von Thomas Graf
27.10.2020 | Wissenschaftliches Arbeiten

Mit der Bachelor- oder Masterarbeit geht das Studium auf die Zielgerade. Sie zu schreiben, ist nicht nur die letzte, sondern oft auch die höchste Hürde. Aber um den Abschluss zu bekommen, muss man sie nehmen, hilft ja nix.

Wenn du auf Bachelor studierst, ist es wahrscheinlich, dass die Bachelorarbeit deine erste richtige wissen­schaftliche Arbeit überhaupt ist. Dass man davor Respekt hat, ist klar.

Wichtig ist, dass du dich rechtzeitig informierst, was von dir erwartet wird, welche Schritte zur fertigen Arbeit notwendig sind und wie du sie bearbeitest. Wenn du das tust und dir einen Plan machst, dann ist auch diese letzte Hürde absolut machbar!

Hier führen wir dich einmal durch die wichtigsten Schritte einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit. Zudem zeigen wir dir, welche Unterstützung du bekommst, wenn du an der HFH studierst – z. B. in den Studienzentren, durch die zentrale Studienberatung, die Schreibberatung aber auch durch die Fachbereiche der Hochschule und nicht zuletzt durch ein speziell auf dieses Thema zugeschnittene Modul.

Treppenstufen einer grauen Treppe

Wichtige Schritte für die Abschlussarbeit
 

  1. Passendes Thema suchen
  2. Thema eingrenzen
  3. Leitfrage überlegen
  4. Methodenfrage beantworten
  5. Forschungsstand überprüfen
  6. Passende(n) Prüfer_in finden
  7. Titel finden, Gliederung erstellen und Exposé schreiben
  8. Schreiben: Mit der Einleitung geht’s los (oder nicht?)
  9. Schreiben ist ein Prozess
  10. Zitieren ist wichtig – aber bitte: richtig!
  11. Zu guter Letzt: Ziel im Blick behalten und Unterstützung nutzen

Passendes Thema suchen

„Und worüber soll ich nun in der Abschlussarbeit schreiben?“ Manchmal klärt sich diese Frage (fast) von selbst. Entweder stößt du bereits während des Studiums auf ein Thema, bei dem Du immer wieder denkst: „Das müsste man eigentlich mal genauer untersuchen.“ Oder „Warum gibt es dazu noch nichts?“.

Eventuell taucht auch in deinem Job ein Thema auf, auf dem du deine Abschlussarbeit aufbauen kannst. Damit entwickelst du vielleicht sogar etwas Sinnvolles und Zukunftsfähiges für dein Unternehmen oder löst ein konkretes Problem für deine Firma. Der Chefin oder dem Chef könnte das auch ganz Recht sein.

Wenn das aber nicht der Fall ist und das Thema sich nicht quasi von selbst ergibt, solltest du dir überlegen, wofür du dich persönlich interessierst und zu welchen Themen du eventuell schon Vorwissen mitbringst. Der Beruf kann hier ein guter Ideenpool sein, aber auch private Interessen und Hobbys können sich ggf. anbieten. Und wenn dir einfach nichts einfallen will, dann sprich am besten direkt die Lehrbeauftragten in den Studien­zentren an.

Manchmal sind sogar über die HFH direkt Themen für Abschlussarbeiten ausgeschrieben, die du wählen könntest. Du findest diese in der Regel im WebCampus. Den haben wir übrigens kürzlich relauncht und verbessern ihn weiter, künftig findest du hier z.B. einen eigenen Bereich für Abschlussarbeiten.

Thema eingrenzen

Wer sich bereits einmal daran versucht hat, ein Thema wissenschaftlich zu bearbeiten, kennt das Phänomen womöglich: Selbst ein zunächst überschaubar wirkendes Thema kann völlig ausufern und letztlich mehr Fragen als Antworten aufwerfen, je tiefer man gräbt.

Hat sich ein Thema erst einmal aufgebläht, lässt es sich nur mühsam wieder einfangen und auf ein sinnvolles Maß herunterkürzen. Daher solltest du früh versuchen, die Reichweite deiner Themenidee abzuschätzen.

Oft ist es viel sinnvoller, einen bestimmten (kleineren) Aspekt herauszugreifen und zu bearbeiten anstatt den „ganz großen Wurf“ zu wagen. Keine Sorge: Für ausufernde Meisterwerke hast du auch später noch Zeit. Es muss nicht gleich in der Bachelorarbeit sein. Es gibt ja noch die Masterarbeit, die Diss oder – wenn du’s wissenschaftlich dann so richtig wissen willst – die Habilitation.

Auch bei der Themeneingrenzung sind die Lehrbeauftragten die richtigen Ansprechpartner_innen. Mit ihr oder ihm vereinbarst du Inhalt und Umfang deines Themas, und wenn ihr euch einig geworden seid, reichst du das Thema formal beim HFH-Prüfungsamt ein. Das Einreichen der Themenvereinbarung ist auch online über den WebCampus möglich, eine Anleitung dazu findest du hier

Als zusätzliche Absicherung prüft dann nochmal einer unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter die Themenvereinbarung auf „Herz und Nieren“ und auf die Machbarkeit. So wird also doppelt sichergestellt, dass du das gewählte Thema auch in der zulässigen Zeit und Umfang bearbeiten kannst.

Collage aus asiatischem Kopf, offen, mit Pfeilen daraus nach oben

Leitfrage überlegen

Hast Du ein Themenfeld gefunden, das dich interessiert, überleg dir, was du konkret mit der Abschlussarbeit herausfinden möchtest. Du musst eine Forschungsfrage formulieren, die du mit der Arbeit auch beantworten kannst.

Du brauchst dich nicht gleich am Anfang für alle Zeiten festlegen. Wenn du merkst, dass die Frage schlecht gestellt ist, kannst du sie anpassen. Das solltest du aber auf jeden Fall machen, bevor du die Themenvereinbarung für deine Abschlussarbeit beim Prüfungsamt einreichst.

Die Themenvereinbarung ist wie eine Art Vertrag zwischen Dir und der Hochschule. Nachträgliche Änderungen des Themas oder der Forschungsfrage sind eigentlich nicht vorgesehen. Auch hier gilt: Die Frage sollte relativ konkret sein, damit dein Thema nicht ausufert (siehe oben). Blödes Beispiel: „Wie rette ich die Welt?“ ist vielleicht eine sympathische Frage, für eine wissenschaftliche Arbeit aber richtig mies.

Die Methodenfrage

Wenn du Thema und Fragestellung herausgearbeitet hast, ist das „Was?“ beantwortet. Fragt sich nun noch: „Wie?“. Welche wissenschaftliche Methode eignet sich am besten, um die gestellte Frage zu beantworten?

Grundsätzlich lässt sich die induktive und die deduktive Herangehensweise unterschieden: Beobachtest du einzelne Fälle und Phänomene und leitest daraus eine Theorie ab, gehst du induktiv vor. Das ist vor allem beim Forschen der Fall, wo z.B. aus Datenerhebungen, Experimenten oder qualitativen Interviews allgemeingültige Aussagen getroffen werden.

Deduktiv gehst du vor, wenn du eine bereits bestehende These testest: Du schaust also, ob sich eine Hypothese anhand von Einzelfällen bestätigen oder widerlegen lässt. Auch die Widerlegung einer These oder Theorie ist übrigens ein wissenschaftliches Ergebnis, also keine Sorge wenn du beim Recherchieren feststellst, dass die zu testende Hypothese totaler Quatsch ist. That’s Science! 

Die deduktive Methode ist übrigens unter Studierenden die häufiger genutzte. Liegt u.a. auch daran, dass hier die These bzw. Theorie (und meist auch mehr Literatur!) schon da ist, an der man sich abarbeiten kann.

Neben der Unterscheidung induktiv/deduktiv solltest du auch die Unterschiede zwischen quantitativer und qualitativer Forschung kennen. Hier geht es darum, wie du deine Daten erhebst, auf deren Basis du dann Aussagen triffst.

Bei der quantitativen Forschung werden Daten standardisiert und strukturiert erfasst und in Form von Zahlen wiedergegeben. Es geht sozusagen um die „harten Fakten“. Bei der qualitativen Forschung werden zum Beispiel tiefergehende Interviews geführt, es geht mehr um Einzelfälle und deren Einordnung, um subjektive Einschätzungen und deren Interpretation.

Das war jetzt eine sehr grundsätzliche Unterscheidung der Methoden. Wenn du berufsbegleitend studierst, ist es nicht unwahrscheinlich, dass du ein konkretes Problem bzw. Thema aus deiner Firma bearbeiten sollst.


Forschungsstand überprüfen

Ein spannendes Thema hast du gefunden, eine Forschungsfrage hast du formuliert und sogar deine Betreuerin bzw. dein Betreuer ist damit einverstanden. Gratuliere. Aber Moment: Hast du auch geschaut, ob die nun mühsam aufgeworfene Frage nicht vielleicht schon jemand vollständig beantwortet hat?

Sicher, das Rad musst du für eine Bachelorarbeit nicht neu erfinden und richtig kritisch wird auf den „Neuigkeitswert“ vor allem ab der Masterarbeit geschaut. Trotzdem sollte deine Abschlussarbeit möglichst noch neue Aspekte eines Themas ins Spiel bringen oder eine Frage aus einem neuen Blickwinkel oder in einem neuen Zusammenhang betrachten.

Um den Stand der Dinge herauszufinden, ist Recherchearbeit notwendig: Wie der Stand der Forschung zu einem Thema ist, lässt sich durch Literatur- und Netzrecherchen herausfinden.

Wenn man sich ein möglichst umfassendes Bild von einem Thema gemacht hat, findet sich auch in einem schon oft behandelten Thema meistens noch die ein oder andere (Detail-)Frage, zu der bislang noch keine(r) eine zufriedenstellende Antwort gegeben hat – bis du kamst.

Meine Kollegin Anja gibt übrigens in diesem Text hier sehr hilfreiche Tipps zur Literaturrecherche.


Passende(n) Prüferin bzw. Prüfer finden

Für jede Arbeit gibt es zwei Prüfer_innen. Der/die Erstprüfer_in ist zugleich auch Betreuerin/Betreuer. Natürlich sollten beide Prüfer mit dem Thema der Arbeit vertraut und fachlich in dem Gebiet zu Hause sein.

Bei der oder dem Zweitprüfer_in ist die Wahlmöglichkeit manchmal etwas eingeschränkter: Zwar kannst du an der HFH auch hier grundsätzlich wählen, wenn du aber deine Abschlussarbeit zu einem Betriebsthema schreibst, ist der/die Zweitprüfer_in oft jemand aus deinem Unternehmen, z.B. dein(e) Vorgesetzte(r).

Generell ist es natürlich gut, wenn du dich mit deiner oder deinem Betreuer_in auch persönlich einigermaßen verstehst. Such‘ dir also am besten jemanden, bei dem du ein gewisses gegenseitiges Grundverständnis, eine „gemeinsame Wellenlänge“ spürst. Bleib während der Arbeit in Kontakt und wende dich an deine Betreuer_in, wenn du während des Schreibprozesses Fragen hast – dafür sind sie da!

Um eine(n) fachlich passende(n) Prüfer_in zu finden, bekommst du in den HFH-Studienzentren Unterstützung. Falls du wirklich selbst niemanden finden solltest und auch die Studienzentren nicht weiterhelfen konnten, kannst du notfalls auch einen „Antrag auf Prüferzuweisung“ stellen.


Gliederung erstellen und Exposé schreiben

Ist das Thema mit deiner/m Betreuer_in abgesprochen und der Rahmen abgesteckt, erstellst du zunächst eine Kurzfassung der Abschlussarbeit, welche die Grundidee und Argumentationslinien skizziert – das Exposé.

Auch dieses solltest du rechtzeitig besprechen. So kannst du viele Fallstricke frühzeitig vermeiden und du wirst gegebenenfalls auf sich abzeichnende Probleme aufmerksam gemacht. Neben einem zu weit gesteckten Thema (s.o.) können das auch handwerkliche Fehler sein, wie etwa ein zu populärwissenschaftlicher Stil.

Im Stadium des Exposés lassen sich solche Dinge noch relativ einfach korrigieren. Also nochmal: Bleib regelmäßig in Kontakt zu den Fachleuten der HFH, am besten ab der Anfangsphase der Abschlussarbeit.


Schreiben: Mit der Einleitung geht’s los (oder nicht?)

Gleich am Anfang oder erst ganz zum Schluss? Darüber scheiden sich bei der Einleitung die Geister. Schreibst du sie ganz am Anfang, hilft sie dir womöglich, in das Thema reinzukommen und als roter Faden. Womöglich greifst du aber auch zu weit vor und stellt dann fest, dass das so gar nicht aufgeht.

Schreibst du die Einleitung erst ganz zum Schluss, weißt du immerhin, worauf du da eigentlich einleitest und kannst der/dem Leser_in einen Überblick geben, was sie oder ihn erwartet.

Generell sollten Einleitung und Schluss miteinander harmonieren, das heißt sie sollten beim nacheinander Lesen (was viele Prüfer gerne als erstes machen) eine schlüssige Klammer bilden:

In der Einleitung wirfst du die Frage auf und stellst den Gang deiner Untersuchungen vor, im Schluss beantwortest du die Forschungsfrage, indem du deine Ergebnisse des Mitteilteils kurz und prägnant zusammenfasst und eine Schlussfolgerung ziehst.

Übrigens: Auch wenn sich eine zu Beginn aufgestellte These nicht halten lässt, ist das ein Ergebnis. Es kommt nicht auf ein „ja“ oder „nein“, sondern auf die Argumentationsführung an.

Junge Frau an Schreibtisch mit einem Berg zerknülltem Papier

Schreiben ist ein Prozess

Damit ist gemeint, dass du deine Arbeit kaum „in einem durchschreiben“ wirst. Eine wissenschaftliche Arbeit ist im Entstehungsprozess eher eine Baustelle: Ein paar Fragmente stehen schon, da hinten ist noch ein Loch und Ein-und Ausgang (Einleitung und Schluss) sind noch provisorisch aus Sperrholz.

Will heißen: Mach dich nicht verrückt, wenn dein Text im Verlauf des Schreibens erstmal fürchterlich klingt. Das heißt nur, dass du das Ganze noch ein paar dutzend Male überarbeiten musst ;). Lesen, korrigieren, nochmal lesen, umschreiben, manchmal auch ganze Seiten in die Tonne treten und nochmal neu texten.

Aber das ist allemal besser, als wenn du ewig vor dem leeren Blatt sitzt und auf die Einge­bung für den wunderschönen Satz wartest. Probiere aus, schreibe um, verwirf Textstellen – Hauptsache, du schreibst! Texte, die sich für den Leser am Ende stimmig, gut und angenehm leicht lesen (und trotzdem gehaltvoll und richtig sind!), waren für den Schreiber meistens kein Vergnügen – sondern mit richtig viel Arbeit verbunden.

Ein Schreibprozess verläuft selten gleichmäßig. Es gibt Höhen und Tiefen, manchmal will kein Wort aus den Fingern fließen und manchmal läuft es plötzlich doch ganz gut. So lange die Tiefs nicht zur Regel werden und einen über längere Zeiträume negativ beeinflussen, kann man das als normale Auf-und-Abs eines längeren Prozesses begreifen.

Wenn deine Blockade aber länger anhält und du zunehmend schlaflose Nächte verbringst, solltest du dir Unterstützung suchen. Sprich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFH in den Studienzentren an und nutze die Schreibberatung der HFH.

Zum Thema „Motivation“ und wie du sie im Zweifel (wieder-)findest, gibt es hier einige Tipps.


Zitieren ist wichtig – aber bitte: richtig!

Dass du dich mit den Thesen anderer kritisch auseinandersetzt und fremdes Wissen klar kennzeichnest, ist für eine wissenschaftliche Arbeit zentral. Du kannst die Positionen anderer Wissenschaftler_innen teilen oder nicht teilen – wichtig ist vor allem, dass du deine eigenen Thesen gut begründest und fremde Literatur, die du ja ausführlich gelesen hast, dazu verwendest, deine eigenen Erkenntnisse zu untermauern.

Und ganz wichtig: Klar und deutlich kennzeichnen, was dir selbst eingefallen ist und was du aus der Lektüre anderer wissenschaftlicher Arbeiten hast (nein: umschreiben und als eigene Idee verkaufen, geht nicht. Gar nicht!). Wer das korrekte wissenschaftliche Zitieren fremder Positionen unterlässt, arbeitet unredlich und begibt sich in Plagiatsgefahr. Und dass das nicht gut ausgeht, hast du in den letzten Jahren häufig genug in den Medien gesehen.

Damit du von Anfang an lernst, wie man richtig zitiert und wie man wissenschaftliche Methoden richtig einsetzt, gibt es an der HFH ein eigenes Modul. Das begleitet dich während des gesamten Studiums und es ist, weil es so wichtig ist, verpflichtend.


Zu guter Letzt: Ziel im Blick behalten und Unterstützung nutzen

Was ist eigentlich das Ziel des Studiums und einer Bachelorarbeit? Klar, wirst du sagen, dass du deinen Abschluss kriegst und dich beruflich noch besser positionierst. Ist ja auch nicht falsch.

Aus Sicht der Wissenschaftscommunity hat die Bachelorarbeit aber einen anderen Zweck: Mit Bestehen weist du nach, dass du während des Studiums gelernt hast, korrekt und redlich wissenschaftlich zu arbeiten.

Der Grad, den du dafür verliehen bekommst, zeichnet dich also letztlich als Mitglied einer Gruppe aus – eben der Wissenschaftscommunity. Diese ist bestimmten Prinzipien verpflichtet, handelt danach und sanktioniert Leute, die sich nicht daran halten, also zum Beispiel plagiieren.

Aus diesem Grund wird an der HFH großer Wert darauf gelegt, dass du während deines Studiums das wissenschaftliche Arbeiten richtig lernst und immer wieder übst. Hier einige Beispiele, die dir dabei helfen:


Modul Wissenschaftliches Arbeiten (WSA)

Weil die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten also mit das wichtigste überhaupt ist, was man aus einem Studium mitnimmt, gibt’s an der HFH das Pflichtmodul Wissenschaftliches Arbeiten (WSA). Es vermittelt intensiv die wissenschaftliche Arbeitsweise sowie das methodische Handwerkszeug und gibt dir auch umfassende Hilfe bei allen Aspekten der Entwicklung und des Schreibens deiner wissenschaftlichen Arbeiten.

In Präsenzstudiengängen, gerade an staatlichen Hochschulen, kann es dir eher passieren, dass du dir dieses Grundwissen selbst im zeitintensiven Trial-and-Error-Verfahren herausarbeiten musst. Das mögen Einige gut und richtig finden – aber vielleicht machen diese auch kein berufsbegleitendes Studium, können erst nach Feierabend lernen und müssen dabei noch schauen, dass die Familie nicht zu kurz kommt.

Kurzum: Deshalb gibt es das Modul WSA an der HFH, das dich an die Hand nimmt und dafür sorgt, dass du das wissenschaftliche Arbeiten fortlaufend trainierst und kontinuierlich wiederholst. Damit es am Ende auch sicher sitzt, wenn es drauf ankommt.

Außerdem findest du in den WSA-Studienbriefen nochmal eine ausführliche Beschreibung der Betreuerrolle, die du jederzeit nochmal detaillierter nachlesen kannst.


Schreibberatung an der HFH

Wenn es weniger um die Frage geht, ob etwas fachlich richtig ist, sondern z.B. darum, ob eine Text im richtigen Stil für eine wissenschaftliche Arbeit verfasst ist, kannst du Kontakt zur Schreibberatung aufnehmen. Das ist eine Fachkraft für wissenschaftliche Texte, die dir methodische Hilfe zur Selbsthilfe gibt – sie zeigt dir also, wie es im Prinzip geht.

Der Inhalt muss von dir kommen und hinschreiben musst deinen Text natürlich schon selbst – aber vielleicht kann der Coach dir an einigen Stellen hilfreiche Tipps für die richtige Herangehensweise geben. Den Kontakt zur Schreibberatung findest du im WebCampus.

 

Die HFH unterstützt dich – auch bei der Abschlussarbeit

Du siehst: An der HFH kannst du jederzeit gezielt Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen. Das betrifft nicht nur die organisatorische Seite des Fernstudiums, wofür du vor allem über die Studienzentren Unterstützung erhältst. Auch beim Studieren selbst und bei Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten helfen die HFH-Dozent_innen in den SZs und die Mitarbeiter_innen in der HFH-Zentrale dir gerne und kompetent weiter.

Sprich am besten die Dozent_innen und Mitarbeiter_innen in deinem Studienzentrum direkt an oder kontaktiere die HFH-Studienberatung telefonisch oder per E-Mail!

Wir wünschen viel Erfolg!

 

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