Transkript Podcast Entstehung neuer Studiengänge 2
Prof. Dr. Birgit Schröder
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Herzlich willkommen zu einem zweiten Teil. Wo waren wir stehen geblieben? Was bisher geschah? Also wir haben berichtet: Wie kommt eine Idee zu einem neuen Studiengang? Warum macht man überhaupt 'n neuen Studiengang? Was waren so die ersten Schritte, die ersten Überlegungen? Und wir sind jetzt sozusagen inhaltlich da, dass wir das Go von der Hochschulleitung bekommen haben, diesen neuen Studiengang an den Start zu bringen, also auch das Budget dafür bekommen zu haben. Und berichten jetzt einfach mal auf dem Weg: Wie ist es denn weitergegangen? Also nachdem wir das Go von der Hochschulleitung bekommen haben, laufen ganz viele Sachen parallel, die wir vielleicht einmal so skizzieren können. Man nimmt zum einen Kontakt zu einer Agentur auf, diesen, die diesen Akkreditierungsprozess beim Wissenschaftsrat begleitet. Parallel dazu sind Gremienbeschlüsse erforderlich. Also es sind unterschiedliche Institutionen des Hochschulwesens zu involvieren. Ähm, und was auch ganz wichtig ist der Fachbereich, die Studierendenvertretung, auch die sind darüber in Kenntnis zu setzen und das ging bei uns, glaub ich, alles innerhalb von einem halben Tag, wenn ich das richtig erinnere, oder?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Ja. Also es war ein rasantes Tempo, das wir da vorgelegt haben. Das, das muss man schon sagen. Ich glaub, da können wir uns auch mal auf die, auf die Schulter klopfen und allen Involvierten in dem Prozess, weil das ging wirklich rasant los. Ich glaube, ich glaube, wenn man ganz von, von Anfang an startet, war glaub zwischen Vertragszusendung für die Akkreditierung und dem Festlegen von den Deadlines und der Unterschrift von der Hochschulleitung lagen, glaub zwei Tage. Ähm, genau, wo dann uns mitgeteilt wurde von Seiten der Akkreditierungsagentur, bis wann wir welche Berichte denen zur Verfügung stellen müssen. Und dann sind die ganzen Prozesse losgegangen, sind noch mehr Menschen involviert gewesen. Ja, unser Akkreditierungsteam, das, das uns da sehr unterstützt hat bei dem Erstellen von dem Bericht. Weil man muss sich vorstellen, jetzt geht's ja, jetzt geht's ja in die Eingemachten. Also jetzt geht's da drum wirklich, der Akkreditierungsagentur das komplette Konzept von diesem Studiengang darzulegen. Zum einen müssen da die studiengangspezifischen Bestimmungen geschrieben werden. Das bedeutet, da ist alles festgelegt, was das, Prüfungswesen von dem Studiengang angeht, was die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang sind, wie sich die Masternote zusammensetzt dann am Ende, wenn das dann erfolgreich erledigt würde und so weiter und so fort. Inklusive ein Muster von einem Master-Zeugnis, das Diploma Supplement dafür und so weiter und so fort. Und dann eben noch den, den großen Teil, den Selbstbericht der Hochschule, wo's wirklich konkret da drum geht, das didaktische Konzept von dem Studiengang, ähm, darzulegen, die Zielgruppe festzulegen, Kompetenzen festzulegen, was in dem Studiengang erreicht werden soll, in welchen Modulen das Ganze stattfindet, wie der Workload sich darstellt, wie das Ganze verteilt ist auf die unterschiedlichen Semester und so weiter und so fort. Plus alle Dokumente von der Hochschulseite, die eher allgemein gehalten sind, also wie 'ne Rahmenprüfungsordnung, die eben jetzt nicht nur für den Studiengang, sondern für den ganzen, für die ganze Hochschule gilt, das Qualitätsmanagementkonzept der Hochschule, wie die Qualität an der Hochschule gemessen wird und lauter solche Dinge müssen da rein. Gremienbeschlüsse, das hatten wir in der letzten Folge schon besprochen. Das Involvieren der Studierendenvertretung hatten wir auch in der letzten Folge schon besprochen. Und das müssen wir und mussten wir alles darlegen. Und wir haben das geschafft, das Ganze innerhalb von, von vier Wochen zu machen. Ich habe mir sagen lassen, normalerweise hat man 'n halbes Jahr Zeit. Wir waren schneller und jetzt warten wir ab, was da als Nächstes kommt.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Ja, wir können vielleicht auch mal sagen, damit man auch mal so 'ne Vorstellung hat, ne. Man hört dann immer, da müssen so Unterlagen eingereicht werden bei irgend ‘ner Agentur. Du hast sie exemplarisch mal so benannt. Das sind also mehrere hundert Seiten tatsächlich, ne. Das ist also so 'n Riesen-PDF, wo eben, ähm, Unterlagen drin sind, die nur den Studiengang betreffen und eben Unterlagen sind, ähm, die die Hochschule allgemein betreffen, also allgemeine Dokumente. Und man muss sich das so vorstellen, dass die Agentur das einmal für uns prüft, ob irgendwas fehlt, ob irgendwas, ähm, überhaupt nicht hinhaut und sich dann parallel mit der Vertragsunterzeichnung aber schon auf die Suche nach Gutachtern gemacht hat. Gutachter, die auch bestimmten Qualitätskriterien genügen müssen. Da geht es darum, jemanden aus der Praxis zu haben, jemanden aus der Studierendenschaft zu haben, ähm, in der Regel Professoren von anderen, ähm, Hochschulen zu haben, die dann die Aufgabe bekommen, dieses Riesen-PDF, was abgegeben worden ist, zu prüfen auf Studierbarkeit, auf Unstimmigkeiten, Fragen zu klären. Und das Ganze mündet dann in dem, ich glaube, für jede Studiengangsleitung spannendsten, vielleicht auch schlimmsten Termin im ganzen Jahr, in der sogenannten Vor-Ort-Begehung. Wir erwarten die Gutachter vor Ort hier bei uns in Hamburg Ende Juni. Das darf man sich dann auch so vorstellen, dass an zwei Tagen in der Regel dieses Gutachtergremium bei uns in der Hochschule ist und, ähm, da gibt es verschiedene Zeitslots, wo eben unterschiedliche Personen der Hochschule eingeladen werden für ein sogenanntes Fachgespräch. Da ist dann zum Beispiel unser Qualitätsmanagement dabei, da sind Lehrbeauftragte dabei, da ist das Prüfungsamt dabei, die Hochschulleitung und viele andere Personen auch. Und am Ende eines solchen zweiten Tages gibt es dann ein Abschlussgespräch und dieses Abschlussgespräch wird dann so sein, dass die Gutachter feststellen, ob das Ganze, ich sag jetzt mal ganz salopp, Hand und Fuß hat, ob es Mängel gibt, ob es von Studiengangsleitung sehr gefürchtet Auflagen geben wird oder ob es nur Empfehlungen geben wird. Also vielleicht noch mal rein rechtlich: Empfehlungen sind wirklich nur Hinweise. Man könnte jenes, man könnte dieses. Auflagen wären etwas Verbindliches, was innerhalb einer bestimmten Frist dann auch zu erledigen wäre. Und wenn die Gutachter Auflagen sehen, dann wird es in der Regel so sein, dass der Wissenschaftsrat, der dann am Ende ja über diesen Studiengang entscheidet, die wohl dann auch mitgehen wird. Andersrum ist es so, dass wenn es bei Empfehlungen bleibt der Gutachterkommission, man auch eher davon ausgehen darf, dass auch der Wissenschaftsrat dann keine Auflagen erteilen wird. Das muss nicht so sein, aber da spricht schon mehr dann dafür als dagegen, dass man sich dem Gremium auch anschließt. Ja, und da sind wir jetzt grade, oder?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Genau. Also ich habe noch mal nachgeschaut. Also zusätzlich zu diesem um die 30-seitigen Selbstbericht, den wir da abgeben müssen oder jetzt seit gestern abgegeben haben, sind's noch 27 Anlagen, die zu diesem Bericht dazu gehen. Also, 'ne ganze Menge und 'ne ganze Menge Qualitätsmanagement, was die Hochschule angeht. Und der nächste spannende Termin ist dann die Vor-Ort- äh, Begehung, die du ja schon erwähnt hast. Was ich vorher in diesem ganzen Prozess noch erwähnen wollte, ist, dass wir natürlich, und das haben wir in der ersten Folge schon gesagt, aber jetzt auch noch mal, intensiver mit dem Marketing zusammengearbeitet haben und zusammenarbeiten, um eben dem Studiengang auch parallel dazu 'n sehr guten Start zu ermöglichen. Also dass zum einen unser Angebot eben auch die Personen erreicht, für die wir den Studiengang gebaut haben, und zum anderen eben auch sichtbar wird für alle, die sich vielleicht erst dafür interessieren, wenn sie ihn dann sehen und sagen: "Oh, das ist aber was Attraktives, das könnt ich mir auch vorstellen." Und das gehört da genauso dazu, wie abzustimmen mit unseren Planerinnen und unseren Planern: Wie können wir das denn überhaupt realisieren, wenn wir denn dann starten? Also können, können wir das so machen, wie wir uns das gedacht haben oder gibt's da irgendwelche andere Hürden, weil die HFH ja nicht nur aus einem Studiengang besteht schon, sondern aus vielen verschiedenen und das will ja auch abgesprochen werden.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Genau, und vielleicht können wir auch noch mal, ähm, berichten: Wir haben natürlich auch unsere Studierendenvertretung beteiligt, aber wir haben natürlich auch unseren Fachbereich beteiligt. Das sind über 50 Kolleginnen und Kollegen. Und ich finde, wir haben ein wahnsinnig tief positives Echo bekommen. Wir haben ganz viele Kollegen gehabt, die sich sehr gefreut haben über ein neues Produkt. GuP [der Fachbereich Gesundheit und Pflege; Anmerkung der Redaktion] hatte jetzt als letztes ein, ein neues Produkt in Form des Masters Soziale Arbeit. Das heißt, es war auch mal wieder Zeit, glaube ich, für einen neuen Master. Und man muss sich das schon so vorstellen, dass die Kolleginnen und Kollegen, glaube ich, auch immer so ein neues Produkt auch als so einen Schritt in die Zukunft interpretieren, was es ja auch ist, ne. Dass man einfach sich noch mal auf den Weg macht, sich etwas überlegt, was könnte interessant sein, was könnte für Studierende auch 'n Mehrwert bieten beruflich. Und da fand ich, hatten wir wirklich ein sehr positives Echo, oder?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Ja, da, da bin ich übrigens sehr dankbar drüber. Also es gibt ja auch die andere Version, man stellt seine Ideen vor und keiner findet sie gut. Ja. Und dann gehen wir raus ohne Deal, wie bei Höhle der Löwen. Und so haben wir eben verschiedene, oder sehr, sehr viele Ralf Dümmels gefunden und wie die Frau Williams gefunden, die eben uns da sehr positiv zugesprochen haben, uns gutes Feedback gegeben haben und eben froh sind, wie du schon gesagt hast, dass was nach vorne geht. Was, was glaube ich, wenn ich das richtig einschätzen kann, eben für den gesamten Fachbereich sehr gut ist für alles, was wir noch vorhaben.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Ja, und dann haben wir natürlich auch ganz viele Abteilungen wieder involviert, sei es Interessentenberatung und Prüfungsamt und all diese Abteilungen, die natürlich 'ne große Rolle spielen. Du hast unsere Planer, ähm, angesprochen, die natürlich verantwortlich sind dafür, dass das Ganze dann auch quasi in Lehrveranstaltungen umgesetzt werden kann, sie sich da schon erste Gedanken machen. Und wir haben uns letzte Folge beim Team, den Studiengangsteams bedankt und ich glaube, wir können uns hier auch noch mal beim Team Akkreditierung bedanken. Die ja auch großartige Arbeit machen und da immer sehr, sehr engagiert und ganz toll unterstützen. Jede Studiengangsleitung weiß, wie wertvoll das ist, wenn man da Input bekommt. Die machen sehr viele solcher Verfahren. Jede Studiengangsleitung macht das ab und zu mal und da ist es mal ganz toll, dass wir Kolleginnen und Kollegen haben, die uns da mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und auch noch mal erinnern, dann wenn irgendwas fehlt oder wenn wir an irgendwas nicht gedacht haben. Das ist wirklich immer ganz, ganz prima.
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Richtig, genau. Kurzfristige Änderungen oder so was, was ja immer mal vorkommen kann, war nie 'n Problem. Also das, das ging innerhalb von der nächsten halben Stunde, da war das erledigt und da können wir schon sehr dankbar sein dafür, dass das alles so Hand in Hand geht.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Ich würde vielleicht noch mal, bevor wir uns dann in der nächsten Folge über die Vor-Ort-Begehung unterhalten, vielleicht noch mal so ‘n bisschen, die Zeitschiene erklären wollen. Also du hattest es schon gesagt, wir haben quasi von der Akkreditierungsagentur bekommt man neben dem Vertrag, den die Hochschulleitung unterzeichnet, so einen Zeitplan und dieser Zeitplan ist auch verbindlich. Ist also kein Vorschlag, sondern ein Plan. Und bis zum 15.4. mussten wir praktisch alle Dokumente einreichen. Und zuvor gab's so ein Kurzdokument, was eingereicht werden musste, damit eben die Gutachter gesucht werden können. Und der nächste Termin, der für uns jetzt wichtig ist, ähm, ist eben der 29., 30. Juni. Das ist der Termin der Vor-Ort-Begehung. Und der nächste Termin, der dann wieder wichtig ist nach der Vor-Ort-Begehung, wäre dann ein Termin im Dezember. Wir hoffen Anfang Dezember, wo der Wissenschaftsrat dann über diesen Studiengang entscheiden soll. Und wenn dann alles nach Plan läuft, was wir uns natürlich wünschen, was aber ja nicht zu 100 % in unserer Hand liegt, wäre dann eben für 2027 der Weg frei für den Start des Studiengangs. Und daran sieht man auch schon, dass ein Großteil der Arbeit des neuen Studiengangs quasi jetzt am Anfang liegt, nämlich in diesen ganzen Dokumenten, in den Überlegungen zum Studiengang und ja, wir es jetzt sozusagen ein Stück weit aus der Hand gegeben haben. Jetzt sind die Gutachter dran, uns zu sagen, was davon funktioniert und was sie nicht, vielleicht auch nicht so gut finden, müssen wir schauen. Und jetzt laufen quasi mit den Abteilungen zusammen die Vorbereitungen dafür an, dass dann in '27 das Ganze auch wirklich mit der ersten Immatrikulation, ähm, starten kann. Und wir haben uns überlegt, dass wir eben in der nächsten Folge den Vor-Ort-Termin ein bisschen erklären würden. Und mein Wunsch wäre ja, dass wir irgendwann in '27 in dieser Reihe eine Abschlussfolge mit dem ersten Studierenden machen, also der erst, mit der ersten Immatrikulation sozusagen noch mal sprechen und dass wir dann das Ganze so abrunden. Was meinst du?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Das wäre hervorragend. Also ich, ich drück die Daumen und ich kann da nur, also ich habe im Kontext von diesem Prozess wirklich eine der schönsten E-Mails gekriegt, die ich schon seit Langem gekriegt hab. Und zwar auf die Frage hin, ob das Ganze funktioniert, was wir uns an Modulen vorgestellt haben, kam zurück: "Ich sehe keine Probleme." Und genau, genau diesen Vibe, den würde ich gerne mitnehmen und da würde ich mich natürlich freuen, wenn wir da jemand einladen können, der dann dieses Angebot oder die dann dieses Angebot angenommen hat, auch keine Probleme sieht und mit uns über die Erfahrungen spricht, was man in diesem Studiengang alles lernen kann.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Prima. Haben wir noch irgendwas Wesentliches vergessen?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Ich glaube nicht. Ich kann vielleicht noch dazu berichten, dass es auch für Studiengangsleitungen keine Selbstverständlichkeit ist, 'n neuen Studiengang zu entwickeln und auch, zumindest wenn ich für mich spreche, mit 'ner gewissen Aufregung einhergeht. Also was das nicht nur, wir denken uns was und dann läuft es schon, sondern dass da natürlich auch von meiner Seite oder von unserer Seite eine gewisse Nervosität, kommt das alles gut an? Was sagen die Gutachtenden? Kriegen wir denn das alles hin in der Zeit, und passt das alles so, wie man sich das ausgedacht hat, dass da natürlich auch sehr viel Mensch dahintersteckt, ja.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Ja, also, für mich ist es ja immer so, dass ich denke, ich kann ja Sachen nur bis zum gewissen Grad beeinflussen. So, man, ich kann ganz viele Sachen vorbereiten, ich kann mir Gedanken machen und dann vertraue ich einfach mal auf diesen Prozess. Und in der nächsten Folge werden wir dann über den Vor-Ort-Termin berichten. Hoffentlich ganz fröhlich, aber davon gehe ich jetzt einfach mal aus, bis du nicht, was dagegenspricht. Bis zum Beweis des Gegenteils bin ich immer gnadenlos optimistisch. Also das wird schon. Und du hast recht, ich weiß das von ganz vielen Kollegen, ich war ja bei vielen solcher Vor-Ort-Termine schon dabei und die meisten sind wirklich wahnsinnig aufgeregt, weil es so ‘n bisschen so ‘n Prüfungscharakter hat, nicht. Also vielleicht für die, die sich das so nicht vorstellen können. Man sitzt da als Studiengangsleitung und einem sitzen gegenüber diese Gutachter. Und die, ähm, und seitlich sitzt dann meist derjenige, der von dieser Akkreditierungsagentur kommt und die dürfen alles fragen, solange sie wollen. Und man ist da schon natürlich in so einer gewissen, ja, Prüfungs- oder Rechtfertigungssituation, aber man muss natürlich sagen, man sitzt da ja nicht alleine. Da sitzen ja dann auch ganz viele Kolleginnen und Kollegen aus der Hochschule, auch wissenschaftliche Mitarbeiter natürlich, die dann ihre Module erklären können oder andere Personen, die bestimmte Prozesse an der Hochschule erklären können. Aber es ist schon ein Termin, wo man denkt, ist bisschen aufregender, als wenn man jetzt zu Aldi zum Einkaufen fährt, ne.
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Ja, also, unterm Strich dient's natürlich dem, dass man die Qualität von dem Studiengang auch sichert und, äh, ich versteh das ja auch als dialogisches Verfahren, und keine Prüfungssituation per se, aber die kann man natürlich herstellen. Und deswegen, also in der nächsten Folge werde ich über mein fragiles Nervenkostüm berichten, ja, und da noch mal tiefe Einblicke in mein Inneres geben, was da so mit mir passiert ist. Genau, und vielleicht ist ja alles gut. Sehe ich keine Probleme, möchte ich mal sagen.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Ich sehe auch überhaupt gar keine Probleme und auf jeden Fall würden wir sagen, wer sich für das fragile Nervensystem von Herrn Professor Bohn interessiert, sollte unbedingt bei der nächsten Folge wieder dabei sein. Ganz wichtig, da gibt es Einblicke, die man sonst nirgendwo bekommt.
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Exklusiv.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Bitte?
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Exklusiv.
Prof. Dr. Birgit Schröder
Exklusiv, genau. Nur hier exklusive Einblicke in das Nervenkostüm. Und, ja, damit verabschieden wir uns in dieser Folge und freuen uns, wenn wir ein bisschen diesen Prozess, der sonst eben hinter verschlossenen Türen läuft, transparent machen können und, ja, freuen uns auf alle, die nächstes Mal wieder dabei sind und verabschieden uns bis heute.
Prof. Dr. Benjamin Bohn
Tschüss.