Transkript Alumna Daniela Turtschany
(Birgit Schröder) Herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Herzlich willkommen, einer neuen Gesprächspartnerin. Wir freuen uns sehr, dass Sie Zeit haben, jetzt im neuen Jahr sozusagen, gleich zu Beginn ein bisschen aus Ihrem Studium zu berichten und ich würde Sie gerne bitten, dass Sie sich einmal vorstellen.
(Daniela Turtschany) Ja, also ein herzliches Hallo nach Hamburg und, an alle Zuhörer des Alumni-Podcasts, der HFH Fernhochschule und, vielen Dank für die Einladung, Teil des Podcasts zu sein. Das ist eine große Ehre. Ich heiße Daniela Turtschany, ich bin dreiundvierzig Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Ich wohne in Unterfranken nahe Schweinfurt, deswegen, nehmen wir das Ganze jetzt auch schon im Vorfeld auf. Und, ja, ich bin Alumni der HFH in mehrfacher Hinsicht. Ich habe, ja, ich bin ein Wiederholungstäter.
(Daniela Turtschany) Ich habe gleich zweimal bei der HFH studiert. Im ersten Studium habe ich Health Care Studies für Berufserfahrene, studiert, die heutigen Therapiewissenschaften mit dem Bachelor of Science Abschluss 2020. Danach habe ich so ein bisschen zur Orientierung verschiedene Fortbildungsmodule der HFH besucht, wie Methoden, moderner Teamarbeit, BWL oder Managementqualifikation, erworben und im zweiten Studium dann mit Sozialer Arbeit den Bachelor of Arts, 2025, ja, für mich dann beendet.
(Daniela Turtschany) Ich bin aktuell tätig, hauptberuflich als Bereichsleitung einer Behindertenhilfeeinrichtung in Teilzeit, parallel als Honorardozentin, unter anderem für die HFH. Das heißt, letztendlich begleite ich heute selbst die Studierenden auf ihrem Weg zum Bachelorabschluss, beratend, aber auch fachlich im Rahmen von einzelnen Modulen der Studienzentrum Würzburg und Nürnberg, der HFH. Soweit erst mal zu mir.
(Birgit Schröder) Ja, prima. Und wenn Sie jetzt, quasi der HFH noch als Lehrbeauftragte, weiterhin zur Verfügung stehen, dann würde ich mal mutmaßen, blicken Sie nicht ganz unzufrieden auf Ihr Studium zurück.
(Daniela Turtschany) Nein, das auf gar keinen Fall. Und ich habe ja auch eine sehr lange Berufserfahrung als Physiotherapeutin in meinem Erstberuf. Und das Tolle, was ich am Lehren auch sehr genieße, ist, dass ich mein Fachwissen aus vielen, vielen Jahren in der Behindertenhilfe als Physiotherapeutin, in der Frühförderung als Physiotherapeutin und in verschiedenen anderen Bereichen, jetzt an Studierende auch weitergeben kann und auch mit den Theorien verknüpfen kann und da auch, glaube ich, ein guter Ansprechpartner und Begleiter bin auf dem Weg zum Bachelorabschluss, ja.
(Birgit Schröder) Und wenn Sie so auf Ihr Studium zurückblicken, was, was fanden Sie besonders gut? Was hat Ihnen besonders viel Spaß gemacht oder was hat Ihnen besonders gut gefallen?
(Daniela Turtschany) Also für mich war an sich erst mal, es ein totales Privileg, dass ich ohne Abitur mit meinem Fachabschluss und diversen Zertifikaten, die ich über die Jahre erlangt habe, in das Studium einsteigen konnte. Mich hätte das wahrscheinlich sehr viel Energie gekostet, auch noch ein Abitur neben Familie und Job erst zu erwerben, um an eine Hochschule gehen zu können. Von daher war das für mich ein Riesenprivileg. Parallel ist es natürlich auch eine Herausforderung neben einem, ja, dreißig, fünfunddreißig Stunden Vertrag, Teilzeit mit zwei Kindern zu Hause noch ein Studium überhaupt machen zu können.
(Daniela Turtschany) Und da war das Format HFH für mich sehr, sehr gut, weil ich es einfach gut organisieren konnte. Ich habe meine Module gut steuern können. Ich konnte meine Prüfungen ablegen, wenn's zeitlich ging und es war parallel noch genug Zeit für Job und Familie, was mir auch sehr wichtig war.
(Birgit Schröder) Gab's auch irgendwas, was 'ne besondere Herausforderung war? Neben, sage ich mal, Job und Familie sowieso schon, vielleicht so inhaltlicher Natur?
(Daniela Turtschany) Inhaltlich vielleicht nicht so stark. Also inhaltlich bin ich immer ganz gut mitgekommen, vielleicht auch, weil ich lange im Beruf war. Für mich waren die Technik tatsächlich am Anfang eine Riesenherausforderung. Physiotherapeut ist ja kein Beruf, an dem man tagtäglich am PC sitzt und ich erinnere mich tatsächlich an meinen ersten deutschlandweiten, Modul mit Kollegen aus, aus dem ganzen Land, wo wir uns noch mit WLAN, ne, mit LAN-Kabel noch, verstärken mussten, damit wir überhaupt in den Kontakt kommen konnten, wo wir die Kameras auslassen mussten, weil sonst der Empfang zu schlecht war.
(Daniela Turtschany) Und jetzt auch zu sehen, wie das über die Jahre gewachsen ist und wie toll dann am Schluss auch so eine Vernetzung deutschlandweit möglich war, hat mich total fasziniert übers ganze Studium. Und das war dann tatsächlich am Anfang eine Herausforderung: Wie mache ich das? Wie komme ich da rein? Wie spreche ich mit meinem Gegenüber? Wie lerne ich auch digital? Und ich glaube auch überhaupt, Studium selber organisieren, welche Reihenfolge nehme ich, welches Modul, wann mache ich meine Prüfungen? Also, das waren schon am Anfang extreme Herausforderungen. Die dann aber natürlich mit der Zeit auch abgenommen haben.
(Birgit Schröder) Ja, man wächst ja auch mit seinen Aufgaben so ein bisschen.
(Daniela Turtschany) Ja, genau.
(Birgit Schröder) Ja, wunderbar. Und wenn, wenn man jetzt so auf Ihren Arbeitsalltag guckt, wie sieht so ein klassischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?
(Daniela Turtschany) Ja, klassischer Arbeitsalltag. Ich bin jetzt Führungskraft in der Behindertenhilfe und eigentlich gibt's den klassischen Arbeitstag nicht. Wir arbeiten sehr komplex. Wir sind den ganzen Tag damit eigentlich beschäftigt, verschiedenste, Probleme zu bearbeiten. Wir können's schwierig planen. Wir begleiten Entwicklungen, wir haben viele Ressourcen, vor allem in Humanform. Das heißt also, die Mitarbeiter und auch die Klienten, die wir betreuen, die nicht kalkulierbar sind, wo jeder Tag eben ein Überraschungsei ist und wir gucken müssen, ja, wo bewegen wir uns hin?
(Daniela Turtschany) Ich glaube, das ist so eine Riesenherausforderung von meinem, meinem Arbeitsalltag, aber, ja, sehr, sehr spannend, weil jeder Tag eben anders ist.
(Birgit Schröder) Okay. Und gibt es irgendwas, was Sie so rückblickend gerne im Studium gelernt hätten oder was Sie, was Sie vermissen, wo Sie sagen: "Mensch, das wäre noch total gut gewesen, wäre das noch dabei?"
(Daniela Turtschany) Ja, also da hab ich lange überlegt tatsächlich, was, was hat mir in dem Studium gefehlt? Ich war sehr, sehr zufriedener Studierender, glaube ich. Aber was, was brauche ich im Arbeitsalltag? Ich, ich brauche Geduld und Gelassenheit und das ist nix, was man in der FH lernen kann. Ich hab viel Fachwissen, Methoden und theoretische Grundlagen gelernt, aber Geduld und Gelassenheit sind so wichtig, sind so wichtige Soft Skills, weil wir grad in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, mit den Humanressourcen, Mitarbeitern, Angehörigen, Elternarbeit, in der Elternarbeit und in den unterschiedlichsten Systemen, Zeitverständnis und auch, die Fähigkeit, Dinge auszuhalten, die man nicht sofort lösen kann, ja, nutzen müssen.
(Daniela Turtschany) Und das sind halt wichtige Sachen. Prozesse laufen langsamer als geplant, Entwicklungen sind nie linear und wir haben viele emotionale Situationen. Das ist was, was man im Studium einfach net lernt und was halt so da der Arbeitsalltag dann mit sich bringt, da reinzuwachsen.
(Birgit Schröder) Aber es ist natürlich, haben Sie ja auch grad gesagt, vermutlich auch schwer, so Geduld und Gelassenheit tatsächlich irgendwie zu vermitteln, ne? Das ist vermutlich wirklich was, was sich so im Prozess, im, im Erwerbsprozess dann, dann irgendwie aufbaut. Durch Erfahrung, durch, durch Herausforderungen, die man gemeistert hat. Aber es ist tatsächlich, glaube ich, wirklich schwierig, das in so einem Studium irgendwie, ja, zu integrieren oder zu vermitteln, ne.
(Daniela Turtschany) Nee, also ich glaub auch, das wächst nur durch Erfahrung und auch viel Reflexion und auch den täglichen Kontakt mit den Menschen, mit denen man dann auch arbeitet. Und ich glaub, dass da tatsächlich nur im Studium vielleicht noch mehr Praxis helfen würde oder einfach mehr Praxisphasen, um das noch mal zu intensivieren. Aber lernen in dem Sinn kann man's nicht. Und das ist halt einfach auch das Spannende tatsächlich auch wieder: Wie setze ich die Theorie vom Studium irgendwie in die Praxis um?
(Birgit Schröder) Na ja, und wenn Sie zwei Kinder haben, dann sind Sie ja auch von quasi von Berufswegen Mutter. Schon ist ja das Thema Geduld und Gelassenheit sicherlich auch eins, was Sie dann privat brauchen.
(Daniela Turtschany) Brauchen schon, aber es gehört definitiv nicht zu meinen Kernkompetenzen, auch nach vielen Jahren.
(Birgit Schröder) Ja!
(Daniela Turtschany) Genau, aber es ist tatsächlich wichtig und wird auch, glaube ich, in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen, also die ganzen Soft Skills im beruflichen, also im beruflichen Tun, auch grad mit Menschen.
(Birgit Schröder) Mhm. Und wenn Sie jetzt so erzählen, und das finde ich aber wahnsinnig spannend: Sie haben das selber durchlebt und Sie, Sie stehen jetzt sozusagen als Lehrbeauftragte ja auf der anderen Seite. Das ist ja wirklich so 'n, so 'n klassischer Seitenwechsel. Hm, wie ist so, wie ist so Ihr Eindruck? Hat sich da was verändert, so, wenn Sie das reflektieren, wie es quasi zu Ihrer Studierendenzeit war und wie Sie das jetzt als Lehrbeauftragte wahrnehmen?
(Daniela Turtschany) In Bezug auf die Studierenden oder jetzt in Bezug auf mich?
(Birgit Schröder) Genau.
(Daniela Turtschany) Auf die Studierenden. Okay. Ja, also ich glaub, dass mittlerweile schon auch mehr durchgemischt ist. Ganz Junge, die auch wirklich frisch vom Abitur kommen und auch etwas erfahrenere Menschen, die aus dem Berufsleben kommen. Und dass es 'ne gute Verzahnung ist auf jeden Fall und sich das da auch der Austausch intensiver ist. Ich glaub, durch die digitalen Möglichkeiten hat man jetzt wesentlich mehr, ja, Reichweite, um verschiedenste Menschen auch zusammenzubringen.
(Daniela Turtschany) Ich glaub auch, dass es auch von den Studierenden, auch so 'n bisschen, ja, lieber genutzt wird, online zu sein, weil man's besser in den Alltag integrieren kann und dass auch, ja, auch die Hemmschwelle, da auch was zu sagen und sich einzubringen, so wie in 'nem, in 'ner Präsenz, bei den jüngeren oder jetzigen Generationen deutlich geringer ist, als es noch zu meiner Zeit war, wo man dann in so 'nem, in so einer Ruhe war.
(Daniela Turtschany) Genau.
(Birgit Schröder) Wir nehmen das auch wahr, dass man gerne digital lernt. Auch digitale Lehrveranstaltungen haben ja wahnsinnig an Bedeutung zugenommen. Die Leute wollen auch nicht mehr reisen, was ja nicht nur 'ne Frage von Zeit und Aufwand, sondern ja auch von Kosten ist, je nachdem,
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) wo ich wohne. Aber nehmen Sie wahr, dass die digitale Lehre eher Vorteile bietet für Sie als Lehrbeauftragte oder eher Nachteile?
(Daniela Turtschany) Ich find's als Lehrbeauftragte tatsächlich manchmal schwierig, weil ich grad ein Mensch bin, der sehr gerne in Präsenz arbeitet. Weil man doch face to face ist und weil man mit Papier und Stift manchmal auch sich manche Sachen noch mal viel deutlicher machen kann. Und ich glaub, die Aufmerksamkeit ist in, in so 'nem, in so einer Runde dann auch oft höher, weil man im Tun ist und jeder was zu tun hat. Das kann man online auch machen. Will ich gar nicht unterstellen, dass man da schlechter arbeitet oder so. Aber es ist also für mich als Lehrbeauftragte schöner, weil ich auch eigentlich kontinuierlich auf die Studierenden eingehen kann.
(Birgit Schröder) Mhm.
(Daniela Turtschany) Dafür ist es natürlich für mich auch schön zu sehen, dass viele jetzt 'n Zugang zu 'ner, zu 'nem Studium bekommen, die ansonsten gar nicht ein Studium ableisten könnten. Eben grad wegen Wegstrecken,
(Birgit Schröder) Mhm.
(Daniela Turtschany) wegen der Präsenz, wegen den Fahrzeiten, ne? Also wenn ich jetzt bei mir denke, ich bin die Anfangszeit nach Nürnberg gefahren, das sind für mich auch immer anderthalb Stunden Fahrt. Rückfahrt dann noch mal anderthalb Stunden. Da war ich drei Stunden nur auf der Straße, um zu einer Vorlesung zu gehen. Das ist natürlich schon 'ne Herausforderung, die man auch nur machen kann, wenn man's entsprechende, die entsprechende Unterstützung hat. Ja.
(Birgit Schröder) Ja, und-
(Daniela Turtschany) Da ist 'n Samstag mal schnell komplett weg.
(Birgit Schröder) Ja, und wo man wahrscheinlich auch abwägen muss, ob sich das lohnt, ne? Also lohnt im Sinne von
(Daniela Turtschany) Ja, das auch.
(Birgit Schröder) Aufwand und Ertrag quasi, ne?
(Daniela Turtschany) Ja, ja, genau. Ja, ist halt da, da auch 'n ganz hohen Kostenfaktor, ne. Also ich mein, wenn man dann immer hinfahren muss, manchmal über Nacht bleiben dann auch, weil am nächsten Tag gleich wieder noch was ist, was man vielleicht auch Prüfungen et cetera.
(Birgit Schröder) Mhm.
(Daniela Turtschany) Da kommen schon auch andere Kosten zustande, ne. Genau. Ja.
(Birgit Schröder) Ja, also ich glaube eben, dass diese digitale Lehre uns ja sehr viele Möglichkeiten gibt. Sie kommt manchmal an Grenzen, und umso wertvoller sind dann quasi persönliche Kontakte, ne? Wo sie dann noch mal stattfinden und wo man die Leute wirklich noch mal in Präsenz sieht. Aber ich glaube eben auch, Corona hat uns gezeigt, dass es geht und mittlerweile wird es eben auch gefordert, ne. Also es ist eigentlich nicht mehr die Frage, ob, sondern es ist eigentlich quasi selbstverständlich vorausgesetzt, dass alles auch digital, angeboten wird.
(Daniela Turtschany) Genau, genau. Ja, ja.
(Birgit Schröder) Und wenn Sie jetzt so quasi noch mal vergleichen, so Ihr Studium, das, was Sie ja mit, mit zwei Kindern offensichtlich nebenbei alles so bewältigt haben.
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) Das finde ich ja immer wahnsinnig toll, weil, also als ich studiert hab, ich hab nur studiert. Ich hab zwar nebenbei gearbeitet, auch viel gearbeitet, aber ich hab eben nur studiert, quasi, ne. Ich hatte keine Kinder zu dem Zeitpunkt, keine Familie, war quasi für mich alleine verantwortlich. Und wir sehen ja doch, dass ganz viele unserer Studierenden quasi Doppelt- und Dreifachbelastungen haben. Das, das nehmen Sie wahrscheinlich auch so wahr in Gesprächen mit Ihren Studierenden.
(Daniela Turtschany) Ja, absolut. Ja, ja. Ja klar, die Belastung war schon enorm hoch, auch grad mit den Kindern. Ich hab jetzt nicht das Gefühl, dass, jemand zu kurz gekommen ist. Wir haben das immer ganz gut hingekriegt, aber es war natürlich für mich schon auch insofern eine Belastung, zum Beispiel in Prüfungsphasen.
(Birgit Schröder) Mhm.
(Daniela Turtschany) Ja, wenn man dann konzentriert über seinen Sachen bleiben will, dass man's immer wieder liegen muss, immer wieder unterbrochen wird, immer wieder von Neuem anfängt. Das war schon grenzwertig an manchen Stellen. Tatsächlich ist es so, dass ich jetzt im Berufsleben aber sag: Eigentlich hat's mich optimal vorbereitet. Also ich hab das ja im Führungsalltag auch, dass ich eigentlich mit 'nem Plan auf die Arbeit gehe und kontinuierlich Dinge abarbeiten möchte. Oder zumindest so wäre mein perfekter Arbeitstag. Mit 'nem bestimmten Fokus und letzten Endes ist es aber so:
(Daniela Turtschany) dann kommt ein Telefonanruf, dann kommt irgendwas dazwischen, dann kommen Krankheitsfälle der Mitarbeiter, dann muss man den Dienstplan mal schnell umschreiben und so. Und ich glaub, dass all die Dinge, die so herausfordernd im Studium waren, mich schon geprägt haben für meinen jetzigen Arbeitsalltag. Und von daher ist es eigentlich schon auch im Nachhinein als sehr positiv zu werten und nicht nur zu sagen, es war jetzt eine herausfordernde, belastende Zeit. Ja, das war's. Aber ich hab auch immer gewusst, worauf ich mich einlasse. Und, ja, es ist wichtig, dass man Unterstützer hat. Ich hab halt das Glück, dass ich einen tollen Mann und tolle Kinder hab, die das gut mitgemacht haben.
(Daniela Turtschany) Und ich glaub, auch ohne Unterstützung geht's nicht. Man muss sich irgendwo dann auch Inseln bauen, damit man sich zurückziehen kann.
(Birgit Schröder) Ja, ich glaub, irgendwann einen Preis müssen wir immer zahlen, ne?
(Daniela Turtschany) Genau, aber der, der Lohn, würd ich sagen, hat sich definitiv gelohnt. Der Gewinn, den man durch so ein Studium hat, den, der ist unbezahlbar, persönlich wie auch fachlich. Ich würd's immer wieder tun, ja.
(Birgit Schröder) Ja, das ist super, weil ich glaube immer, also ich hab ja dann auch gerade so als Dekanin hin und wieder mal mit Leuten zu tun, wo es so ein bisschen, ja, also vielleicht so eine Durststrecke gibt, ne? Wo man mal so 'n Tief hat. Und ich finde ja immer, das gehört, glaube ich, zu einem Studium dazu. So wie es ja auch zu einer Berufstätigkeit dazu gehört, dass man einfach mal genervt ist oder dass irgendwas nicht so läuft. Oder dass man vielleicht auch mal frustriert ist und sagt: "Oh, warum mach ich das hier eigentlich?" So, das gehört, glaube ich, dazu.
(Birgit Schröder) Wir müssen vielleicht auch anerkennen, dass das nicht immer alles so läuft, wie das geht, ne. Wir haben die Woche die Erstsemester begrüßt und ich hatte denen gesagt, ne: "Erwarten Sie nicht, dass Sie aus jeder Prüfung mit einer eins Komma null rausgehen. Und es darf doch auch sein, dass mal ein Modul schwierig ist und vielleicht auch mal eine Prüfung nicht so läuft wie gedacht, wie gewünscht." Nicht, dass ich das jemandem wünschen würde, aber es gehört eben einfach dazu. Und da, finde ich, sollte man auch nicht verzweifeln und frustriert sein, sondern das sollte man vielleicht auch einfach realistisch versuchen einzuschätzen und zu sagen:
(Birgit Schröder) Mensch, es gibt in jedem Studiengang Module, die sind schwieriger. Es gibt welche, die fallen einem leichter. Das war schon in der Schule so, da hatte man auch ein Lieblingsfach und eins, was man blöd fand so.
(Daniela Turtschany) Ja, ja.
(Birgit Schröder) Das, glaube ich, ist normal. Oder wie würden Sie das einschätzen?
(Daniela Turtschany) Ja, ist total normal und ich kann das auch bestätigen. Es war bei mir in jedem Studiengang so. Ich hatte irgendwann einen Punkt erreicht, da hatte ich mal die Nase voll. Dann hat mal, also hab ich halt auch mal was liegen gelassen oder hab dann auch tatsächlich unter, ja, ich würd sagen, viel, ich hab viel Eigendisziplin, aber ich hab dann unter Schimpfen und Zädern dann halt, ne, noch die Prüfung geschrieben, dass es endlich vorbei war. Dann wieder 'ne Pause gemacht, dann wieder von Neuem angefangen und wenn gar nix mehr ging, dann hab ich mich einfach vernetzt mit meinen Studienkollegen, mit auch Dozenten.
(Daniela Turtschany) Wenn ich gar nix mehr weiter wusste, hab ich mir Hilfe von rechts und links geholt und dann ließ sich das auch besser durchstehen. Und wenn, ja, wenn gar nichts mehr ging, dann hab ich 'ne Pause gemacht.
(Birgit Schröder) Mhm.
(Daniela Turtschany) Anders geht's dann auch nicht mehr. Ja.
(Birgit Schröder) Und wenn Sie jetzt jemandem so 'n Tipp geben sollten, der vielleicht so 'n bisschen struggled und sagt: "Oh, es ist alles doch anstrengender als gedacht und irgendwie bin ich grade in so 'n Tief."Wie, wie kommt man da am besten wieder raus? Ihre Erfahrung nach.
(Daniela Turtschany) Ja, erst mal sich zugestehen, dass das völlig okay ist und die Perfektion auch mal da rausnehmen und sagen: "Okay, es ist jetzt so. Es fällt mir jetzt grad auch schwer, das auszuhalten. Ich mach jetzt erst mal was Schönes für mich und sorg erst mal für mich und versuch erst mal, Energie zu bekommen." Und dann, ja, langsam, Schritt für Schritt wieder anfangen und sich wieder reinfuchsen und dann kommt dann auch wieder die Fahrt und dann kommt man auch vorwärts.
(Birgit Schröder) Ja. Es geht vorbei, tatsächlich. Ja, ich finde ja auch immer so wichtig, dass man auch kleine Erfolge irgendwie gebührend feiert. Also, wir haben so gerade die Woche mit den Erstsemestern drüber gesprochen. Wir haben häufig so diesen Blick aufs große Ganze. Aber wenn ich ein Studium beginne und irgendwann mal in Jahren mit meiner Master- oder Bachelorarbeit anfange und die dann abschließe, das ist ja gefühlt so weit weg.... vielleicht hilft es einfach, ein bisschen kleinteiliger zu denken und zu sagen:
(Birgit Schröder) Ich guck jetzt einfach mir das erste Semester an und da vielleicht auch erst mal das erste Modul und die erste Prüfung oder erst mal die ersten zehn Seiten im Studienbrief oder was auch immer. Ich glaube, es braucht so realistische Ziele und da dann auch für sich selber, so wie Sie's gesagt haben, dann auch irgendwie 'ne Belohnung, ne? Also im Sinne von Selbstfürsorge.
(Daniela Turtschany) Das auf jeden Fall. Was 'n guter Trick ist, wenn man gar keine Lust zum Lernen hat, ist, sich 'n Wecker stellen und sagen: "Ich mach heute nur zehn Minuten und dann bin ich fertig und dann mach ich dies oder jenes." Und aus den zehn Minuten wird meistens dann 'ne halbe Stunde, 'ne Stunde und dann merkt man gar nicht mehr, wie die Zeit vergeht und ist doch in seinem Lernflow gelandet, den man eigentlich da für den Tag gar nicht geplant hat. Aber es ist häufig das Anfang, vor dem man struggelt. Aber wenn man dann drin ist, geht's eigentlich wieder. Ja, und feiern, feiern, feiern, wie sich das gehört für richtige Studenten. Auch wenn man das neben dem Job macht, das muss auch mal sein.
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) Ja, das ist doch gut. Und ich glaube eben einfach, dass man manchmal auch zu, so wie Sie's gesagt haben, zu perfektionistisch ist, ne. Man, man will irgendwie alles sofort mit eins Komma null und vielleicht ist es einfach normal, dass das nicht so läuft, sondern dass es eher so 'n bisschen wellenförmig läuft und man nicht immer super, super motiviert ist und nicht immer alles auf Anhieb versteht. Und das ist, glaub ich, auch nicht schlimm, sondern eher ganz normal.
(Daniela Turtschany) Ja, das auf jeden Fall und ich glaub auch, das ist immer die Frage: Was, was fängt man mit den Noten an? Das sage ich auch immer zu meinen Kindern, ne. Das Endprodukt zählt, der Abschluss muss da sein irgendwann und die Zwischennoten, das sind Steps, weil man lernt und weil man sich weiterentwickeln will. Und das kann man nur schrittweise. Und dass man nicht gleich auf dem Mount Everest startet, sondern dass man unten im Tal anfangen muss, ist auch klar. Ich find es tatsächlich, Noten sollte man, sollte man schon anstreben, aber nicht, nicht unbedingt immer die eins Komma null, ne. Also ich find das auch völligst okay.
(Daniela Turtschany) Man muss auch sehen, was man für 'ne Belastung nebenbei trägt, ne. Die meisten HFH-Studierenden sind ja wirklich auch im Job drin oder haben Familie oder haben besondere Situationen, sind alleinerziehend oder was auch immer. Da ist es ja allein schon 'ne Riesenherausforderung, überhaupt bis zum Abschluss zu kommen, weil einfach so viel neben dran ist, was auch geleistet werden muss. Und da ist auch 'ne zwei Komma null und 'ne drei Komma null auch absolut okay. Also ich glaub, da muss man seinen Anspruch dann auch wieder aus der Perfektion runternehmen und sagen: "Hey, ich mach das überhaupt erst mal und ich nehm's, wie's kommt.
(Daniela Turtschany) Hauptsache bestanden."
(Birgit Schröder) Und bei Juristen gilt ja der, der alte Grundsatz: Vier-Gewinnt.
(Daniela Turtschany) Ja, kenn ich auch.
(Birgit Schröder) weil es ja tatsächlich bei Juristen vier null ja sehr, sehr gut ist. Und,
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) also zweistellig wird sowieso eigentlich so gut wie gar nicht vergeben. Also von daher glaube ich auch, ne, im Ergebnis ist ja auch die Frage: Wer fragt nachher nach Teilnoten? Keiner.
(Daniela Turtschany) Genau.
(Birgit Schröder) Ich würde ja auch sagen, so, die Abschlussnote wird halt häufig auch überschätzt, ne. Also der, die Bedeutung so. Oder meistens haben ja unsere Studierenden, die haben ja schon, sind in irgendeiner Tätigkeit, die haben…
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) …eine berufliche Tätigkeit, wollen dann meist die nächste Karrierestufe anstreben, wenn sie zum Beispiel jetzt vom, vom Bachelor kommen und dann den Master draufsetzen. Und ich glaube, dass die Note an sich wesentlich weniger aussagekräftig ist, als man das immer so denkt. Es ist halt 'ne Momentaufnahme letztendlich und ich glaube auch, dass die meisten Arbeitgeber mehr auf den Abschluss und vielleicht das Thema, ne, der Abschlussarbeit, gucken, als tatsächlich auf die Note.
(Daniela Turtschany) Ja, und das ist tatsächlich ja auch so, dass es 'ne Theorie ist, ne. Es bestätigt ja auch ein Stück weit, dass ich gut mich selber organisieren kann, um bestimmte Prüfungsansprüche gerecht zu werden. Das heißt, ich kann vielleicht gut auswendig lernen, um eine Klausur zu machen. Das heißt aber noch nicht, dass ich's in der Praxis umsetzen kann. Ich glaub, das ist auch noch mal was Wesentliches, was man nicht vergessen darf, ne. Viele Studierende strugglen, weil sie in den Klausuren schlechtere Noten haben, aber sind vielleicht in Hausarbeiten oder in Präsentationen total gut und da kann man's ja auch wieder ausgleichen. Also von daher würd ich auch nicht so viel Bedeutung in die Noten legen, ja.
(Birgit Schröder) Also zusammenfassend plädieren Sie für mehr Gelassenheit beim Thema Noten.
(Daniela Turtschany) Auf jeden Fall. Und Geduld. Geduld und Gelassenheit, da sind wir wieder bei den Kernkompetenzen. Auf jeden Fall.
(Birgit Schröder) Ja, das ist doch gut. Haben Sie ein Lebensmotto, das Sie gerne mit uns teilen möchten?
(Daniela Turtschany) Also ich hab tatsächlich kein Lebensmotto, aber ich hab einen Song, der mich seit meiner Jugend begleitet und der heißt: You can get it, if you really want von Desmond Dekker. Und der bedeutet tatsächlich für mich im übertragenen Sinne, dass man Ziele ernst nehmen kann und Verantwortung übernehmen kann, Veränderungen mit Geduld und Gelassenheit, was sonst,gestalten kann. Und ja, dass man eigentlich alles, was man noch nicht kann, aber lernen kann.
(Birgit Schröder) Sehr schön.
(Daniela Turtschany) In Bezug jetzt aufs Studium gesehen. Ja, genau.
(Birgit Schröder) Ja, das gilt, glaube ich, auch außerhalb des Studiums, oder?
(Daniela Turtschany) Das auf jeden Fall.
(Birgit Schröder) Ja, aber das ist sehr schön. Also, das, das ist ja quasi fast so was wie so 'n Lebensmotto. Bisschen, bisschen anders verpackt-
(Daniela Turtschany) Ja, schon.
(Birgit Schröder) vielleicht, ne?
(Daniela Turtschany) Genau.
(Birgit Schröder) Ja.
(Daniela Turtschany) Macht auf jeden Fall gute Laune und das auch grad auch so in Studienphasen, wo man das Gefühl hat, mm, es geht nicht mehr weiter, fand ich das immer sehr hilfreich, mir den Song dann anzuhören und zu sagen: "Ja, okay, irgendwie, irgendwie krieg ich's schon hin." Von daher...
(Birgit Schröder) Ja, und ich glaube ja auch, wenn man, wenn man Sachen wirklich möchte, und einem das wichtig ist und da sich so auf den Weg macht, dann ist ja meist der Anfang am schwersten. Aber wenn man dann erst mal auf dem Weg ist, dann entwickelt sich ja auch ganz viel, ne. Man entwickelt sich selber weiter und so wie Sie sagen, so 'n Abschluss dokumentiert ja auch, dass ich es geschafft hab, nicht nur anzufangen. Ich find ja immer, so 'n Studium anzufangen, ist ja ehrlicherweise nicht die ganz große Leistung, sondern es-
(Daniela Turtschany) Nee, angemeldet ist mal schnell.
(Birgit Schröder) Ja, genau. Es ist ja so 'n bisschen, dranzubleiben und es zum Ende zu bringen, zeigt ja-... allen, aber auch einem potenziellen Arbeitgeber eben ja auch 'n gewisses Durchhaltungsvermögen, so wie Sie gesagt haben, 'ne Organisationsfähigkeit, aber auch 'ne gewisse Resilienz, auch mit Widerständen-
(Daniela Turtschany) Ja, ja.
(Birgit Schröder) oder mit Herausforderungen umzugehen. Also deswegen glaub ich auch, das ist die eigentliche Kunst dahinter, ne.
(Daniela Turtschany) Ja, denk ich auch. Und ich glaub, also tatsächlich, jetzt als Führungskraft schau ich auch anders drauf. Wenn ich jetzt Bewerbungen krieg, schätz ich das schon sehr hoch ein, auch wenn einer in Anführungszeichen nur ein Fernstudium gemacht hat. Es ist ja auch so landläufig gern mal so: "Na ja, du hast nur 'n Fernstudium gemacht, warst nicht an der Uni oder an der örtlichen FH." Ich find, dass man's tatsächlich sehr hoch bewerten muss, weil da einfach noch mal 'ne ganz andere Arbeit hinten dran steckt, ne? Wenn ich Vollzeit studier, muss ich auch alles lernen und ich hab aber vielleicht den Kopf frei für dieses Studium, weil ich sonst eben keine Tätigkeit nachgehe.
(Daniela Turtschany) Aber wenn ich halt alleinerziehend bin oder wenn ich halt noch 'n Job und Familie hab, dann wird so 'n Studienabschluss auch 'ne andere Herausforderung. Und ich find grad, dass man da potenziell gute Mitarbeiter rausziehen kann, die dann auch im Arbeitsalltag anders belastbar sind, anders organisiert sind, vielleicht auch in der Selbstorganisation stärker sind, weil sie's ja auch im Studium anders organisieren mussten. Vielleicht als der, ich will nicht sagen, null acht fünfzehn Student an einer normalen Uni, aber so ähnlich.
(Birgit Schröder) Ja, also ich, ich weiß, was Sie meinen und ich glaube, da ist, da ist ganz viel dran, ne? Weil es ist eben, wir sehen schon, dass unsere Studierenden in vielfacher Hinsicht belastet sind, eben durch Beruf, durch Familie, durch diverse Themen, die sie beschäftigen und trotzdem schaffen sie es eben, in großer Zahl zum, zum Abschluss zu kommen. Und ich bin da völlig bei Ihnen. Ich glaube, das kann man nicht hoch genug honorieren und anerkennen, dass das gelingt. Also das denk ich auch und da brauch ich schon bestimmte Fähigkeiten, damit es eben zum, zum Ende kommt und zum Abschluss, ne.
(Birgit Schröder) Also da bin ich, bin ich völlig bei Ihnen.
(Daniela Turtschany) Ja, oder auch die Flexibilität, ne. Also auch von überall zu lernen oder auch mal zwischendurch zu lernen. Also so wie ich's vorhin auch beschrieben hab mit dem Arbeitsalltag, das braucht man im späteren Arbeitsalltag und man ist da anders vielleicht vorbereitet, als wenn man jetzt wie in der Schule das nach Stundenplan alles durchmachen würde. Also ich glaub, da hat, nimmt man nebenbei ganz interessante Soft Skills auch mit im Studiengang, ja, die im Arbeitsalltag dann auch wieder gebraucht werden.
(Birgit Schröder) Ja, da gehe ich auf jeden Fall mit. Und ich glaube auch, wer das so durchzieht, egal, wie lange das dauert und egal, mit welcher Note, der empfiehlt sich eben auch wirklich für Aufgaben, die dann auch durchaus komplex sind, ne? Und vielleicht auch schwierig sind oder Herausforderungen beinhalten. Weil ich meine, wenn ich das so geschafft hab nebenbei, wenn ich da drangeblieben bin, dann zeigt es eben auch meine Soft Skills, die Sie hier schon genannt haben.
(Daniela Turtschany) Ja, und die Motivation, auch etwas zu Ende zu bringen oder 'n Prozess auch länger zu begleiten, egal, wie anspruchsvoll oder komplex der dann auch ist, ja.
(Birgit Schröder) Ja, wunderbar.
(Daniela Turtschany) Anders organisiert vielleicht auch, ja.
(Birgit Schröder) Ja. Ja, dann dank ich Ihnen ganz herzlich für das Gespräch und für die-
(Daniela Turtschany) Ja, sehr, sehr gerne.
(Birgit Schröder) -Einblicke, die Sie uns gegeben haben. Das ist immer sehr spannend, mit Studierenden zu sprechen, die das hinter sich gebracht haben, weil man ja einfach noch mal anders, glaub ich, in der Rückschau auf so 'n Studium blickt, als wenn man quasi mittendrin steckt natürlich. Und insofern ist diese Perspektive für uns immer ganz toll und da dank ich Ihnen sehr, dass Sie sich im-
(Daniela Turtschany) Sehr, sehr gerne.
(Birgit Schröder) neuen Jahr an einem Freitagabend, können wir hier ja ruhig erzählen, nehmen wir diese Folge auf, nach Feierabend.
(Daniela Turtschany) Genau.
(Birgit Schröder) Hoffe ich jedenfalls-
(Daniela Turtschany) Ja.
(Birgit Schröder) dass Sie Feierabend haben.
(Daniela Turtschany) Ja, auf jeden Fall.
(Birgit Schröder) Genau, insofern wollen wir dann auch zum Ende kommen und ich möchte Ihnen jetzt auch nicht noch mehr von Ihrem Wochenende klauen. Insofern...
(Daniela Turtschany) Alles gut, ich hab das gern gemacht.
(Birgit Schröder) Sag ich noch mal ganz, ganz herzlichen Dank und, -
(Daniela Turtschany) Vielen Dank auch.
(Birgit Schröder) an dieser Stelle auch wieder der Aufruf: Wenn Sie Ihr Studium erfolgreich absolviert haben und uns ebenfalls einen Einblick geben möchten, dann freuen wir uns, wenn Sie auf uns zukommen. Oder wenn Sie jemanden kennen, wo Sie sagen: "Mensch, das wär vielleicht jemand, das könnte 'n interessanter Gesprächspartner sein", dann freuen wir uns auch auf Ihren Hinweis. Ansonsten wünschen wir allen, die das jetzt hören, falls sie's an einem Freitag hören, ein schönes Wochenende und falls an irgendeinem anderen Tag, einen erfolgreichen Tag, einen schönen Abend, wann auch immer Sie das hören und wir freuen uns auf Ihr Feedback.
(Birgit Schröder) Vielen Dank!