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09.12.2016 Forschung

HFH Essen beteiligt sich an Studie zur Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft

Frau sitzt vor einem Monitor mit gesundheitswirtschaftlicher Seite

Das Studienzentrum Gesundheit und Pflege der HFH in Essen beteiligt sich gemeinsam mit Universitäten aus fünf Nationen und Unternehmen der Gesundheitsbranche am sogenannten Digitalisierungsbarometer. Die Studie der Gesundheitswirtschaft erforscht den Status Quo der Digitalisierung im Gesundheitswesen, vergleicht deren Entwicklung in verschiedenen Ländern und will verstehen, wie Digitalisierung Arbeitsprozesse und Anforderungen der im Gesundheitswesen arbeitenden Menschen verändert.

Befragung von Experten der internationalen Gesundheitswirtschaft
Um diese Veränderungen im Ist-Zustand zu analysieren und zukünftige Entwicklungen und Bedarfe vorherzusagen, werden von November 2016 bis April 2017 aus jedem teilnehmenden Land etwa 100 Experten aus verschiedenen Branchen der Gesundheitswirtschaft explorativ befragt. Die Resultate werden statistisch ausgewertet und im anschließenden Forschungsbericht mögliche Entwicklungspfade und Zukunftsszenarien erfasst.

Die Studie wird von Partneruniversitäten in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Litauen und Hongkong sowie der Hamburger Fern-Hochschule Essen, den Unternehmen serapion medical und Management4health koordiniert.

Hintergrund
Nach einer Untersuchung des Handelsblatts von Juni 2016 sind mehr als 60 Meinungsführer mehrheitlich der Ansicht, dass die deutsche Gesundheitsbranche im Bereich der Digitalisierung anderen Industrien deutlich hinterherhinkt. Nichtsdestotrotz befindet sich die Branche in Deutschland wie auch in anderen Ländern im Stadium der Transformation und Disruption: Apple, Google und andere Datenriesen aus dem Silicon Valley entwickeln neue Diagnoseverfahren und Therapien, jede Woche erscheint eine neue Gesundheitsapp in den Stores, und auch die Entwicklung der deutschen Telematik-Infrastruktur scheint nun doch Fahrt aufzunehmen. Die neuen Technologien bringen neue Chancen mit sich, aber auch veränderte Anforderungen an Arbeitsprozesse und an Aus- und Fortbildung der Beschäftigten.

Seit November ist das Digitalisierungsbarometer der Gesundheitswirtschaft online.

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