von Isabella Weder
13.09.2021 | Fernstudium-Tipps

Ein Fernstudium ist eine Investition in die Zukunft und damit gut angelegtes Geld. Trotzdem können durch die plötzlich anfallenden Semestergebühren neue finanzielle Herausforderungen entstehen.

Insbesondere, wenn zu den Studienkosten auch noch eine Mieterhöhung, ein kaputtes Auto oder die Anschaffung eines neuen Laptops hinzukommt.

In diesem Artikel möchten wir dir deshalb 10 Tipps zum Sparen vorstellen. Denn oft kannst du durch die Veränderung von Kleinigkeiten im Alltag eine Menge an Ausgaben reduzieren. In vielen Fällen trägst du so zudem zu mehr Nachhaltigkeit bei!

Spartipps für Studierende - Ausgaben im Alltag einfach und schnell reduzieren

1. Tipp: Fixkosten hinterfragen!

Schreibe dir einmal genau auf, wofür du im Monat wie viel Geld ausgibst und überlege dann, woran du sparen kannst. Müssen es wirklich ein Netflix und ein Prime-Abo sein? Und vielleicht gibt es auch günstigere Strom-, Handy- oder Internetanbieter als deinen? Oftmals findet sich zumindest eine Sache in deinen Fixkosten, die du spartechnisch verändern kannst

 

2. Tipp: Steuererklärung machen!

Studierende profitieren von einigen steuerrechtlichen Vorteilen und können sich dadurch eine Menge Geld vom Finanzamt zurückholen. Auch wenn die Steuererklärung ein wenig Aufwand ist und sicher den wenigsten Menschen Spaß macht: Es lohnt sich!

 

3. Tipp: ISIC beantragen!

Die International Student Identity Card (kurz: ISIC) ist ein international anerkannter Studentenausweis, den jeder Studierende beantragen kann. Die ''Reisekarte'' ermöglicht dir in über 100 Ländern zahlreiche Rabatte, z. B. für Museen, Züge, Fitnessstudios oder Kleidungsgeschäfte.

 

4. Tipp: Geräte raus aus der Steckdose!

Ladekabel, WLAN-Router und Fernseher sind bei den meisten von uns rund um die Uhr mit Strom verbunden. Das muss aber nicht sein! Hier bietet es sich an, eine Steckdosenleise zu verwenden und diese nachts oder während man im Urlaub ist einfach auszuschalten.

 

5. Tipp: Mahlzeiten vorbereiten!

Natürlich macht es Spaß, in der Mittagspause essen zu gehen. Aber muss es wirklich immer sein? Versuche doch öfter, dir am Abend schon etwas für den nächsten Tag vorzubereiten anstatt jeden Tag 10 Euro im Restaurant zu lassen. Auch der Coffee-to-go lässt sich bequem von Zuhause mitnehmen und ist aus der eigenen Kaffeemaschine ganz sicher um einige Euro günstiger!

 

6. Tipp: Second Hand kaufen oder Dinge ausleihen!

Second Hand kaufen ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für deinen Geldbeutel. Ob gebrauchte Kleidung, gebrauchte Möbel, gebrauchte Bücher oder gebrauchte Elektrogeräte: Hier kannst du dir oft über 60 Prozent des originalen Kaufpreises sparen.

Viele Sachen kannst du, statt sie direkt zu kaufen, auch leihen – das muss nicht direkt Carsharing oder das Leihlastenrad sein, sondern kann auch einfach heißen: Einfach mal beim Nachbarn klingeln.

 

7. Tipp: Den Backofen energiesparend nutzen!

Auch wenn in vielen Rezepten steht, man müsste den Backofen vorheizen, kannst du diesen Schritt ruhig auslassen, wenn deine Stromrechnung in Zukunft niedriger sein soll. Lasse den Kuchen lieber ein wenig länger drin und nutze die Restwärme, indem du den Ofen 10 Minuten vor Ende der Backzeit ausschaltest. Übrigens: Umluft spart im Vergleich zu Ober- und Unterhitze 40 % Energie ein, da hierbei niedrigere Temperaturen notwendig sind.

 

8. Tipp: Gutscheine und Rabattcodes verwenden!

Auf vielen Webseiten findest du täglich Rabattaktionen – ob Restaurantgutscheine, Urlaubsreisen oder Parfüm: Hier kannst du bares Geld in beinahe jedem Bereich sparen! In vielen Geschäften kannst du zudem eine Kundenkarte beantragen, mit der du regelmäßig Angebote und Vergünstigungen auf denen Einkauf erhältst.

Sei dir dabei nur bewusst, dass du durch deine Teilnahme an solchen Angeboten deine Daten an diese Firmen rausgibst und dadurch auch viele Newsletter und Werbung erhalten könntest.

 

9. Tipp: Reisen frühzeitig planen!

Spontan leben macht Spaß – es kann aber auch teuer werden. Gerade, wenn es um die Buchung der nächsten Zugreise oder die eines Urlaubs geht, lohnt es sich früh dran zu sein. Außerdem ist es sinnvoll, als Studierender möglichst nicht in der klassischen Schulferienzeit zu verreisen, sondern beispielsweise im Februar, September oder November.

 

10. Stromsparend kochen!

Ein Wasserkocher verbraucht 50 % weniger Strom als ein Topf auf der Herdplatte. Wenn du zum Kochen heißes Wasser brauchst, solltest du dieses daher am besten erst im Wasserkocher erhitzen und dann in den Topf gießen. Außerdem hilft ein Deckel auf dem Topf dabei, Energie einzusparen.

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