anderen Studierenden austauschen zu können, sind Präsenzveranstaltungen oder Tutorien wertvoll. In diesen sollten Sie alle Ihre Fragen zu den Inhalten der Studienbriefe stellen können und Unterstützung von erfahrenen Lehrkräften bei der Bearbeitung ggf. besonders anspruchsvoller Module erhalten.


Tipp

Wenn Ihre präferierte Fernhochschule über Studienzentren verfügt, machen Sie sich selbst einen Eindruck davon. Besuchen Sie beispielsweise eine Infoveranstaltung im Studienzentrum oder vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin vor Ort – so können Sie sich selbst ein Bild von der jeweiligen Fernhochschule machen und lernen die Verantwortlichen in den Studienzentren direkt persönlich kennen.

Nehmen Sie Muster des Lehrmaterials mit nach Hause und prüfen Sie, ob Ihnen das Material liegt und ob Sie sich vorstellen können, daraus für Ihr Studium zu Hause zu lernen. Falls es keine Muster gibt, fragen Sie, ob Sie sich exemplarisch einen Studienbrief oder die Online-Plattform ansehen können und lassen Sie sich von Mitarbeiter_innen die Auswahl der Lernmedien erläutern.


So ist es an der HFH:

  • Die Lehre im HFH-Fernstudium basiert auf den drei Säulen Selbststudium, Präsenzlehre und Online-Lehre. Zusammen bilden sie ein aufeinander abgestimmtes Blended-Learning-Konzept, das sich optimal für berufsbegleitendes Studieren eignet.
  • Über die Studienbriefe und die E-Learning-Elemente der HFH erhalten die Studierenden die vollständigen wissenschaftlichen Studieninhalte, die für das Erreichen des gewünschten Abschlusses Bachelor oder Master notwendig sind. Ergänzend besteht die Option, regelmäßige Präsenzveranstaltungen zu besuchen.
  • Die Präsenzveranstaltungen in den HFH-Studienzentren sind ein freiwilliges Angebot der HFH, um den Studienerfolg der Studierenden zu unterstützen. Erfahrene Lehrbeauftragte der HFH sorgen dafür, dass das Wissen aus den Studienbriefen intensiviert und vertieft wird.
 

Ganz wesentlich ist, dass Ihre Motivation über das Fernstudium hinweg aufrechterhalten wird.

Dazu tragen regelmäßige Lernzielkontrollen bei, z. B. in Form von Übungsaufgaben in den Lehrbriefen, Übungsaufgaben auf der Online-Plattform, Einsendeaufgaben oder Übungsklausuren.

Wichtig ist dabei, dass Sie bei der Bewältigung dieser Lernzielkontrollen nicht allein gelassen werden.

Sie sollten die Möglichkeit haben, im Rahmen eines Tutoriums oder einer Präsenzveranstaltung über eventuell aufkommende Probleme zu sprechen und dort entsprechende Unterstützung zu erhalten. Ferner ist es von Vorteil, wenn das Studienangebot von einer flankierenden Studienfachberatung begleitet wird, mittels der Sie während Ihres Selbststudiums fach- bzw. modulspezifisch gezielt von entsprechenden Fachleuten unterstützt werden.

Da es erwiesenermaßen leichter fällt, sich über kürzere Zeiträume zu motivieren, ist es sinnvoll, wenn das Studienkonzept der jeweiligen Fernhochschule ein studienbegleitendes Prüfungssystem mit einer möglichst gleichmäßigen Prüfungsbelastung über die Studiendauer hinweg vorsieht.

So können Sie einerseits jedes Semester Erfolgserlebnisse verbuchen und daraus die Motivation für das weitere Studium ziehen, andererseits werden Sie frühzeitig auf Wissenslücken aufmerksam und können gegensteuern.


Tipp

Erkundigen Sie sich bei einem Beratungsgespräch bei den Fernstudienanbietern Ihrer Wahl, inwiefern in dem jeweiligen Studienkonzept Lernzielkontrollen vorgesehen sind, und ob Ihre Unterstützung gewährleistet ist.

Prüfen Sie auch, ob und in welchem Umfang eine individuelle Studienfachberatung Bestandteil des Betreuungskonzeptes ist.


So ist es an der HFH:

  • Die Studienbriefe sowie die Online-Plattform enthalten Übungsaufgaben, mit deren Hilfe Sie Ihren Wissensstand selbst überprüfen können. Zudem sind regelmäßig Einsendeaufgaben zu bearbeiten, für die Sie eine qualifizierte Rückmeldung erhalten. Auch Übungsklausuren, teilweise Originalklausuren früherer Semester, stehen Ihnen für Ihre eigene Vorbereitung zur Verfügung.
  • Unterstützung beim Studieren und Rückmeldungen zu Ihrem Wissensstand aus dem Selbststudium erhalten Sie ganz direkt während der Präsenzlehrveranstaltungen, in denen die Inhalte der Studienbriefe mit Dozent_innen und Kommiliton_innen besprochen werden können. Außerhalb der Präsenzzeiten steht Ihnen die Studienfachberatung der HFH über den WebCampus zur Verfügung.
  • Die Prüfungsleistungen sind sinnvoll über die einzelnen Semester Ihres Studiums verteilt und frühzeitig planbar. Eine Übersicht des Studienablaufs und der Prüfungstermine können Sie jederzeit Ihren Unterlagen zum Studiengang und dem WebCampus der HFH entnehmen.
 

Da Prüfungen wesentliche Meilensteine auf dem Weg zu Ihrem gewünschten Studienabschluss darstellen, sollten Sie sich vorab genau über deren Anzahl, zeitliche Lage und Ablauf informieren.

Wichtig ist auch die Organisation von Wiederholungsprüfungen. Bestehen Sie einmal eine Prüfung nicht, sollte eine Wiederholung der entsprechenden Prüfung im selben Semester oder im Folgesemester möglich sein, damit Sie nicht zu viel Zeit verlieren.

Damit Ihr Abschluss auch wirklich mit anderen Hochschulabschlüssen vergleichbar ist, muss die entsprechende Fernhochschule staatlich anerkannt sein (siehe auch Punkt 1).

Informieren Sie sich auch darüber, welchen Planungshorizont die jeweilige Fernhochschule bei ihrer Prüfungsplanung zugrunde legt – je länger Sie Ihre Prüfungstermine im Voraus wissen, desto besser können Sie Ihr Fernstudium in Ihr Leben einplanen.


Tipp

Im Informationsmaterial einer Fernhochschule sollte ein Überblick über die Zahl und zeitliche Lage der Prüfungen enthalten sein damit Sie wissen, wie viele Prüfungen pro Semester auf Sie zukommen.

Wichtig ist auch eine Information über die Prüfungsorte, an denen die Prüfungen abgelegt werden können. Häufige Fahrten an weiter entfernte Prüfungsorte können zu erheblichen Mehrkosten führen!

Manche Anbieter erheben zusätzliche Kosten für Wiederholungsprüfungen – auch dadurch können Ihre Studiengebühren unter Umständen höher ausfallen als geplant.


So ist es an der HFH:

  • als Studierende der HFH behalten Sie über den HFH-Webcampus immer den Überblick über Ihre Prüfungen. Die Termine werden frühzeitig festgelegt, damit Sie genügend Zeit haben, sich zu organisieren.
  • Falls Sie eine Prüfung an der HFH einmal nicht auf Anhieb bestehen sollten, können sie diese zeitnah wiederholen. Klausuren und andere Prüfungen werden in der Regel zwei Mal pro Semester angeboten. Für Prüfungen während des Studiums fallen (außer in den Online-Studiengängen) keine gesonderten Gebühren an. Feste Prüfungsgebühren werden nur für die Abschlussprüfung erhoben.
  • Wenn Sie einen Abschluss erworben haben, steigert das nicht nur Ihre Karrierechancen, sondern ermöglicht Ihnen auch ein weiterführendes Studium, zum Beispiel ein Masterstudium oder danach eine Promotion. Da die HFH ein staatlich anerkanntes Fernstudium garantiert, können Sie mit HFH-Abschlüssen auch an allen anderen Hochschulen weiterstudieren.
 

Nicht nur der Anteil der Präsenzlehrveranstaltungen im Fernstudium, sondern auch die Qualität dieser Veranstaltungen ist ein wichtiger Einflussfaktor für Ihren Studienerfolg.

Sowohl eine gute didaktische Struktur der Präsenzveranstaltung als auch eine sinnvolle Zeitplanung und nicht zuletzt der Einsatz kompetenter und engagierter Lehrbeauftragter tragen dazu bei, dass die Präsenzveranstaltungen Ihnen bei der Prüfungsvorbereitung eine bestmögliche Unterstützung bieten. 

Die in den Präsenzveranstaltungen zu vermittelnden Inhalte sollten von der Hochschule schriftlich festgelegt sein und sowohl den Studierenden als auch den Lehrbeauftragten an die Hand gegeben werden. Ein solcher „Fahrplan“ bietet einen guten Leitfaden für das Selbststudium und gewährleistet eine effiziente und zielgerichtete Prüfungsvorbereitung.

Der Nutzen der Präsenzlehrveranstaltungen liegt auch im direkten Austausch, der Zusammenarbeit und Vernetzung mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Bildung von Studierendengruppen fördert die studentische Kommunikation und ermöglicht das Arbeiten in informellen Studiengruppen.
 

Tipp

Besuchen Sie eine Informationsveranstaltung bei den infrage kommenden Fernstudienanbietern und lassen Sie sich exemplarisch für ein Semester einen Ablaufplan mit den geplanten Inhalten für die Präsenzlehrveranstaltungen zeigen.

Erkundigen Sie sich auch, auf welche Weise die Qualität der Präsenzlehrveranstaltungen kontrolliert wird, zum Beispiel in Form einer regelmäßigen Beurteilung der Präsenzlehrveranstaltungen, der Organisation und der Betreuung durch die Studierenden.

Erkundigen Sie sich auch nach den Einschreibeterminen und bedenken Sie dabei, dass das Angebot eines ständigen Einstieges mit der Betreuung in stabilen Studiengruppen in der Regel nicht vereinbar ist.


So ist es an der HFH:

  • Die Präsenzveranstaltungen in den HFH-Studienzentren finden in der Regel an Freitagnachmittagen und Samstagen statt und lassen sich somit gut mit einer Berufstätigkeit verbinden. Der Besuch der Veranstaltungen ist freiwillig, wir empfehlen die Teilnahme jedoch aufgrund zahlreicher Vorteile.
  • Die HFH-Präsenzveranstaltungen sind Seminare in kleinen Studiengruppen, in denen Sie von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus Wissenschaft und Berufspraxis betreut werden. Sie können Fragen zu den Inhalten der Studienbriefe und Studienmodule stellen; unsere Lehrbeauftragten sind mit den Studieninhalten der HFH eng vertraut und didaktisch geschult.
  • In den Präsenzveranstaltungen der HFH profitieren Sie von kleinen Studiengruppen, die oft während Ihres gesamten Fernstudiums zusammenbleiben. Sie haben also auch im Fernstudium viele Kommilitoninnen und Kommilitonen, mit denen Sie gemeinsam studieren und sich gegenseitig unterstützen können. Zusammen mit der persönlichen Unterstützung durch unsere Mitarbeiter_innen in den Studienzentren sind Sie also auch im Fernstudium nicht allein.
 

Auch wenn Sie im Rahmen eines Fernstudiums hauptsächlich von Zuhause aus studieren, sollten Sie online und an Ihrem jeweiligen Studienort Ansprechpartner_innen haben, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zumindest während Ihrer Präsenzzeiten und Prüfungen sollte an Ihrem Studienort jemand für Sie da sein, an den Sie sich mit Fragen und Problemen wenden können.

Sehr hilfreich sind auch studienbegleitende Seminarangebote zur Unterstützung der Studierenden wie z. B. die Vermittlung von Lerntechniken im Fernstudium, Tipps zum Zeitmanagement oder zu den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens.


Tipp:

Erkundigen Sie sich auf der Suche nach dem richtigen Anbieter nach der Erreichbarkeit der Mitarbeiter/-innen an Ihrem Studienort und nach den Betreuungsangeboten für Studierende. 

Beachten Sie hierbei die Unterscheidung zwischen Prüfungszentren und Präsenzstudienzentren.

An so genannten Prüfungszentren von Fernhochschulen können Sie in der Regel nur Prüfungen ablegen, aber keine Präsenzlehrveranstaltungen besuchen – dies ist nur an so genannten Präsenzstudienzentren möglich.

Erkundigen Sie sich daher bei der jeweiligen Fernhochschule, an welchen Studienorten auch Präsenzlehrveranstaltungen besucht werden können.
 

So ist es an der HFH:

  • An der HFH absolvieren Sie ein Fernstudium, das Ihnen bei Bedarf individuelle Beratung und Unterstützung bietet: telefonisch und online durch die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFH-Studienberatung, persönlich 50-mal vor Ort bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den HFH-Studienzentren.
  • In den HFH-Studienzentren können Sie nicht nur Ihre Prüfungen ablegen, sondern in den Präsenzveranstaltungen regelmäßig Seminare mit erfahrenen Dozentinnen und Dozenten besuchen. Zusätzlich zur Betreuung durch Fachleute steigern auch der Austausch und das Networking mit Ihren Kommiliton_innen Ihre Motivation und den Studienerfolg.
  • Auch in organisatorisches Hinsicht sind die HFH-Studienzentren die ideale Anlaufstelle: Unsere Mitarbeiter_innen vor Ort helfen Ihnen bei allen Fragen rund um Ihr Studium und unterstützen Sie mit Rat und Tat.

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