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07.12.2016 News

Bester Logistik-Azubi 2016 - Drei Fragen an HFH-Student Thomas Nübel

Portrait von Thomas Nübel, Logistik-Azubi des Jahres 2016

Während der Nationalen Bestenehrung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) wurde er am Montag (5. Dezember) als Bester Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung geehrt. Im Kurzinterview beantwortet HFH-Student Thomas Nübel drei Fragen zu seinen Erfahrungen mit dem Hamburger Logistik-Bachelor und dem HFH-Fernstudium.

Herr Nübel, warum haben Sie sich für ein Studium des Hamburger-Logistik-Bachelors an der Hamburger Fern-Hochschule entschieden?

T. Nübel: Die HFH bietet mit dem Modell des HL-B eine Kombination aus betrieblicher Ausbildung, schulischer Ausbildung und Studium an, die von der HFH als „triqualifizierende“ Ausbildung betitelt wird. Zum einen unterscheidet sich diese Kombination stark von den dualen Studiengängen, die lediglich das Studium mit bezahlten Praktika verknüpfen. Zum anderen – und das war das ausschlaggebende Kriterium für mich – werden im zugrundeliegenden Bachelorstudium Betriebswirtschaft allgemeine betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, die für fast jede Organisation von Bedeutung sind. Durch den Studienschwerpunkt und die parallel absolvierte Ausbildung werden jedoch zusätzlich fachliche und praktische Kompetenzen vermittelt, die die allgemeine Theorie spezialisieren. Die HFH ist in Hamburg der einzige Anbieter dieses Modells, weshalb die Wahl auf sie fiel.

Den angestrebten Abschluss des Hamburger Logistik-Bachelors sehe ich weniger als zusätzlichen Abschluss; für mich stellt er vielmehr einen Wechsel in ein anderes Tätigkeitsfeld dar. Insofern verspreche ich mir, dass ich auf einem ähnlichen Qualifikationsniveau nun in der Wirtschaft statt wie zuvor in der Kommunalverwaltung tätig sein werde.

Wie funktioniert die Kombination aus Ausbildung und Fernstudium in der Praxis und wie nutzt Ihnen das theoretische Wissen im Job?

T. Nübel: Trotz der engen Verknüpfung zwischen Berufsschule und Studienpräsenzen in den ersten Semestern des Studiums ist es eine Herausforderung, sich einen disziplinierten Zeitplan für die Bearbeitung der Studieninhalte zu schaffen. Aber die Kombination aus Studium und Praxis funktioniert im Alltag sehr gut, da die teilnehmenden Betriebe ihren Studenten eine leicht erhöhte Zahl an Schultagen einräumen, sodass die Studienpräsenzen mit den Ausbildungsinhalten gut verknüpft werden können.

Zu Beginn des Studiums ist es eher so, dass der Job dem theoretischen Wissen dient. Oft lassen sich theoretische Inhalte in der beruflichen Praxis wiedererkennen, was zum Verständnis der Theorien beiträgt. Mit Erweiterung des Aufgabengebietes und der Verantwortung im Job nützt mir das theoretische Wissen dann wiederum bei der Erfüllung meiner täglichen Arbeitsaufgaben und fördert zudem ganz erheblich die Ideenvielfalt sowie die Fähigkeit zur Lösung komplexer Problemstellungen.

Was ist Thema Ihrer Bachelorarbeit und welche Pläne haben Sie für Ihre berufliche Zukunft?

T. Nübel: Derzeit stecke ich inmitten der Vorbereitungen auf das Exposé für diese Arbeit. Durch die berufliche Praxis schweben mir mehrere Problemstellungen vor, die ich bearbeiten könnte. Aufgrund ihrer Aktualität ist die interessanteste womöglich die Problematik der Fachkräfterekrutierung in der Speditionsbranche. In der Planung meiner beruflichen Zukunft liegt die oberste Priorität zunächst auf dem Abschluss meines Studiums.

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