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19.06.2019 News

Interview mit Dr. Angela Schröder Warum Soziale Arbeit studieren?

An der HFH kann man ab 1. Juli erstmals Soziale Arbeit studieren und damit staatlich anerkannte Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter werden

Studierende diskutieren in einem Stuhlkreis

Zum 1. Juli startet an der HFH · Hamburger Fern-Hochschule der neue Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Das Akkreditierungsverfahren wurde 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Im Interview erklärt Dr. Angela Schröder, was die Studierenden erwartet, was Sozialarbeiter_innen in ihrem Beruf eigentlich machen und warum soziale Arbeit so wichtig für die Gesellschaft ist.

Foto von Dr. rer. medic. Angela Schröder  an der HFH

Dr. rer. medic. Angela Schröder

Frau Dr. Schröder, was machen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in ihrem Beruf und warum ist das so relevant?

Durch den gesellschaftlichen Wandel geraten immer mehr Menschen in Notlagen, und der individuelle Versorgungs- und Unterstützungsbedarf wächst. Genau hier sind Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gefragt.

Sie können zum Beispiel mit Betroffenen die Sicherung ihrer Existenzgrundlagen klären und schauen, welche individuellen Hilfeangebote möglich sind. Sie begleiten Betroffene zu Ämtern oder unterstützen sie auch in der Bewältigung ihres oft sehr belasteten Alltags.

 

Muss ich als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter unbedingt studieren?

In der Sozialen Arbeit hat eine Professionalisierung und damit einhergehend auch eine Akademisierung stattgefunden. Um staatlich anerkannte Sozialarbeiterin oder staatlich anerkannter Sozialarbeiter zu werden, muss ich studieren. Das ist auch durchaus sinnvoll. Durch das Studium  erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen und Kenntnisse, die hinterher im Job unerlässlich sind.

 

Und was erwartet mich im Studium?

Im Studium werde ich sehr umfangreich für den professionellen Umgang mit Menschen qualifiziert. Ich lerne zum Beispiel ganz viel über menschliche Kommunikation, ich erlerne aber auch die notwendigen fachlichen, strukturellen und auch rechtlichen Grundlagen der Sozialen Arbeit.

 

Was ist das Besondere am Studium der Sozialen Arbeit an der HFH?

Wir bieten ein Fernstudienkonzept an, das den Studierenden eine hohe Flexibilität und eine gute Vereinbarkeit des Studiums mit Familie und Beruf ermöglicht. Und wir bieten einen qualitativ hochwertigen Studiengang mit hohem Praxisbezug und fachlicher Fundierung an.

 

Wie läuft das Studium konkret ab?

Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester. Im 5. Semester findet das Hauptpraktikum statt. Die Studierenden arbeiten im Selbststudium die Studienbriefe des Semesters durch und können die Lerninhalte dann in den Präsenzveranstaltungen in Studiengruppen oder in Online-Veranstaltungen vertiefen.

 

Wie sieht die Jobsituation nach dem Studium aus?

Sehr gut! Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden in Deutschland im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen händeringend gesucht.  Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich bei kommunalen Trägern wie den Jugend- und Sozialämtern, aber auch bei den Wohlfahrtsverbänden, den Sozialversicherungsträgern, in Bildungs- und Therapieeinrichtungen wie Kliniken, Beratungsstellen oder in Schulen.

 

Haben Sie Tipps für Leute, die überlegen, ein Studium der Sozialen Arbeit anzufangen?

Prinzipiell wäre es gut, sich vor Studienbeginn mal ein Bild davon zu machen, was Arbeit mit Menschen eigentlich bedeutet. Eine gute Gelegenheit dafür ist ein Praktikum.

 

Liebe Frau Dr. Schröder, vielen Dank für das Interview.

 
 

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Prof. Dr. rer. medic. Dipl.-Gesundheitswirtin Angela Schröder
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