Fernstudium-Erfahrungen an der HFH

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Der beste Logistik-Bachelor 2017 in Hamburg 

Mit 25 Jahren hat der ehemalige HFH-Student Tim Krey seinen Lebenslauf schon gut gefüllt: Nach seinem dualen Logistik-Studium an der Hamburger Fern-Hochschule und der damit verbundenen Ausbildung zum Speditionskaufmann, stieg er vom Logistikmanager und Junior Produktmanager zum Produktmanager für Vinylacetat Monomer bei der HELM AG auf. Seine Bachleorarbeit – in der er eine Standortanalyse des italischen Tanklagers für das Produkt Vinylacetat  Monomer der HELM AG durchführte – bestand er nicht nur mit "sehr gut", sondern wurde für diese auch bei den Young Professionals' Awards  Logistics 2017 ausgezeichnet. Wieso er sich gerade für ein duales Fernstudium entschieden und was ihm der Hamburger Logistik-Bachelor persönlich gebracht hat, erzählt er im Interview. 

HFH-Botschafter Tim Krey

Was machen Sie derzeit beruflich und warum haben Sie sich gerade dafür entschieden? 
Zuletzt habe ich als Produktmanager für Vinylacetat Monomer bei HELM in Hamburg gearbeitet und bin zusammen mit meinem Abteilungsleiter global für das Produkt verantwortlich gewesen. HELM hat ein Joint Venture mit einem saudi-arabischen Unternehmen, welches das Produkt für HELM herstellt. Ich war dafür verantwortlich, die ganze Lieferkette zu planen, die Ware in die Regionen mit den besten potentiellen Gewinnen zu bringen und Kontrakte mit einzelnen Kunden auszuhandeln. Vor Kurzem habe ich meinem Beruf bei HELM allerdings den Rücken gekehrt und ein Vollzeit-Master-Studium begonnen. 

Inwieweit hat Ihr duales Studium an der HFH Ihre Tätigkeit bei der HELM AG beeinflusst?
Das duale Studium war mein persönlicher Start in die Arbeitswelt. Ich wurde nach der Ausbildung direkt bei der HELM AG übernommen und bin über Logistikmanager und Junior Produktmanager zum Produktmanager aufgestiegen. Ich gehe davon aus, dass diese Schritte durch die im dualen Studium erlangten Qualifikationen deutlich einfacher waren. 

Was zeichnet den HL-B Ihrer Meinung nach aus? 
Der HL-B ermöglicht es in relativ kurzer Zeit eine Ausbildung und ein Studium zu machen und parallel dazu Arbeitserfahrung zu sammeln – das hat mich persönlich gereizt. Durch die vorherigen Jahrgänge ist dieses Programm mittlerweile auch gut mit allen anderen Beteiligten abgestimmt, sodass die Organisation schon gut funktionierte. Zudem verbindet das Programm wunderbar logistische Fachkenntnisse mit den betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

Warum haben Sie sich für ein Fernstudium entschieden und was sprach schließlich für die HFH?
Für die HFH sprach eindeutig das einzigartige Programm des HL-B. Der Vorteil eines Fernstudiums ist ganz klar, dass man zur selben Zeit weiter Vollzeit arbeiten (oder eine Ausbildung machen) kann. Das Fernstudium erlaubte es mir, mich bei der Arbeit voll einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, ohne dass meine Anwesenheit durch Theoriephasen unterbrochen wurde. 

Was haben Sie vor Ihrem Studium gemacht? 
In dem Jahr nach meinem Abitur und vor dem Beginn des dualen Studiums habe ich viel gejobbt, unter anderem im Miniatur Wunderland in Hamburg, um meinen geplanten Auslandsaufenthalt in Indien zu finanzieren. Danach war ich als Backpacker in Südindien unterwegs und habe die Leute sowie die einzigartige Kultur kennengelernt. Ich bin nach Bangalore geflogen und von da aus nach Kochin an der Westküste, weiter nach Trivandrum und auf dem Rückweg noch in einen Nationalpark für Tiger.
 

HFH-Botschafter Tim Krey in Indien

HFH-Absolvent Tim Krey nutzte die Zeit zwischen Schulende und Studienbeginn, um Südindien zu bereisen. (Foto: T. Krey)

Wieso haben Sie sich dann für diesen Studiengang entschieden? 
Ich wollte schon früher etwas mit Supply Chain Management machen und bin auf einer Messe auf den Hamburger Logistik-Bachelor gestoßen, der meiner Meinung nach meine Interessen am besten vereinte. Neben dem Studium habe ich so noch eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung gemacht und mich trotzdem durch das Studium Betriebswirtschaft nicht zu weit spezialisiert. 

Was hat Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß gemacht?
Sehr interessant fand ich die Vorlesungen und die Studienbriefe über Unternehmensführung und internationale Unternehmensführung. Da alle in meinem Jahrgang schon arbeiteten oder sich in einer Ausbildung befanden, konnte jeder einige Aspekte aus seinem Arbeitsumfeld wiederfinden und Beispiele beisteuern. 

Würden Sie beim nächsten Mal etwas anders machen?
Manchmal habe ich mich darüber geärgert, dass ich nicht schon früher mit der Vorbereitung auf eine Klausur begonnen habe. Manchmal hat es arbeitstechnisch oder auch privat nicht anders funktioniert, aber versuchen würde ich es beim nächsten Mal trotzdem.

Wohin geht in Ihrem Fach/Beruf der Trend in den nächsten fünf Jahren?
Ich habe mich in meinem aktuellen Beruf, entgegen des Schwerpunkts meines dualen Studiums, ein bisschen von der klassischen Logistik entfernt und arbeite bei HELM im Handel. In diesem Feld wird es in den nächsten Jahren spannend, ob der klassische Händler im Zeitalter der Digitalisierung überstehen kann, da Produkte und herstellende Unternehmen mittlerweile im Internet leicht gefunden werden können. 

Und wie sehen die Berufsaussichten für Absolventen des HL-B aus?
Sehr gut. Durch den logistischen Hintergrund und das grundlegende Betriebswirtschaftsstudium können die Absolventen bei allen Fragestellungen die Logistik berücksichtigen und Aufgaben aus mehreren Perspektiven betrachten.

Was würden Sie Studienanfängern raten? Worauf sollten diese achten?
Ich glaube es ist relativ wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es sich um ein Fernstudium mit viel Fleißarbeit zuhause handelt. Ansonsten sind Lerngruppen sehr zu empfehlen, um den Stoff nicht komplett alleine durchgehen zu müssen. Manchmal verlässt einen vielleicht die Motivation, wenn Freunde ausgehen und man selber noch in einer Klausurvorbereitung steckt – aber Durchhalten lohnt sich. 


Hamburger Logistik-Bachelor

 

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