Schwerpunkte Maschinenbau (B.Eng.)

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Abhängig von Ihren persönlichen bzw. beruflichen Zielen haben Sie im Rahmen des Bachelorstudiengangs Maschinenbau an der HFH die Möglichkeit, Ihr Profil mit der Wahl eines Studienschwerpunktes zu schärfen und Ihr Studium individuell zu vertiefen. 

Sie wählen einen der folgenden Studienschwerpunkte:

Konstruktion und Entwicklung

Mit wettbewerbsfähigen und innovativen Produkten, die die Bedürfnisse der Kunden treffen, können Unternehmen langfristig ihren Erfolg sichern. Für ein erfolgreiches Technologie- und Innovationsmanagement ist es wichtig, die Produktentwicklung in allen Facetten zu verstehen. Die im Schwerpunkt vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten versetzen Sie in die Lage, in allen Phasen eines Produktentwicklungsprozesses sachkundig zu agieren. Im Rahmen einer Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation (Komplexe Übung) durchlaufen Sie den gesamten Prozess einer Produktentwicklung an einem Projektbeispiel. 

Produktionstechnik/Produktionswirtschaft

Bei der Auswahl und Umsetzung eines Fertigungsverfahrens stimmen sich verschiedene Fachabteilungen wie Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage ab. Auch produktionsorganisatorische Fragestellungen stehen im Raum. Ziel ist eine optimierte Produktion u. a. nach den Gesichtspunkten Kosten, Nachhaltigkeit, Ökologie und die Verknüpfung mit anderen übrigen Abläufen in einem Betrieb. Dabei kommen auch digitalisierte Methoden oder Produktionsablaufsteuerungen zum Einsatz. Im Rahmen einer Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation (Komplexe Übung) durchlaufen Sie gemeinsam mit Ihren Mitstudierenden einen Prozess der Produktionsplanung an einem Projektbeispiel. 

Robotik

Mechanische Komponenten eines Roboters sind mit Aktoren und Sensoren versehen und werden über eine Rechnertechnik gesteuert. Entsprechend behandeln Sie in diesem Schwerpunkt den Roboter in der Anwendung gemeinsam mit den Teilmodulen Aktoren und Sensoren bzw. Systeme und Simulation. In dem Submodul Systeme und Simulation betrachten Sie die verschiedenen mechanischen oder elektrischen/elektronischen Komponenten als System für einen weiteren Entwurf bzw. die Optimierung eines Robotersystems.

Mensch-Maschine-Interaktion

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle ist wesentlicher Bestandteil technischer Systeme. Ihr kommt eine zentrale Bedeutung hinsichtlich Leistungsfähigkeit und auch der Akzeptanz einer technischen Lösung zu. Die Anforderungen der Kunden an eine Mensch-Maschine-Schnittstelle wachsen. Forciert wird diese Entwicklung durch rasante Entwicklungen im Bereich der Konsumerelektronik (z. B. Smartphones etc.). Hier werden in kurzen Entwicklungszyklen Standards gesetzt, welche die Anforderungen an alle technischen Produkte beeinflussen. Der Studiengang Maschinenbau bietet mit diesem Schwerpunkt die Möglichkeit, ingenieurpsychologische Aspekte bei der Gestaltung
von Mensch-Maschine-Schnittstellen einzubeziehen und damit die Interaktion des Menschen mit dem mechatronischen/maschinenbaulichen System ins Blickfeld zu stellen. 

Smart Products & Services

Industrie 4.0 und Digitalisierung eröffnen neue Möglichkeiten bei der Entwicklung anspruchsvoller und innovativer Produkte. Der eingebettete Rechner in einem mechatronischen System stellt bereits Informationen in digitaler Form zur Verfügung. Das System kann ohne weiteres Zutun vernetzt werden und wird damit zu einem sogenannten cyber-physikalischen System. Damit ergeben sich ganz neue Chancen, einen zusätzlichen Kundennutzen oder neue Geschäftsmodelle zu erzeugen. Der Studiengang Maschinenbau ermöglicht Studierenden dieses Schwerpunktes, sich mit neuen Möglichkeiten zu beschäftigen, die sich aus der Vernetzung und Digitalisierung
ergeben.

Aktoren & Sensoren und Systeme & Simulation (Teilmodule)

Die Teilmodule Aktoren und Sensoren sowie Systeme und Simulation sind in den drei Schwerpunkten Robotik, Mensch-Maschine-Interaktion sowie Smart Products & Services integriert.

Aktoren und Sensoren sind die grundlegenden Bestandteile eines mechatronischen Systems, etwa eines Roboters. Systeme und Simulation wiederum sind grundlegend, um z.B. ein Robotersystem entwerfen, modellieren und simulieren zu können.

Der Systemgedanke ist in der Mechatronik zentral: Einzelne Komponenten, ob nun mechanisch oder elektrisch/elektronisch, werden als Teil eines Systems betrachtet und erreichen nur durch ihr Zusammenwirken eine optimale Lösung.

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