Fernstudium-Erfahrungen an der HFH

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Türöffner für neue Stellen bei der Lufthansa-Technik

Interview mit HFH-Absolvent Kevin Danne – Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

 
Zwei Mechaniker vor Flugzeug

Kevin Danne arbeitet aktuell bei der Lufthansa Technik in Hamburg. Hier repariert und wartet er mit seinem Team die Luftfahrzeuge, die zum Beispiel einige Kilometer weiter im Airbus-Werk gebaut werden. Im Arbeitsalltag fällt hier, wie in jeder Werkstatt, alles Mögliche an: „Ich mache hier praktisch alles, vom Reifen- bis hin zum Motor- oder Fahrwerkswechsel“, sagt der gelernte Fluggerätemechaniker.

Vor einigen Wochen hat er einen wichtigen Lebensabschnitt beendet: Der 28-Jährige hat im Januar sein Studium Wirtschaftsingenieurwesen erfolgreich mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen.

Im Interview berichtet er, welche Erfahrungen er mit dem berufsbegleitenden Fernstudium an der Hamburger Fern-Hochschule gemacht hat.

 
Portrait Kevin Danne

Kevin Danne (B.Eng.) hat 2019 seinen Bachelor an der HFH gemacht.

Sie haben gerade Ihr Wirtschaftsingenieurstudium abgeschlossen. Warum im Fernstudium?

Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker absolviert. Anschließend wollte ich studieren und bin bei meiner Recherche auf den Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen der Hamburger Fern-Hochschule aufmerksam geworden.

Für das Fernstudium habe ich mich deshalb entschieden, weil ich parallel dazu weiter meinen Beruf ausüben wollte und mich dadurch während des Studiums finanzieren konnte. Gleichzeitig wollte ich meine Praxiserfahrungen erweitern und neben dem Studium meinen Fuß im Berufsleben behalten – deshalb war der berufsbegleitende Ansatz ideal für mich.
 

Welche Vorteile und Herausforderungen sehen Sie im Konzept Fernstudium?

Privatleben, Arbeiten und Studieren – das lässt sich mit einem Fernstudium unter einen Hut bringen. Klar, man muss sich selbst organisieren, Disziplin aufbringen und einen guten Zeitplan haben. Und ja, manchmal auch ein paar Abstriche machen. Einige Familienfeiern habe ich während der Studienzeit zum Beispiel ausfallen lassen.
 

Warum fiel Ihre Wahl der Hochschule auf die HFH?

Ich fand die Kombination aus einem flexiblen Fernstudium und gleichzeitiger räumlicher Nähe sehr gut. Bei Bedarf ins Seminar in ein Studienzentrum gehen zu können ist sehr hilfreich. Auch die fachliche Beratung im Studium und der kurze Draht ins Prüfungsamt sind gut, wenn man einmal Fragen hat. Dass sie Finanzierung des Studiums klar und nachvollziehbar ist, war für mich ebenfalls ein Argument.
 

Welche Schwerpunkte haben Sie im Studium gesetzt?

Bei der Wahl des Studienschwerpunkts habe ich darauf geachtet, ein Thema zu wählen, das etwas mit meinem Arbeitsalltag im Unternehmen zu tun hat. Deshalb habe ich mich für Produktionstechnik entschieden. Nachdem ich alle Module absolviert hatte, habe ich meine Abschlussarbeit zum Thema Leasing von Flugzeugen geschrieben.
 

Wie würden Sie Ihre Studienzeit an der HFH zusammenfassen?

Ein Selbstläufer ist das Studium nicht, der Abschluss wird einem an der HFH nicht geschenkt. In den Klausurphasen z.B. kann es durch die relativ dichte Bündelung zwei Mal im Jahr schon mal etwas stressiger werden. Aber es ist fair, dass keine extra Kosten anfallen, falls man einmal eine Prüfung wiederholen muss – was mir aber glücklicherweise erspart geblieben ist. Auch dass die fachlichen Beratungen im Studium kostenlos sind, ist gut.

Sehr positiv am Fernstudium der HFH ist zudem, dass der Mix aus Selbststudium und Präsenzphasen in den Studienzentren flexibel ist: Man kann in „seinem“ Studienzentrum praktisch alles machen oder auch mal einzelne Termine an anderen Standorten wahrnehmen. Und wenn es nötig ist, kann man sein Stamm-Studienzentrum einfach wechseln.
 

Was würden Sie Leuten raten, die neu im Studium sind?  

Das große Ganze im Blick behalten und trotzdem etappenweise vorgehen! Erstmal seine Module organisieren, und wenn der Plan dann grob steht, semesterweise arbeiten. Das hilft, sich zu motivieren. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Studium zu starten, sollte einfach anfangen und es ausprobieren, statt ewig zu überlegen.
 

Wie wird es bei Ihnen in nächster Zeit beruflich weitergehen?

Ich habe ja erst Mitte Januar mein Abschlusszeugnis erhalten, von daher hat sich an meiner beruflichen Position noch nichts geändert. Der Bachelorabschluss öffnet mir jetzt aber Türen zu Ausschreibungen, die einen akademischen Grad erfordern.

 

Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

 
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