von Lena Wulf
26.11.2021 | Fernstudium-Tipps

Vor allem für Studierende mit Kindern oder anderen familiären Verpflichtungen bietet sich das flexible Fernstudium an der HFH · Hamburger-Fernhochschule an. Doch Fernstudium, Familie und Beruf vereinen sich nicht von alleine. Wir haben unsere Follower:innen auf Instagram befragt, wie sie den Alltag mit Job, Kind und Studium meistern. Anhand der Antworten haben wir euch die 10 wertvollsten Tipps zusammengestellt.

1. Unterstützung durch den Partner oder die Partnerin

Das A und O für Vereinbarkeit ist immer: Unterstützung! Bei der Entscheidung für ein Fernstudium solltest du dies deshalb vorab mit deinem Partner oder deiner Partnerin besprechen. Vielleicht gibt es auch weitere Betreuungspersonen, die für die Zeit deines Studiums intensiver eingespannt werden können.

Wenn Oma weiß, was es für dich bedeutet, zu studieren, verzichtet sie vielleicht auf den Urlaub im kommenden Jahr und steht stattdessen während der Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

2. Gutes Zeitmanagement

Gutes Zeitmanagement sollte mindestens für die Zeit deines Fernstudiums zu einem stetigen Begleiter werden. Die Termine für Prüfungen und die damit einhergehende Vorbereitungszeit solltest du rechtzeitig an deine Familie kommunizieren, damit du in dieser Zeit flexibel bist.

Dafür solltest du ebenso einen Zeitpuffer einbauen. So kannst du ruhig bleiben, wenn das Kind plötzlich krank wird oder die Betreuung ausfällt. Wir raten hier nicht nur zu einem Wochenplan, sondern sogar zu einem Monats- und Jahresplan, der auch für die anderen Familienmitglieder oder Betreuungspersonen einsehbar ist.

3. Offene Kommunikation

Dir raucht der Kopf? Du weißt nicht, wie du das alles schaffen sollst? Reden hilft! Diese Momente sind normal und müssen dich nicht aus der Bahn werfen. Hilfreich ist es, nicht nur mit der Familie offen zu kommunizieren, sondern auch mit deinen Kolleg:innen, dem Chef oder der Chefin.

Wenn dein Team weiß, dass demnächst eine wichtige Prüfung für dein Studium ansteht, können Sie dich sicher besser unterstützen oder dir etwas Arbeit abnehmen. Das würdest du ja andersrum genauso tun, oder?

4. Prioritäten setzen

Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Erstmal tief durchatmen! Nicht alles, was auf deiner To-do-Liste steht, ist gleich wichtig und muss sofort erledigt werden. Vielleicht hilft es dir, dich in der Familie oder im Job auszutauschen.

Für dich kannst du natürlich auch eine Liste anfertigen und z. B. mit verschiedenen Textmarkern priorisieren. Dann sieht die Welt gleich ganz anders aus!

5. Perfektionismus ablegen

Done is better than perfect – kennst du das? Dann bist du vermutlich ohnehin Profi im Alltag mit Kindern. Je mehr Aufgaben du im Alltag jonglieren musst, desto ratsamer ist es, Perfektionismus und hohe Ansprüche an dich selbst abzulegen. Muss das Essen jeden Tag mühevoll selbst gekocht werden? Musst du im neuen Projekt im Job das Rad neu erfinden oder kannst du vielleicht auf etwas zurückgreifen, was im Vorjahr gut funktioniert hat?

Ein gewisser Pragmatismus hilft dir, durch den Alltag zu kommen. Setze dich mal in einer ruhigen Minute hin und überlege, vielleicht auch gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin, was euch wichtig ist und wo ihr Abstriche machen könnt. Das ist eine ganz individuelle Entscheidung. Selbstgebackene Geburtstagstorten können dir sehr wichtig sein, während andere ins TK-Regal greifen. Und all das ist völlig ok!

6. Das Kind "arbeitet" neben dir

Wie bitte? Das werden sich Eltern von Babys und Kleinkindern jetzt fragen. Aber tatsächlich, ab einem gewissen Alter können eure Kinder auch mal für einen Moment neben euch „arbeiten“ – Bauklötze nach Farben sortieren, Stickern, mit dem neuen Glitzerpapier basteln, den höchsten Lego-Turm bauen oder Schulaufgaben machen.

7. Studieren, wenn das Kind schläft

Gerade, wenn du kleine Kinder hast, wirst du darum kaum herumkommen. Ob es die Schlafenszeiten am Tag oder am Abend sind – zu diesen Zeiten kannst du wirklich ungestört arbeiten.

Und wir wissen, dass das nicht immer funktioniert, denn gerade Babys und Kleinkinder werden doch immer dann wieder wach, wenn es gerade gar nicht passt. Die einzigen Tipps, die wir hier haben: Ruhe bewahren und eine gute Portion Humor. Sie sind nur einmal klein!

8. Auf Schlaf verzichten

Wir sind uns nicht sicher, ob wir dir diesen Tipp wirklich ans Herz legen wollen, wissen aber aus eigener Erfahrung, dass es im Alltag mit Kindern unumgänglich ist, auch mal mit weniger Schlaf auszukommen. Wichtig ist, dass das nicht zur Regel wird und du den nächsten Tipp umso mehr beherzigst.

9. Bewusste Belohnung

Job, Fernstudium, Familie – wenn du all das gleichzeitig meisterst, darfst du dir genau jetzt schon auf die Schulter klopfen und dich dafür anerkennen. Wow! Um dich zu belohnen, solltest du regelmäßig bewusst Termine für deine Erholung einplanen.

Das kann der große Sommerurlaub oder ein Konzertbesuch deiner Lieblingsband sein. Vielleicht hilft dir im Alltag aber auch schon das Treffen mit Freunden, ein Spaziergang im Wald oder ein gutes Glas Wein nach Feierabend. Inspiration findest du hier im Blog: Studienerfolge belohnen.

10. Spaß am Studium

Ganz wichtig ist Spaß am Studium! Denn, dass du an deiner Familie und deinen Kindern Freude hast, setzen wir mal voraus. Und dein Fernstudium? Auch hier solltest du Freude haben. Das, was du lernst, sollte dich begeistern. Wenn dir die Freude mal vergangen ist, frag dich, wieso du ursprünglich mal mit deinem Studium begonnen hast. Na? Kommt da was?

 

Auch die HFH selbst unterstützt dich nach bestem Wissen und Gewissen: Hier findest du z. B. die Themenseite "Studieren mit Kind" mit vielen Angeboten und Tipps der HFH · Hamburger Fern-Hochschule.

Wir hoffen, die Tipps unserer Follower:innen helfen dir weiter und geben den einen oder anderen Denkanstoß. Wir wünschen dir gute Vereinbarkeit und immer gute Nerven!

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