Pädagogische Zusatzqualifikation NRW – Master

Gebühren 1.530 Euro
Laufzeit 6 Monate 
Credit Points 18

In Nordrhein-Westfalen (NRW) erhalten Lehrende mit einem berufsspezifischen Bachelorabschluss (z. B. Pflegewissenschaft, Pflegemanagement) oder einem vergleichbaren Hochschulabschluss und mit der Ableistung einer hochschulischen, pädagogischen Basis- bzw. Zusatzqualifikation von 400 Stunden eine Anerkennung als Lehrkraft in der Pflegeausbildung bzw. in anderen berufsbildenden Schulen des Gesundheitswesens durch die zuständige Bezirksregierung.

Die Pädagogische Zusatzqualifikation kann sowohl durch Hochschulzertifikate als auch durch Teilnahmezertifikate erworben werden: Lehrende, die in anderen Bundesländern als Nordrhein-Westfalen tätig sind, sollten sich im Hinblick auf eine mögliche Teilnahme beraten lassen. Hierzu wenden Sie sich an das jeweilige Regierungspräsidium bzw. an die zuständige Bezirksregierung.

Credit Points
18
Anrechnung
DUF, DGU, KUP: Berufspädagogik Bildungswissenschaften Pflege (M.A.), Berufspädagogik Bildungswissenschaften Gesundheit (M.A.), DUF, KUP: Berufspädagogik Fachwissenschaften Gesundheit (M.A.), Berufspädagogik Fachwissenschaften Pflege (M.A.), Berufspädagogik Fachwissenschaften Pflege plus (M.A.)
Studienbriefe
15
Selbststudienstunden
402
Präsenzstunden
20
Komplexe Übung / Labor / Testat in Stunden
28
Teilnahmezertifikat
1.530 Euro
Hochschulzertifikat
2.160 Euro
Laufzeit
6 Monate

Diagnostik und Förderung (DUF)
 

  1. Grundlagen der pädagogischen Diagnostik
    • Aufgaben pädagogischer Diagnostik
    • Faktoren pädagogischer Beurteilung
    • Aspekte diagnostischen Handelns
    • Überblick über Verfahren pädagogischer Diagnostik
    • Nationale und internationale Schulleistungsstudien
    • Unterrichtsdiagnostik
    • Messung von Kompetenzen
    • Kompetenzdiagnostik in der Berufsbildung
    • Entwicklung einer Diagnosekompetenz
       
  2. Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation
    • Psychologische Grundlagen für Beurteilungen, Diagnostik und Evaluation
    • Beurteilungen in Schul- und Hochschulkontexten
    • Diagnostik
    • Evaluation
       
  3. Schulpsychologisch relevante Diagnostik
    • Rolle der Diagnostikerin bzw. des Diagnostikers
    • Intelligenzdiagnostik in der Schule
    • Diagnostik motivational-emotionaler Merkmale
    • Schuleingangsdiagnostik
    • Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
    • Diagnostik bei Lern- und Leistungsstörungen
    • Lernverlaufsdiagnostik
    • Verhaltensverlaufsdiagnostik
       
  4. Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung
    • Funktionen und Aufgaben der Leistungsbeurteilung
    • Rechtliche Vorgaben der Leistungsbewertung
    • Formen der Leistungsbewertung
    • Leistungsüberprüfung im Kontext der neuen Lernkultur
    • Bezugsnormen und Skalenniveaus
    • Qualität von Leistungsmessungen und -beurteilungen (Gütekriterien, Fehlerquellen)
    • Zeugnisse: Ziffernnoten und Verbalberichte
    • Exkurs: Leistungsbeurteilung in anderen Ländern
       
  5. Förderung individueller Leistungsprozesse
    • Leistungserziehung als pädagogische Aufgabe
    • Diagnose im Dienst individueller Förderung
    • Möglichkeiten individueller Förderung
    • Lernberatung und -betreuung
    • Sonderpädagogische Förderung
    • Hochbegabtenförderung
    • Zusammenarbeit von Lehrenden mit Expertinnen bzw. Experten aus anderen Arbeitsfeldern
       

Diadaktisches Gestalten von Unterricht und Lernumgebung (DGU)
 

  1. Lehren und Lernen
    • Zum Lernen Erwachsener
    • Behavioristische, kognitivistische und konstruktivistische Lerntheorien
    • Zentrale Merkmale des Lehrens
    • Verknüpfung von Lehren und Lernen
    • Didaktisches Handeln mit erwachsenden Teilnehmenden
       
  2. Allgemeine Didaktik
    • Definition und Gegenstand der Didaktik
    • Geschichte der Didaktik und ausgewählte Vertreter
    • Didaktische Modelle und Konzepte
    • Lernzielorientierte Didaktik
    • Kritisch-kommunikative Didaktik
    • Konstruktivistische Didaktik
       
  3. Curriculumentwicklung und Kompetenzmodelle
    • Lehrpläne und Curriculum
    • Curriculumentwicklung
    • Von den Lernzielen zu den Kompetenzmodellen
    • Bildungsstandards und Kompetenzmodelle
    • Didaktische Jahresplanung
       
  4. Unterrichtsmethoden
    • Einführung in den Methodeneinsatz
    • Ebenen der Unterrichtsmethodik
    • Unterrichtsmethoden in der Lehre
    • Techniken der Moderationsmethode
    • Methoden für spezielle Anlässe
    • Transferfördernde Methoden
       
  5. Lernumgebung und Medien
    • Sozialformen und Interaktion
    • Medien und Unterrichtsmaterialien
    • Die Lernumgebung
    • Der Unterrichtsentwurf
       

Kompetenzorientiertes Unterrichten und Prüfen (KUP)
 

  1. Kompetenzorientierung in der Berufsbildung
    • Von der fachsystematischen Wissensvermittlung zur Kompetenzorientierung
    • Kompetenzbegriff (berufliche Handlungskompetenz)
    • Rahmenlehrpläne in der Beruflichen Bildung
    • Kompetenzstufenmodelle
    • Kompetenzorientierung als didaktische Leitkategorie in der beruflichen Bildung
    • Kompetenzorientierte Gestaltung von Bildungsgängen und Lernprozessen
       
  2. Förderung einer ganzheitlichen Kompetenzentwicklung
    • Kompetenzorientierung in der Lehre: Wie und weshalb?
    • Design von kompetenzorientiertem Unterricht
    • Analyse der Bedingungen
    • Anzustrebende Kompetenzen formulieren
    • Die Prüfungsform bestimmen
    • Unterrichtsstrategie wählen
    • Unterrichtseinheiten planen
       
  3. Handlungsorientierter Unterricht
    • Begriffsbestimmung und Ziele handlungsorientierten Unterrichts
    • Charakteristika handlungsorientierten Unterrichts
    • Entwicklung und curriculare Verankerung handlungsorientierten Unterrichts
    • Begründungslinien und Effekte handlungsorientierten Lernens
    • Herausforderungen aus Sicht der Wissenschaft
    • Ausgewählte Methoden handlungsorientierten Unterrichts
       
  4. Problemorientiertes Lernen
    • Problemorientiertes Lernen – was ist das überhaupt?
    • Sinn und Zweck problemorientierten Lernens
    • Problemorientiertes Lernen anleiten
    • Typische Herausforderungen
    • Beispiele für problemorientiert aufgebaute Unterrichtseinheiten
    • Problemorientiertes Lernen in Institutionen implementieren
       
  5. Kompetenzorientiertes Prüfen
    • Bedeutung von Prüfungen für kompetenzorientiertes Unterrichten
    • Theoretische Grundlagen
    • Formate von Prüfungen
    • Voraussetzungen für kompetenzorientierte Prüfungen
    • Entwicklung kompetenzorientierter Prüfungen
    • Tipps aus der Praxis zur Implementierung kompetenzorientierter Prüfungen
    • Herausforderungen

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FAQs

Für die Zulassung zu einem Studium ist zunächst das Vorliegen der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erforderlich.
Die Hochschulzugangsberechtigung kann nachgewiesen werden durch:

  • Abitur, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife,
  • eine anerkannte Fortbildungsprüfung (z. B. abgeschlossene Meisterprüfung)
  • oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und anschließender mind. zweijähriger Berufstätigkeit.

Sie benötigen für die Anmeldung zu einem Studium an der HFH die vollständig ausgefüllten Anmelde- und Immatrikulationsunterlagen.

Daneben sind – je nach Zulassungsart – weitere Unterlagen erforderlich. Bei Zulassung zum Studium auf Grundlage der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife benötigen wir das jeweilige Zeugnis in amtlich beglaubigter Form.

Für die Zulassung zur Gasthörerschaft müssen Sie einen Nachweis über die abgeschlossene Ausbildung und die mind. zweijährige Berufserfahrung einreichen. Kann die Zulassung zum Studium durch ein Beratungsgespräch erfolgen, benötigen wir einen amtlich beglaubigten Nachweis über Ihre abgelegte anerkannte Fortbildungsprüfung.

Hier finden Sie alles, was Sie benötigen, um sich an der HFH immatrikulieren zu lassen.

Das Studium an der HFH ist als Fernstudium mit unterstützenden Präsenzphasen konzipiert. Sie bekommen zu Beginn jedes Semesters alle prüfungsrelevanten Materialen in Form von Studienbriefen nach Hause geschickt (Ausnahme: Online-Studiengänge an der HFH).
Sie eignen sich den Lernstoff aus den Studienbriefen selbstständig an, um dann an der Modulprüfung in einem Studienzentrum teilzunehmen. Die Prüfungsanmeldung nehmen Sie online im sogenannten WebCampus selbstständig vor.
Das selbstständige Lernen wird ergänzt durch Präsenzveranstaltungen, die an regionalen Studienzentren angeboten werden. Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist grundsätzlich freiwillig, kann modulspezifisch jedoch auch zwingend vorgeschrieben sein und wird grundsätzlich jeder/m Studierenden empfohlen. Gern beraten wir Sie ausführlicher.
Wenden Sie sich dazu an unseren Studierendenservice.

Für das Hauptpraktikum muss ein Tätigkeitsnachweis eingereicht werden, der berufliche Tätigkeiten von mind. einem halben Jahr ausweist, die inhaltlich im Zusammenhang mit dem gewählten Studiengang stehen. Nach Prüfung des Antrages erhalten Sie eine Anrechnungsbestätigung.

Sollte keine Anrechnung der beruflichen Tätigkeit möglich sein, ist ein Praktikum im Umfang von 20 Wochen zu absolvieren. Nähere Informationen dazu erhalten Sie gern im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Ausnahme Wirtschaftsrecht Online (LL.B.):

Dauer: Gemäß § 3 Abs. 2 Praktikumsordnung dauert das reguläre Praktikum in diesem Studiengang 14 Wochen; es wird nicht zwischen Grund- und Hauptpraktikum unterschieden.

Anrechnung: Gemäß § 5 Praktikumsordnung müssen berufliche Tätigkeiten im Umfang von mindestens einem halben Jahr ausgeführt worden sein und Praktikumsinhalte aufweisen, um angerechnet zu werden.

Grundsätzlich finden die Klausuren samstags in den regionalen Studienzentren statt.

Während der Corona-Pandemie werden Klausuren meistens online bzw. als schriftl. Ausarbeitungen angeboten.

Aktuelle Informationen erhalten Studierende im HFH-WebCampus. Die genauen Termine sind im Prüfungsplan erfasst, in den Studierende Einsicht haben.

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Format: 26.10.2021
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