Bachelor Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe (B.A.)

Studienbeginn
    01.01., 01.04., 01.07., 01.10.
Studiendauer 7 Semester
Credit Points 180 ECTS-Punkte

Studienprofil

Der Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe bietet Ihnen eine berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeit für Lehrtätigkeiten im dynamischen Berufsfeld des Gesundheits- und Sozialwesens.

Als Absolventin oder Absolvent dieses Fernstudiengangs sind Sie in der Lage, an Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens den fachpraktischen und in einigen Bundesländern auch den theoretischen Teil der Ausbildung zu unterrichten. Sie können Ausbildungsaufgaben in Betrieben und Lehraufgaben für Organisationen übernehmen. 

Berufspädagogik Bachelor Online-Infotermin am 04.05.2021

 

Bildungsinhalte im Gesundheits- und Sozialwesen werden größtenteils an privaten Schulen des Gesundheitswesens, an Berufsfachschulen und Fachakademien vermittelt. In vielen Bereichen ist für Lehrtätigkeiten künftig ein Bachelorabschluss Voraussetzung.

Mit dem Bachelor Berufspädagogik der HFH können Sie die benötigte akademische Qualifikation berufsbegleitend in 7 Semestern erwerben und ergänzen damit ihr praktisches Wissen durch wissenschaftlich fundierte Expertise.

Die Bedeutung der Berufe des Gesundheits- und Sozialwesens wächst im Zuge der demografischen Entwicklung und mit den Fortschritten in der Medizin. Die Anforderungen an eine moderne und prozessorientierte Ausbildung werden anspruchsvoller.

 

Durch die Erweiterung der Kompetenzen ausgebildeter Fachkräfte und die größere wissenschaftliche Ausrichtung muss das Erfahrungswissen des Lehrpersonals künftig durch akademische Expertise ergänzt werden.

Wer in diesem Bereich einen akademischen Abschluss vorweisen kann, stellt sich schon heute auf die Zukunft ein.

Präsenzveranstaltungen zum Bachelorstudiengang Berufspädagogik werden an allen HFH-Studienzentren mit dem Schwerpunkt Gesundheit angeboten.

Studium & Perspektive

Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Studiendauer
7 Semester
Studienbeginn

1. Januar, 1. April, 1. Juli, 1. Oktober

Anmeldung
jederzeit
Studiengebühr
270 € pro Monat / 11.340 € gesamt
zzgl. Prüfungsgebühr für die Abschlussarbeit 490 €
Akkreditierung
ACQUIN
Credit Points
180 ECTS-Punkte

Für das Zulassungsverfahren gelten an der HFH die allgemeinen Voraussetzungen des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG). Eine Zulassung zum Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe erhalten Sie mit einer (Fach-)Hochschulreife. Darüber hinaus müssen Sie berufspraktische Kenntnisse in Form eines Grundpraktikums (13 Wochen) nachweisen. Sollten Sie eine einschlägige Berufsausbildung, Fortbildung oder Tätigkeit absolviert haben, entfällt diese Voraussetzung. 

Zulassung ohne (Fach-)Hochschulreife
Auch ohne (Fach-)Hochschulreife ist eine Zulassung zum Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe an der HFH möglich. Sollten Sie beispielsweise bereits einen anerkannten Fortbildungsabschluss abgelegt haben, können Sie nach der Teilnahme an einem gebührenpflichtigen Beratungsgespräch auch ohne Abitur zu diesem Bachelorstudiengang zugelassen werden.  

Für Berufstätige entfällt diese Voraussetzung, wenn sie eine Ausbildung abgeschlossen haben und anschließend mindestens zwei Jahre beruflich tätig waren. Die Zulassung erfolgt in diesem Fall über eine schriftliche Eingangsprüfung. 

Detaillierte Informationen zur Zulassung ohne (Fach-)Hochschulreife erhalten Sie hier

Während Ihres Studiums liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen. Sie werden in die Lage versetzt, auf wissenschaftlicher Basis an theoretischen und praktischen Themen der beruflichen Bildung zu arbeiten und entsprechende Bezüge zu gesundheitlichen und sozialen Tätigkeitsfeldern herzustellen.

Aufgrund der zunehmenden Schnittstellen in vielen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens legt der Studiengang auch einen Schwerpunkt auf Interdisziplinarität. Neben der Fachrichtung Pflege bietet der Studiengang Spezialisierungen in den Bereichen Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie an. 

Ziel des Studienganges ist es Kenntnisse und Fähigkeiten aufzubauen, um wissenschaftlich begründete Handlungsfähigkeit im Bereich der beruflichen Bildungsarbeit aufzubauen. Sie lernen komplexe Aufgaben zu analysieren und zu beschreiben, theoretisches, wissenschaftliches Grundlagenwissen mit Handlungswissen zu vereinen und diese in die Unterrichtssituation zu übertragen. Darüber hinaus werden Sie in die Lage versetzt, auf wissenschaftlicher Basis an theoretischen und praktischen Themen der beruflichen Bildung zu arbeiten und entsprechende Bezüge zu gesundheitlichen und sozialen Tätigkeitsfeldern herzustellen. 

Als Absolventin oder Absolvent dieses Studiengangs sind Sie in der Lage, an privaten Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens den fachpraktischen und in einigen Bundesländern auch den theoretischen Teil der Ausbildung zu unterrichten.

Sie nehmen in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens Bildungsaufgaben auf mittlerer Managementebene und spezialisierte Sachbearbeiterfunktionen wahr und kommen für Positionen wie Anleitung, Dozententätigkeit im Weiterbildungsbereich, Projektleitung, Fachreferat oder Koordination von Bildungsprozessen infrage.

Darüber hinaus qualifiziert der Bachelorabschluss zur Aufnahme eines Masterstudiums. Ideale Möglichkeiten zur weiteren akademischen Qualifizierung sind zum Beispiel die folgende beiden Masterstudiengänge der HFH

Besuchen Sie in den folgenden Städten optionale Präsenzveranstaltungen für den HFH-Fernstudiengang Berufspädagogik (Bachelor)

Studienablauf

Sie lernen, komplexe Aufgaben zu analysieren und zu beschreiben, theoretisches und wissenschaftliches Grundlagenwissen mit Handlungswissen zu vereinen und diese in die konkrete Unterrichtssituation zu übertragen.

Die Regelstudienzeit des Studiengangs Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe an der HFH beträgt sieben Semester für Lehrende, deren Lehrtätigkeit auf die Schulpraktischen Studien angerechnet werden können. Für Studierende, die studienbegleitend die Schulpraktischen Studien absolvieren, beträgt die Regelstudienzeit acht Semester. Durch die hohe Flexibilität ist das Studium optimal für Berufstätige geeignet. Es besteht aus Selbststudium und Präsenzphasen und wird durch E-Learning-Angebote ergänzt.

Der Studiengang besteht aus 27 Modulen, die den Qualifikationssträngen Wissenschaftliche Methoden, Bezugs-, Bildungs- und Fachwissenschaften sowie Schulpraktische Studien zugeordnet werden. Die Schulpraktischen Studien gliedern sich in drei Teile: Einen praktischen Teil (Praktikum), zwei Lehrproben und eine Hausarbeit. 

Während im 1. Semester Grundlagenwissen in den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Didaktik vermittelt wird, liegt der Schwerpunkt im 2. und 4. Semester auf Schul- und Berufspädagogik.

Im 3. Semester erhalten Sie eine Einführung in die Gesundheits- und Sozialforschung. Darüber hinaus beschäftigen Sie sich in diesem Abschnitt Ihres Studiums mit den Feldern Projektmanagement sowie Soziologie und behandeln das Modul Berufliche Identität und professionelles Handeln

Um Sie auf das Praktikum im 5. Semester vorzubereiten, werden Ihre im ersten Studienabschnitt erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gefestigt, sodass Sie bestens auf die Praxisphase in den berufsbildenden Schulen vorbereitet sind.

Während Ihrer Schulpraktischen Studien absolvieren Sie zwei Lehrproben und eine Hausarbeit.

Im 7. Semester dreht sich schließlich alles um die Anfertigung Ihrer Bachelorarbeit.

Erfahrungsberichte

Häufig gestellte Fragen zum Bachelor Berufspädagogik

Der Abschluss ist für private Berufsfachschulen gedacht, die es in Deutschland sehr häufig gibt. Der Studiengang ist kein Lehramtsstudiengang. Er führt nicht zum Beamtendasein. D. h. Sie können nicht automatisch ein Referendariat anschließen. Ein Seiteneinstieg ist in Ausnahmefällen möglich, wenn es Lehrermangel in Ihrem Bereich gibt.

 

Das neue Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG)  tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten müssen die Schulen im Gesundheitswesen sicherstellen, dass der praktische Unterricht von Berufspädagoginnen und Berufspädagogen mit mindestens einem Bachelorabschluss durchgeführt wird. Der theoretische Unterricht muss dann durch Berufspädagoginnen und Berufspädagogen mit einem Masterabschluss durchgeführt werden.

 

Das neue Pflegeberufereformgesetz fordert als Qualifikation für Lehrkräfte im praktischen Unterricht ein abgeschlossenes pädagogisches Bachelorstudium. Für den theoretischen Unterricht sogar den Abschluss eines pädagogischen Masterstudiengangs. Da die Auslegung dieses neuen Gesetzes durch die Länder noch nicht erfolgt ist, legen sich die Regierungsschuldirektionen derzeit noch nicht fest, inwieweit der Abschluss für Berufsfachschulen genehmigungsfähig ist. Die Entscheidungen der einzelnen Bundesländer werden im Laufe des Jahres 2019 erwartet.

 

Zu Beginn des Studiums müssen Sie einen Teil des 13-wöchigen Grundpraktikums in der gewählten Fachrichtung abdecken. Das erfolgt entweder durch eine entsprechende Berufsausbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich, durch eine mind. 2-jährige Berufserfahrung in diesem Bereich oder durch ein Praktikum.

 

Lehrtätigkeiten, Planungs- und Koordinationstätigkeiten im schulischen bzw. pädagogischen Kontext. Wurde eine Lehrprobe in einer der beiden Fachwissenschaften erfolgreich absolviert und wird dies durch eine behördlich ausgestellte Urkunde belegt, kann dies auch auf eine der drei Studienleistungen angerechnet werden.

 

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind in der praktischen Ausbildung (im Unternehmen, in der Klinik) tätig und die derzeitige Weiterbildung zur Praxisanleiterin/Praxisanleiter reicht dafür aus. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es zukünftig auch für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter verpflichtend werden könnte, ein Hochschulstudium zu absolvieren.

 

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Dank des flexiblen Studienkonzeptes können Sie Familie, Beruf und andere Verpflichtungen hervorragend mit dem Studium vereinbaren. Ein HFH-Fernstudium ist in allen Belangen flexibel. Online-Seminare bieten Ihnen vielfältige Unter­stützung beim Selbststudium von zu Hause.

Staatlich anerkannt seit über 20 Jahren

Wir sind die Experten für berufsbegleitendes Studieren. Mit unserem Know-how, das wir seit der Gründung 1997 stetig erweitern, bietet Ihnen die HFH · Hamburger Fern-Hochschule staatlich anerkannte Abschlüsse mit hoher Bekanntheit auf dem Arbeitsmarkt.

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FAQs

Für die Zulassung zu einem Studium ist zunächst das Vorliegen der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erforderlich.
Die Hochschulzugangsberechtigung kann nachgewiesen werden durch:

  • Abitur, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife,
  • eine anerkannte Fortbildungsprüfung (z. B. abgeschlossene Meisterprüfung)
  • oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und anschließender mind. zweijähriger Berufstätigkeit.

Sie benötigen für die Anmeldung zu einem Studium an der HFH die vollständig ausgefüllten Anmelde- und Immatrikulationsunterlagen.
Daneben sind – je nach Zulassungsart – weitere Unterlagen erforderlich. Bei Zulassung zum Studium auf Grundlage der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife benötigen wir das jeweilige Zeugnis in amtlich beglaubigter Form. Für die Zulassung zur Gasthörerschaft müssen Sie einen Nachweis über die abgeschlossene Ausbildung und die mind. zweijährige Berufserfahrung einreichen. Kann die Zulassung zum Studium durch ein Beratungsgespräch erfolgen, benötigen wir einen amtlich beglaubigten Nachweis über Ihre abgelegte anerkannte Fortbildungsprüfung. Hier finden Sie alles, was Sie benötigen, um sich an der HFH immatrikulieren zu lassen.

Das Studium an der HFH ist als Fernstudium mit unterstützenden Präsenzphasen konzipiert. Sie bekommen zu Beginn jedes Semesters alle prüfungsrelevanten Materialen in Form von Studienbriefen nach Hause geschickt (Ausnahme: Online-Studiengänge an der HFH).
Sie eignen sich den Lernstoff aus den Studienbriefen selbstständig an, um dann an der Modulprüfung in einem Studienzentrum teilzunehmen. Die Prüfungsanmeldung nehmen Sie online im sogenannten WebCampus selbstständig vor.
Das selbstständige Lernen wird ergänzt durch Präsenzveranstaltungen, die an regionalen Studienzentren angeboten werden. Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist grundsätzlich freiwillig, kann modulspezifisch jedoch auch zwingend vorgeschrieben sein und wird grundsätzlich jeder/m Studierenden empfohlen. Gern beraten wir Sie ausführlicher.
Wenden Sie sich dazu an unseren Studierendenservice.

Für das Hauptpraktikum muss ein Tätigkeitsnachweis eingereicht werden, der berufliche Tätigkeiten von mind. einem halben Jahr ausweist, die inhaltlich im Zusammenhang mit dem gewählten Studiengang stehen. Nach Prüfung des Antrages erhalten Sie eine Anrechnungsbestätigung.

Sollte keine Anrechnung der beruflichen Tätigkeit möglich sein, ist ein Praktikum im Umfang von 20 Wochen zu absolvieren. Nähere Informationen dazu erhalten Sie gern im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Ausnahme Wirtschaftsrecht Online (LL.B.):

Dauer: Gemäß § 3 Abs. 2 Praktikumsordnung dauert das reguläre Praktikum in diesem Studiengang 14 Wochen; es wird nicht zwischen Grund- und Hauptpraktikum unterschieden.

Anrechnung: Gemäß § 5 Praktikumsordnung müssen berufliche Tätigkeiten im Umfang von mindestens einem halben Jahr ausgeführt worden sein und Praktikumsinhalte aufweisen, um angerechnet zu werden.

Grundsätzlich finden die Klausuren samstags in den regionalen Studienzentren statt.
Die genauen Termine sind im Prüfungsplan erfasst, in den Sie als Studierender Einsicht haben.

Infotermine

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Format: 23.04.2021
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