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12.06.2019 News

HFH zertifiziert Gesundheit Nordhessen als Akademisches Lehrzentrum

Auszeichnung für besondere Leistungsfähigkeit überreicht

Feierliche Übergabe der Urkunde mit Beteiligten der GNH und der HFH
Feierliche Übergabe der Urkunde im Klinikum Kassel (Foto: Gesundheit Nordhessen)

Die HFH · Hamburger Fern-Hochschule würdigte letzten Freitag (7. Juni 2019) die Gesundheit Nordhessen (GNH) für ihre besondere Leistungsfähigkeit in der Ausbildung von Pflege- und Führungskräften. Die GNH ist damit das bundesweit erste Akademische Lehrzentrum der HFH.

GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert und Helmut Zeilfelder, Pflegerischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel, nahmen das Zertifikat von Prof. Dr. Stefan Dietsche und Prof. Dr. Wolfgang Becker von der HFH entgegen.

Hohe Ansprüche an Kliniken

Um Akademisches Lehrzentrum der HFH zu werden, muss eine Klinik einen anspruchsvollen Kriterienkatalog erfüllen. An erster Stelle steht dabei das Bekenntnis zur Akademisierung und zum lebenslangen Lernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Führungskräfte. Darüber hinaus muss das Lehrzentrum Plätze für die Praxisphasen der HFH-Studierenden bereitstellen und sie bei ihren Abschlussarbeiten unterstützen. Auch müssen beispielsweise Lehrbeauftragte die regionalen Studienzentren vor Ort unterstützen und im Lehrzentrum muss ein Qualitätsmanagementsystem bestehen.


Qualifiziertes Personal für Gesundheitssystem im Wandel

Prof. Dietsche betonte die Bedeutung qualifizierten Personals und lebenslangen Lernens für die Herausforderungen des Gesundheitssystems. Dabei sei die Kooperation mit innovativen und engagierten Praxispartnern entscheidend. „Wir freuen uns daher sehr, dies mit der GNH als starker Partnerin voranbringen zu können und die GNH als erstes Akademisches Lehrzentrum der HFH zu zertifizieren“, so der Leiter des Studiengangs Gesundheits- und Sozialmanagement an der HFH.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels macht die Möglichkeit eines Studiums den Pflegeberuf attraktiver und eröffnet diverse Karriereperspektiven in der Gesundheit Nordhessen. „Der enorme Wandel im Gesundheitswesen erfordert auch im Bereich der Pflege eine zunehmende Akademisierung, um die Qualität in der Patientenversorgung auf hohem Niveau zu halten“, sagte Birgit Dilchert. „Daher unterstützen wir seit etlichen Jahren unsere Beschäftigten bei Studienwünschen ideell, finanziell und organisatorisch.“

Erfolgreiche Kooperation

Die Gesundheit Nordhessen arbeitet bereits seit 2012 mit der HFH zusammen. Derzeit sind aus den vier Kliniken der Gesundheit Nordhessen 38 Studierende an der HFH eingeschrieben - davon 21 im Studiengang Pflegemanagement, 15 im dualen Studiengang Therapie- und Pflegewissenschaften sowie je eine Mitarbeiterin im Studiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe und im Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement. Für das Studium erhalten die Beschäftigten eine finanzielle Förderung der GNH, außerdem gibt es regelmäßige Studiencafés im Klinikum.

Dabei tauschen die Studentinnen und Studenten ihre Erfahrungen aus und gleichen Anforderungen des Studiums mit den jeweiligen Vorgesetzten ab, zum Beispiel die Unterstützung bei der Themenfindung für Haus- und Bachelorarbeiten. Ein Großteil der bisherigen HFH-Absolventinnen und Absolventen hat laut Helmut Zeilfelder inzwischen Führungsaufgaben bei der GNH übernommen. Durch den Studiengang Therapie- und Pflegewissenschaften würden zudem zusätzliche Qualifikationen in der Pflege gewonnen. „Das bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und unsere Beschäftigten bei Studienwünschen zu unterstützen.“

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